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Aktuelles aus der Wohnungswirtschaft

DW Die Wohnungswirtschaft steht für Informationen rund ums Wohnen aus Politik, Verbänden und Unternehmen. Die Leser sind leitende kaufmännische und technische Führungskräfte, Entscheider in den Baubehörden und wohnungspolitische Meinungsbildner, die in der Fachzeitschrift konkrete kaufmännische und technische Problemlösungen und Informationen für die tägliche Praxis finden..

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11.01.2012 | Wohnungspolitik

Bund unterzeichnet Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung 2012


Bundesbauminister Peter Ramsauer hat am 29. Dezember 2011 die Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung 2012 unterzeichnet. Damit stehen 455 Millionen Euro Bundesmittel zur Städtebauförderung bereit.

Die Verwaltungsvereinbarung wird nunmehr von den Landesbauministern gegengezeichnet. Das Inkrafttreten der Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung 2012 wird für Ende März 2012 erwartet.

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24.01.2012 | Städtebau

Erfolgreiches Flächenrecycling braucht Vorbereitung


Wachsende Städte stehen vor der Herausforderung, wirtschaftliches Wachstum mit einer nachhaltigen Flächenentwicklung in Einklang zu bringen. Auch verschmutzte Industriebrachen haben mitunter großes Potenzial.

Wohnungsunternehmen, Grundeigentümer, Investoren und Nutzer schaffen in zahlreichen Projekten „Neue Werte auf alten Flächen“ und sammeln Erfahrungen mit dem Flächenrecycling. Diesen Erkenntnissen widmete sich eine Fachtagung über Flächenrecycling.

So hat die Hansa Baugenossenschaft mit Wohnungsbauprojekten auf Brach- und Industrieflächen in Hamburg gute Erfahrungen gemacht. Noch im Jahr 2011 sollten die Erdarbeiten für 76 neue Wohnungen in Hamburg-Barmbek beginnen. In der Straße Lämmersieth forschte bisher das Institut für Schiffbau der TU Harburg. In großen Hallen wurden hier unter anderem Schiffsmaschinen erprobt. Die Hansa Baugenossenschaft bewarb sich im Rahmen der Wohnungsbauoffensive II  für das Gelände und erhielt die städtische „Anhandgabe“. Die Auflagen: mindestens 30 Prozent familienfreundliche Wohnungen mit gedeckelter Miete. Schon im Frühjahr 2013 sollen die Wohnungen bezugsfertig sein. Die Hansa kaufte das Ex-Institutsgelände von der Stadt. Der Abriss der Institutsgebäude ging auf Kosten der Stadt.

Mehr zum Thema erfahren Sie in der DW 3/2012.

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18.01.2012 | Wohnungsmarkt

Deutschlands Einwohnerzahl steigt erstmals wieder


Die Einwohnerzahl Deutschlands ist nach Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2011 erstmals nach acht Jahren Rückgang leicht gestiegen.

Am Jahresende lebten voraussichtlich über 81,80 Millionen Personen und damit deutlich über 50.000 Personen mehr als im Vorjahr in Deutschland. Ursache hierfür sind die hohen Wanderungsgewinne gegenüber dem Ausland. 2011 sind der Schätzung zufolge mindestens 240.000 Personen mehr aus dem Ausland zugezogen als ins Ausland fortgezogen. Einen vergleichbar hohen Wanderungsgewinn gab es zuletzt 2001. Im Jahr 2010 lag er bei 128.000.

Großen Anteil an dieser positiven Entwicklung der Wanderungsergebnisse haben die Zuzugszahlen aus den im Jahr 2004 der Europäischen Union beigetretenen Staaten, vor allem aus Polen.

Für das Jahr 2011 wird mit 660.000 bis 680.000 lebend geborenen Kindern und mit 835.000 bis 850.000 Sterbefällen gerechnet. Daraus wird sich voraussichtlich ein Geburtendefizit von etwa 170.000 bis 185.000 ergeben. 2010 betrug es 181.000; den 859.000 Sterbefällen standen 678.000 Geburten gegenüber.

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24.01.2012 | Management

bfb-immo-preis 2012 verliehen


Der bfb, Bundesverband der Fach- und Betriebswirte in der Immobilienwirtschaft e.V., verlieh am 16. Januar 2012 den bfb-immo-preis 2012 an zwei Immobilien-Fachwirtabsolventinnen.

Dieses Jahr ging der Preis an Stefanie Schneider, GWH Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbH Hessen und Claudia Hirsch, WVVG Wohnungsverwaltungs- und Vermietungsgesellschaft Darmstadt mbH.

Der Preis wird jährlich in Kooperation mit der Südwestdeutschen Fachakademie der Immobilienwirtschaft e.V. für die zwei jahrgangsbesten Immobilien-Fachwirtabsolventen der Südwestdeutschen Fachakademie ausgeschrieben.

Durch die Auszeichnung soll das Bewusstsein für eine qualifizierte Ausbildung in der Immobilienbranche geschärft werden. Manfred A. Bucksch, Vorstandsvorsitzender und Gründer des bfb, unterstrich bei der feierlichen Veranstaltung im Rahmen des Neujahrsempfangs vor rund 200 Teilnehmern die besondere Leistung und Eigeninitiative der Lehrgangs-Absolventen. Den Festvortrag „Was kann die Immobilienwirtschaft 2012 erwarten“ hielt Dr. Rudolf Ridinger, Verbandsdirektor VdW südwest.

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19.01.2012 | Unternehmen

GEWOBAG: Kreativwettbewerb für Schulklassen


Das kommunale Wohnungsunternehmen GEWOBAG und die Komische Oper Berlin setzen 2012 ihre Kooperation „Abenteuer Oper!“ fort. Bis zum 29. Februar 2012 können sich Oberschulen bewerben.

Ein Kreativwettbewerb entscheidet darüber, wer am Projekt „Abenteuer Oper!“ teilnimmt. Bewerben können sich Oberschulklassen der Stufen sieben bis zehn mit einem Handykurzfilm, einer Collage oder anderen kreativen Beiträgen. Teilnahmevoraussetzung ist, dass die Schule eine räumliche Nähe zu den Wohnquartieren der GEWOBAG hat.

Das Projekt „Abenteuer Oper!“ wurde 2009 von der GEWOBAG und der Komischen Oper Berlin ins Leben gerufen, damit Grund- und Oberschüler diese Kunstform hautnah erleben. Der Kreativwettbewerb für die älteren Schüler findet in diesem Jahr zum ersten Mal statt und möchte allen interessierten Schulklassen eine Chance geben, die Welt des Musiktheaters in speziellen Opernworkshops kennenzulernen. Eine Jury entscheidet über die Gewinnerklasse. Die kann sich darauf freuen, über mehrere Wochen hinter die Kulissen des Opernhauses zu schauen, viel über Musik zu erfahren, spannende Berufe kennenzulernen und kostenlos an einer Aufführung teilzunehmen. Die Klasse erhält ein individuell zugeschnittenes Workshop-Programm.

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26.01.2012 | Gebäude und Technik

Wohnungswirtschaft, Baustoffindustrie und Planer beim Wohnbaukongress im Hamburger IBA-Dock


In Kooperation mit der IBA Hamburg, dem BFW Nord, der febis und DW Die Wohnungswirtschaft veranstalteten BAUKING, Isover, Rigips, Weber und Velux am 18. Januar 2012 einen Wohnbaukongress, der aktuelle Fragen der Energieeffizienz und der Nachhaltigkeit sowie mögliche Lösungsansätze des zukunftsorientierten Bauens behandelte. Der Veranstaltungsort schlug eine Brücke zum Thema nachhaltiges Bauen. Die IBA Hamburg strukturiert den ehemals benachteiligten Stadtteil Wilhelmsburg um, mit dem Ziel die Lebensqualität, Bildungs- und Kulturangebote vor Ort zu steigern und mittels innovativer, effizienter und nachhaltiger Wohnungsneubauten die Attraktivität des Wohnstandorts zu steigern.

In mehreren Themenblöcken wurden die politischen Rahmenbedingungen, die Chance zielgerichteter Förderprogramme, die Wirkung effizienzsteigernder Maßnahmen sowie von regionalen Wohnungsmarktfaktoren debattiert. Fachbeiträge vertieften spezielle Themen zeilgerichtet.

Dr. Constanze Messal, Geschäftsführerin der MICOR GmbH und Sachverständige des Deutschen Holz- und Bautenschutzverbands (DHVB), zeigte beispielsweise die Biozid-Wirkung auf Schimmelpilze auf und hinterfragte, wie nachhaltig dieser chemische Prozess sein kann. Die Forschung über das Verhalten von Mikroorganismen biete noch interessante Erkenntnisse. Hydrophile Oberflächen helfen den Einsatz von Bioziden zu minimieren – soweit Fassaden keine Mängel aufweisen.

Andreas Ibel, Vorsitzender des BFW Nord, mahnte neue Wege beim Wohnungsbau an. Angesichts der durchschnittlichen Erstellungskosten für Wohnraum von über 3.600 Euro pro m² sei nicht nur der Blick auf die Grundstückskosten und die Flächenverfügbarkeit relevant. Die starke Spreizung der Hamburger Mieten unterbinde zum Beispiel die natürliche Fluktuation.

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09.01.2012 | Recht

Zur Beweislast für die Wahrung der Klagefrist


ZPO §§ 167, 270 Satz 2; WEG § 46

In entsprechender Anwendung von § 270 S. 2 ZPO ist – mangels konkreter Darlegung eines davon abweichenden Geschehens im Zeitpunkt des hier fraglichen Zugangs – zugrunde zu legen, dass den Klägern die Verfügung des Amtsgerichts zur Vorschusszahlung spätestens binnen 2 Werktagen zugegangen ist. Dem steht auch nicht das fehlende bzw. nicht zur Akte gelangte Empfangsbekenntnis des Bevollmächtigten entgegen. Die Anfechtungskläger trifft die Darlegungs- und Beweislast für die Einhaltung der Anfechtungsfrist. Maßgeblich ist der Eingang des Vorschusses bei der Justizkasse.

LG Hamburg, Urteil vom 14.12.2011, 318 S 55/11

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