8. September 2010 | Wohnungspolitik
BSI: Energiekonzept von BMWi und BMU setzt Ziele, ohne die Wege ausreichend zu gestalten |
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23. August 2010 | Wohnungspolitik
Grünes Licht für die Fortsetzung des Marktanreizprogramms |
Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags gab Anfang Juli seine Einwilligung zur Aufhebung der qualifizierten Haushaltssperre für das Marktanreizprogramm (MAP). Die gesperrten Mittel in Höhe von 115 Millionen Euro können nun in diesem Jahr für die weitere Förderung der erneuerbaren Energien im Wärmemarkt genutzt werden… Mehr zum Thema lesen Sie in der August-Ausgabe der DW |
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16. August 2010 | Wohnungspolitik
Bayern, Baden-Württemberg und Hessen gehen bei der Grundsteuer in die Offensive |
Finanzminister Karlheinz Weimar: „Modell der Einfach-Grundsteuer verzichtet auf die streitanfällige Ermittlung von Grundstückswerten und führt dadurch zu einer erheblichen Steuervereinfachung.” Die Grundlage für die neue Grundsteuer sollen nur noch die Flächen des Grundstücks und der darauf errichteten Gebäude sein. Das neue System verzichtet auf die streitanfällige Ermittlung von Grundstückswerten; es ist in der Masse der Fälle ausschließlich EDV-mäßig und damit ohne gesonderte Mitwirkung der Grundstückseigentümer abwickelbar. Die Finanzminister der Südländer bieten mit ihrem Vorstoß auch einen Lösungsansatz für die in der letzten Woche vom Bundesfinanzhof aufgeworfene Problematik der Verfassungsmäßigkeit des geltenden Grundsteuerrechts… Mehr dazu |
12. August 2010 | Wohnungspolitik
VNW-Projekt ALFA NORD: Allianz für Energieeffizienz |
Der Direktor des Verbandes norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) Dr. Joachim Wege startete am 9. August in Hamburg das Projekt ALFA NORD. ALFA steht für „Allianz für Anlageneffizienz“. Der Hintergrund: Viele Heizungsanlagen weisen unabhängig vom Energieträger – Gas, Öl, Fernwärme – Energieeinsparpotenziale auf, die sich mit intelligenter Technik und besserer Nutzung gut realisieren lassen. Zu den möglichen Maßnahmen gehören die bessere Einstellung der Thermostatventile, bedarfsgerechte Vorlauftemperaturen sowie modernere Ventil-, Pumpen- und Steuerungstechnik. Der Vorteil: Der Mieter spart bei den Nebenkosten, das Wohnungsunternehmen nutzt seine Heizung effektiver und das Klima wird besser. Mehr zum Thema in der nächsten wi |
9. August 2010 | Wohnungspolitik
Forsa-Umfrage: 80 % der Jugendlichen wollen Stromversorgung durch mehr Energieeffizienz und erneuerbare Energien sichern |
Rund die Hälfte der Jugendlichen in Deutschland hält die stärkere Nutzung erneuerbarer Energien für “besonders wichtig”, wenn es um die dauerhafte Sicherung der Energieversorgung geht. Gut ein Drittel der Befragten gaben an, ein sparsamer Umgang mit Energie im eigenen Haushalt sei besonders wichtig. Das geht aus einer Umfrage hervor, die das Forsa-Institut im Auftrag der Deutschen Energieagentur (Dena) im Vorfeld des Jugendkongresses “It´s your energy” durchgeführt hat. Rund 200 Jugendliche aus ganz Deutschland nutzten die Chance, um in Berlin über die Energieversorgung von morgen zu diskutieren. Der Kongress wurde von der Dena als Beitrag zum “Wissenschaftsjahr Energie” organisiert - eine Initiative, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ins Leben gerufen wurde. Schirmherrin ist Bundesforschungsministerin Annette Schavan. Mehr dazu hier |
6. August 2010 | Wohnungspolitik
Städtebauförderung: 24 Millionen Euro für bayerische Initiative “Leben findet Innenstadt” |
“Auf Initiative Bayerns ist es gelungen, das Programm ‘Leben findet Innenstadt - Aktive Stadt und Ortsteilzentren’ in diesem Jahr erheblich aufzustocken. Gegenüber 2009 erhöht sich das Innenstadtprogramm um fast 8 Millionen Euro auf rund 24 Millionen Euro staatliche Finanzhilfen”, teilte Innenminister Joachim Herrmann mit. Die Kommunen arbeiten in diesem Programm gemeinsam mit Bürgern, Hauseigentümern, Einzelhändlern und Handwerksbetrieben erfolgreich an der Zukunft der Innenstädte und Ortszentren. Das Programm setzt auf mehr privates Engagement im Rahmen öffentlich-privater Kooperationen und verstärkte Investitionen in Stadt- und Ortszentren. Herrmann: “Gerade unter dem Vorzeichen der notwendigen Konsolidierung öffentlicher Haushalte ist es notwendig, öffentlich-private Initiativen zu stärken. Ich setze mich daher für eine Fortführung der Bund-Länder-Städtebauförderung ein”. |
4. August 2010 | Wohnungspolitik
Expertenkreis fordert: Förderung von Klimaschutz und nachhaltiger Energiepolitik muss auf hohem Niveau bleiben |
Deutschland wird seine energie- und klimapolitischen Ziele nur erreichen, wenn die erheblichen Potenziale zur Energieeinsparung und zum Klimaschutz in den Kommunen gehoben werden können. Was getan werden muss, um die Kommunen und auch die privaten und gewerblichen kommunalen Akteure dazu in die Lage zu versetzen, damit hat sich ein 39-köpfiger Expertenkreis, bestehend aus Vertretern der Kommunen und kommunalen Spitzenverbände, der Bundesländer und Landesförderinstitute, der Energiewirtschaft, der Forschung und weiterer Fachverbände sowie der zuständigen Bundesministerien und der KfW Bankengruppe beschäftigt. Mehr zum Thema in der nächsten wi |
3. August 2010 | Wohnungspolitik
Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung in Deutschland: Immobilien sind bedeutender Teil des Anlagevermögens |
Der wertmäßige Bestand an Hoch- und Tiefbauten bildet eine maßgebliche Größe zur Bestimmung der gesamtwirtschaftlichen Bedeutung der Immobilienwirtschaft. Im Rahmen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung hat das Statistische Bundesamt kürzlich neue Zahlen zum Nettoanlagevermögen in Deutschland vorgelegt. Sie beschreiben den volkswirtschaftlichen Kapitalstock zum Jahresanfang 2010 und unterstreichen die hohe Werthaltigkeit der Immobilienbestände für die Gesamtwirtschaft. Mehr zum Thema in der nächsten wi |
30. Juli 2010 | Wohnungspolitik
Landkreistag begrüßt Verzicht auf Kürzung des Wohngelds |
Der Deutsche Landkreistag begrüßt, dass die Bundesregierung von ihren Plänen Abstand genommen hat, das Wohngeld drastisch zu kürzen. Stattdessen wurde lediglich die Streichung der Heizkostenkomponente beschlossen. Ursprünglich sollte das Wohngeld stark reduziert werden - viele einkommensschwache Haushalte hätten in diesem Fall Anspruch auf Unterkunftskosten nach dem SGB II (Hartz IV), die vor allem die Landkreise finanzieren müssten. Dies hätte aber lediglich eine Lastenverschiebung vom Bund auf die Kommunen bedeutet und wäre kein Beitrag im Rahmen der Sparanstrengungen der öffentlichen Haushalte insgesamt. Der Deutsche Landkreistag hatte sich daher vehement gegen die drastische Kürzung des Wohngeldes ausgesprochen. Heute erhalten rund 800.000 Haushalte Wohngeld. Im Durchschnitt bekommen sie 140 Euro Mietzuschuss und können seit 2009 auch die Heizkosten geltend machen. |
28. Juli 2010 | Wohnungspolitik
Sperre für Marktanreizprogramm aufgehoben |
Hausbesitzer, die ihre alte Heizung mit erneuerbaren Energien auf den neuesten Stand der Technik bringen wollen, können wieder mit attraktiven Fördermitteln aus dem Marktanreizprogramm (MAP) rechnen. Der Haushaltsausschuss hat eine Aufhebung der Haushaltssperre beschlossen. “Wir empfehlen Hausbesitzern mit alten Heizungen, ihre Heizungen zu erneuern und die Förderung zu nutzen. Die Investition in eine Solarthermieanlage, Holzpelletheizung oder Wärmepumpe lohnt sich dank sinkender Heizkosten und staatlicher Förderung doppelt”, so Thomas Kwapich, Bereichsleiter der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). Die dena gibt hier einen Überblick zu den verschiedenen Förderbedingungen für erneuerbare Energien in bestehenden Gebäuden… zur kompletten dena-Meldung |
27. Juli 2010 | Wohnungspolitik
Bayern: Zinsverbilligungsprogramm Wohnungsbau |
Bayern braucht mehr Wohnungsbau. Deshalb senkt der Freistaat die Zinsen ab sofort auf ein historisches Tief. Unterstützt wird er dabei von der Bayerischen Landesbodenkreditanstalt. Bei der Einzelförderung im Bayerischen Zinsverbilligungsprogramm werden für die Verwirklichung des Traums vom Eigenheim oder von der Eigentumswohnung nur noch 1,95 Prozent Darlehenszinsen fällig. “Dies gilt übrigens auch beim Kauf einer Wohnimmobilie aus dem Bestand”, gaben Innenminister Joachim Herrmann und Finanzminister Georg Fahrenschon bekannt. Die Darlehen können bei den Kreisverwaltungsbehörden beantragt werden. Sie werden von der Bayerischen Landesbodenkreditanstalt ausgereicht. Weitere Informationen sind im Internet unter www.wohnen.bayern.de oder www.bayernlabo.de abrufbar. Mehr dazu lesen Sie hier |
18. Juli 2010 | Wohnungspolitik
Städtebauförderung und KfW-Programme zur energieeffizienten Sanierung - Einhellige Kritik der Verbände |
Die Bundesregierung plant zur Haushaltssanierung umfassende Kürzungen bei der Städtebauförderung, im CO2-Gebäudeprogramm der KfW-Bankengruppe sowie beim Wohngeld. Die Kürzungsschwerpunkte stoßen bei wohnungs- und immobilienwirtschaftlichen Verbänden, Handwerkskammern, Stadtplaner- oder Mietervereinigungen auf massive Kritik. Am 7. Juli 2010 wurde der Etatentwurf des Bundeshaushalt für 2011 sowie der Finanzplan bis 2014 vom Bundeskabinett verabschiedet… Mehr zum Thema in der Juli-DW |
17. Juli 2010 | Wohnungspolitik
GdW-Studie Soziale Stadt: Wohnungswirtschaft als Managerin der Quartiersentwicklung |
Bereits 1998 hat der GdW durch die Studie „Überforderte Nachbarschaften“ soziale Probleme in den Stadtvierteln ins Blickfeld gerückt. Der danach ins Leben gerufene und seit 2000 alle zwei Jahre ausgelobte Wettbewerb zum Preis „Soziale Stadt“ zeigt mit inzwischen 90 ausgezeichneten Projekten, wie sozialen Konflikten und krisenhafter Entwicklung ganzer Wohnquartiere begegnet werden kann. Eine jetzt vorgelegte, von GdW-Präsident Lutz Freitag initiierte und von ANALYSE & KONZEPTE, Beratungsgesellschaft für Wohnen, Immobilien und Tourismus mbH (A&K) erarbeitete neue Studie fasst Ergebnisse einer empirischen Untersuchung von Projekten der „Sozialen Stadt“ zusammen. Dr. Bernd Hunger, Stadtsoziologe und Stadtentwicklungsreferent beim GdW, war maßgeblich an der Konzipierung der Studie beteiligt… Mehr zum Thema in der Juli-DW |
16. Juli 2010 | Wohnungspolitik
IKEA erobert den Häusermarkt: ein fröhliches Pipi-Langstrumpf-Haus für alle! |
Es gibt gewisse Ikonen, die Europas Länder miteinander verbinden. IKEA ist eine solche. Das gelb-blaue Logo taucht von Portugal bis hin nach Ungarn auf und strahlt ein gewisses Vertrauen aus: Hier weiß man, was man kauft. Billy-Bücherregale sehen in England genauso aus wie in Spanien. Seit mehr als einem Jahrzehnt bietet IKEA in Zusammenarbeit mit dem schwedischen Bauunternehmen Skanska auch Fertighäuser an: komfortables Wohnen für jedermann. Die Frage ist, ob dieses Konzept für ganz Europa geeignet ist. Nach Skandinavien und England ist jetzt Deutschland an der Reihe. Mehr zum Thema in der Europa-Kolumne der Juli-DW |
4. Juni 2010 | Wohnungspolitik
6. Norddeutscher Genossenschaftstag - Wohnungsgenossenschaften verbinden erfolgreich Tradition und Innovation |
Unter dem Motto „Wohnungsgenossenschaften: nachhaltig und innovativ!“ luden der VNW Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen, der vdw Niedersachsen Bremen und der Verband der Wohnungsgenossenschaften Sachsen-Anhalt VdWg zum 6. Norddeutschen Genossenschaftstag nach Hamburg. Die vertretenen 400 Wohnungsgenossenschaften machten ihren zukunftsorientierten Gestaltungswillen deutlich: Diskutiert wurden Themen wie Mitgliederkommunikation oder Fragen der Selbstverwaltung, aber auch künftige Wohnformen und -modelle. Klare poltische Forderungen drückten |
3. Juni 2010 | Wohnungspolitik
GdW lobt zum zweiten Mal „Genossenschaftspreis Wohnen“ aus |
Zum zweiten Mal wird der „Genossenschaftspreis Wohnen“ verliehen. Dazu lobt der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Dr. Peter Ramsauer einen Wettbewerb aus. Mehr zum Thema lesen Sie in der Juni-Ausgabe der DW |
1. Juni 2010 | Wohnungspolitik
Durchblick bei den Nebenkosten: ein Jahrzehnt Geislinger Konvention |
Seit zehn Jahren gibt es die so genannte Geislinger Konvention. Grund genug, diese zum Thema des 34. Tages der Immobilie zu machen, der traditionell an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) stattfand. Vertreter von Verbänden und Unternehmen aus der Wohnungswirtschaft diskutierten die Ziele und Ergebnisse des erfolgreichen Betriebskosten-Benchmarking-Instrumentariums, das maßgeblich in Zusammenarbeit mit der Hochschule entwickelt wurde. Mehr zum Thema lesen Sie in der Juni-Ausgabe der DW |
6. Mai 2010 | Wohnungspolitik
Warnung vor negativen sozialen Folgen einer Wohnpauschale |
Der stellvertretende Chef der Bundesagentur für Arbeit, Heinrich Alt, hat in der Debatte um die Hartz-IV-Reform eine Wohnungskostenpauschale vorgeschlagen. Ihre Höhe sollten die Städte festlegen, die auch für die Erstattung der Wohnkosten für ALG-II-Empfänger zuständig sind. Gegen diese Auffassung formiert sich Widerstand. Die wohnungswirtschaft lichen Verbände sehen durch die Wohnpauschale und ihre Folgen die soziale Stabilität von Wohnquartieren und Stadtteilen gefährdet… Mehr zum Thema in der Mai-Ausgabe der DW |
29. April 2010 | Wohnungspolitik
BBU stellt Klimaschutzkonzept vor: Selbstverpflichtung statt gesetzlicher Vorgaben - eine Lösung für den Klimaschutz? |
Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e. V. (BBU) hat ein Klimaschutzkonzept erarbeitet. Wie können noch bestehende Klimaschutzpotenziale so gehoben werden, dass Mieter, Eigenheimbesitzer und Unternehmen nicht überfordert werden? „Hierauf haben wir eine klare Antwort: durch Selbstverpflichtungen“, sagte BBU-Vorstandsmitglied Maren Kern anlässlich der Vorstellung des BBU-Klimaschutzmodells. Mehr zum Thema in der Mai-Ausgabe der DW |
28. April 2010 | Wohnungspolitik
IBA STADT endet: Ausstellungen in Sachsen-Anhalt ziehen Bilanz |
Nach acht Jahren endet dieses Jahr die Internationale Bauausstellung Sachsen Anhalt (IBA Stadt 2010). Es ist die erste IBA, an der ein ganzes Bundesland teilgenommen hat. 19 Städte haben seit 2002 Konzepte und Projekte umgesetzt, wie trotz Schrumpfung mehr Lebensqualität erreicht werden kann. Diese Städte zogen nun Bilanz: Was hat funktioniert, was nicht? Ein internationaler Kongress in Magdeburg läutet die Bilanzausstellungen ein. Jan Mücke, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesbauminister: „Sachsen-Anhalt ist das am stärksten von schrumpfenden Einwohnerzahlen betroffene Bundesland. Die IBA zeigt, dass die Städte am meisten Erfolg haben, die diese Entwicklung früh und koordiniert planen. Die IBA hat damit wichtige Impulse für die Umsetzung und Weiterentwicklung eines klugen Stadtumbaus geleistet.“ |
26. April 2010 | Wohnungspolitik
Sechs Kommunen starteten Modellvorhaben zur Integration |
Mit einem Auftaktkongress starteten am 22. April 2010 sechs neue Modellprojekte für eine bessere Integration in den Städten. Über zwei Jahre fördert das Bundesbauministerium sechs Kommunen bei der Umsetzung von Projekten vor Ort. Beteiligt sind die Städte Nürnberg, Jena, Hamburg, Mülheim an der Ruhr, Trier und die Gemeinde Quakenbrück im ländlichen Raum von Niedersachsen. Weitere Informationen zu den Modellvorhaben gibt esin der Rubrik „Forschung“, ExWoSt, Forschungsfelder unter: www.bbsr.bund.de |
20. April 2010 | Wohnungspolitik
Bomba: Städte für alle Generationen fit machen |
Mit einer Abschlusskonferenz in Berlin ziehen 27 Modellprojekte in ganz Deutschland Bilanz: Über vier Jahre hinweg wurden innovative Ansätze erprobt, wie Stadtquartiere insbesondere für Familien und ältere Menschen attraktiver werden können. Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesbauministerium, erläuterte das Interesse des Bundes: „Unsere Städte müssen für alle Generationen attraktiv sein. Das ist vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklungen keine leichte Aufgabe. Besonders für ältere Menschen und Familien mit Kindern müssen die Stadtquartiere auch in Zukunft ein attraktives Lebensumfeld bieten, wenn wir die Städte sozial und wirtschaftlich im Gleichgewicht halten wollen. Da gibt es neue Entwicklungen, von Kommunikation über Mobilität bis hin zu Energieeffizienz. Die Ansprüche und Bedürfnisse unserer Bürgerinnen und Bürger an ihre Stadt ändern sich. Es gibt kein allgemeingültiges Patentrezept, jede Stadt ist einzigartig. Aber die Ergebnisse der Modellprojekte sind auch für alle anderen Städte hochinteressant.“ Mehr Informationen zu den Projekten unter www.bbr.bund.de |
14. April 2010 | Wohnungspolitik
5. Norddeutsche Energiekonferenz 2010 |
Um zukunfts- und konkurrenzfähigen Wohnraum anbieten zu können, modernisieren Wohnungsunternehmen ihre Bestände umfassend. Neben der Sanierung von Bädern oder dem Anbau von Balkonen sind energetische Maßnahmen ein fast selbstverständlicher Bestandteil. Für Mieter spielen Energiekosten und die so genannte zweite Miete verstärkt eine Rolle. Wirtschaftlichkeitsfragen, politische und rechtliche Rahmenbedingungen sowie Energieversorgungsperspektiven sind für Vermieter zentral. Die 5. Norddeutsche Energiekonferenz von VNW Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen und vdw Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Niedersachsen und Bremen widmete sich diesen Themen… Mehr zum Thema in der April-Ausgabe der DW |
13. April 2010 | Wohnungspolitik
Nachbarschaften fördern: familien- und altengerechte Stadtquartiere in Europa |
Wie wohnen unsere europäischen Nachbarn? Was können wir aus ihren Erfahrungen lernen? Das zeigt ein kürzlich veröffentlichter Bericht des Städtebau-Instituts Stuttgart über zwölf Stadtquartiere für Jung und Alt in sieben europäischen Ländern. Im Mittelpunkt stehen Projekte, die nachbarschaftliches und generationenübergreifendes Wohnen fördern. Zwei Beispiele aus Österreich und Dänemark machen deutlich, dass eine markante Architektur, ein breit gefächertes Wohnangebot, Gemeinschaftseinrichtungen und Bürgerbeteiligung dabei eine große Rolle spielen… Mehr zum Thema in der April-Ausgabe der DW |
7. April 2010 | Wohnungspolitik
Hamburg: CDU & GAL entwickeln Modell gegen Gentrifizierung |
Mit dem Begriff der Gentrifizierung wird die Aufwertung von Stadtteilen und die Verdrängung der bisherigen Wohnbevölkerung der Stadtteile durch neue, kaufkräftige Bewohner beschrieben. Die dagegen gerichteten Proteste in Hamburg, Berlin und anderen Großstädten haben dem Begriff der Gentrifizierung eine zusätzliche Bedeutung gegeben: Gentrifizierung ist zunehmend ein Synonym für den Widerstand der Bewohner gegen Aufwertung, aber auch Veränderung insgesamt. Eine besondere Herausforderung stellt diese Entwicklung für die Politik im schwarz-grün regierten Hamburg dar. Mit welchen Mitteln kann die Städtebaupolitik der Gentrifizierung begegnen? Mehr zum Thema in der April-Ausgabe der DW |
29. März 2010 | Wohnungspolitik
Wohnungsunternehmen für Begleitforschung gesucht |
BMVBS und BBSR haben im Jahr 2009 unter reger Beteiligung der Wohnungswirtschaft den Wettbewerb „Energetische Sanierung von Großwohnsiedlungen auf der Grundlage integrierter Stadtteilentwicklungskonzepte“ durchgeführt. Ziel war es, umfassende integrierte Konzepte unter energetischen, wohnungswirtschaftlichen, städtebaulichen und demografischen Gesichtspunkten zu entwickeln und umzusetzen. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf eine zukunftsfähige Wärmeversorgung gelegt, möglichst unter Nutzung erneuerbarer Energien bei gleichzeitiger Berücksichtigung städtebaulicher Ziele und baukultureller Qualitäten. Viele richtungweisende, integrierte Konzepte wurden von den Teilnehmern vorgestellt. Die Umsetzung der Konzepte wird die empirica AG im Auftrag von BMVBS und BBSR bis zum Jahr 2014 im Rahmen einer wissenschaftlichen Forschung begleiten. Einbezogen werden sollen auch Unternehmen, die nicht am Wettbewerb teilgenommen haben. BMVBS und BBSR suchen deshalb weitere Wohnungsunternehmen, die Maßnahmen der energetischen Sanierung in Großwohnsiedlungen (zusammenhängende Siedlungen) durchführen und/oder konkret planen. Die energetische Sanierung sollte sich nicht nur auf einzelne Gebäude beschränken, sondern zumindest Teile des Gesamtquartiers umfassen. Die Begleitforschung wird durch GdW und BFW unterstützt. Interessierte Unternehmen erhalten weitere Infos bei empirica, Annamaria Schwedt, Telefon: 030-88479516. |
24. März 2010 | Wohnungspolitik
Novelle der Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) |
Bundesbauminister Peter Ramsauer: “Das neue Bewertungsrecht schafft klare Rechtsgrundlagen für die Bewertung von Grundstücken und Immobilien. Durch mehr Transparenz tragen wir zur Stabilität des Immobilien- und Grundstücksmarktes bei. Schon auf der Ebene der Bewertung können wir auf diese Weise Immobilienkrisen verhindern. Die fehlende Transparenz bei der Bewertung von Immobilien in den USA und anderen Ländern hat zur weltweiten Wirtschaftskrise maßgeblich beigetragen.” Die Verordnung legt die Grundsätze zur Ermittlung der Verkehrswerte von Grundstücken fest. Sie findet überall dort Anwendung, wo der Marktwert von Grundstücken oder Immobilien zu ermitteln ist. Anwender sind vor allem die Gutachterausschüsse für Grundstückswerte, Sachverständige für die Grundstückswertermittlung, Banken und Versicherungen. Die ImmoWertV löst die derzeit geltende Verordnung aus dem Jahr 1988 ab… Mehr dazu |
21. März 2010 | Recht, Wohnungspolitik
EU: Mehr Neurentner als Berufseinsteiger |
In der Europäischen Union werden im laufenden Jahr erstmals mehr Menschen in den Ruhestand gehen als in den Arbeitsmarkt eintreten. Das Handelsblatt berichtete dies am 16. März 2010 auf Basis von Berechnungen der Versicherungsgruppe Allianz. Demnach stehen 28,8 Millionen Senioren zwischen 60 und 65 Jahren nur 28,6 Millionen Jugendliche zwischen 15 und 20 Jahren gegenüber. Die Nachwuchslücke von derzeit rund 220.000 Arbeitskräften werde bis zum Jahr 2030 auf 8,3 Millionen Menschen wachsen. Beim Anteil der über 60-Jährigen im Arbeitsleben gibt es EU-weit große Unterschiede: In Schweden arbeiten 63 Prozent der 60- bis 64-Jährigen, in Ungarn sind es nur 13 Prozent. Deutschland liegt etwa in der Mitte zwischen den Extremen. Kämen alle EU-Länder auf den Stand Schwedens, dann stünden etwa acht Millionen zusätzliche Erwerbstätige bereit. Die Zahl der Erwerbstätigen fiel nach einer Statistik von Eurostat in der Euro-Zone im vierten Quartal 2009 um 347.000 auf 144,3 Millionen und somit um 0,2 Prozent im Quartals- und 2,0 Prozent im Jahresvergleich. |
16. März 2010 | Thema des Monats, Wohnungspolitik
Brandenburger-Hof-Gespräch: „Nach der Bundestagswahl: Was erwarten Wohnungs- und Finanzwirtschaft von der Politik?“ |
Die Brandenburger-Hof-Gespräche widmen sich halbjährlich aktuellen politischen und wohnungswirtschaftlichen Themen sowie städtebaulichen, sozialen oder den Finanzmarkt betreffenden Fragestellungen. Die Politik der neuen Bundesregierung, die Vereinbarung der schwarz-gelben Koalitionäre sowie zu erwartende Veränderungen in der politischen Schwerpunktsetzung nach der Bundestagswahl standen im Fokus der Gesprächsrunde, die bereits zum zehnten Mal stattfand. Moderiert von Senator a. D. Jürgen Steinert widmeten sich die Teilnehmer jedoch nicht nur der Analyse der im Koalitionsvertrag festgeschriebenen energie-, klima-, finanz-, struktur- und städtebaupolitischen oder mietrechtlichen Pläne der Bundesregierung. Die Runde benannte auch befürchtete beziehungsweise erhoffte Auswirkungen politischer Rahmensetzungen und formulierte Forderungen an die Politik. Die interessante, lebhaft und analytisch geführte Debatte befasste sich mit einer Vielzahl komplexer Themen. Sie spannte einen Bogen von der konkreten Bewertung des Koalitionsvertrags bis hin zu allgemeinen gesellschaftlichen Prinzipien und Leitgedanken. Mehr zum Thema lesen Sie in der März-Ausgabe der DW |
14. Februar 2010 | Wohnungsmarkt, Wohnungspolitik
Brandenburg: Weiterer Abrissbedarf |
Nach Angaben des brandenburgischen Bauministeriums kommt der Stadtumbau in Brandenburg schneller voran als geplant. Das erst für 2010 gesetzte Ziel von 50.000 Abrissen sei schon 2009 erreicht, der Leerstand von 14,5 auf 11,9 Prozent gesenkt worden, so die brandenburgische Infrastrukturministerin Jutta Lieske. Der Rückbau leerstehender Wohnungen müsse auf Grund der negativen demografischen Entwicklung im Land weiterhin erfolgen: Bis Ende 2013 sollen noch 60.000 Wohnungen vom Markt genommen werden. In einem „Dialog Stadtumbau“ diskutierte das Ministerium 2009 mit bisherigen und potenziellen 39 Stadtumbaustädten, wie es im Stadtumbau weitergehen soll. Die Ergebnisse sollen im zweiten Quartal 2010 vorliegen. Dann soll auch entschieden werden, welche Städte in das neue Stadtumbauprogramm aufgenommen werden. Mehr zum Thema lesen Sie hier |


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