22. Januar 2010 | Pressespiegel
Demografieforum im Nürnberger Rathaus - Masterplan Wohnen |
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Schlechtere Wasserqualität und demografischer Wandel? Auf den ersten Blick scheinen die beiden Themen nicht viel miteinander zu tun zu haben. Doch allzu lange muss man nach der Verbindung nicht suchen. Weniger Einwohner verbrauchen weniger Wasser; wenn weniger Wasser durch die Leitungen fließt, drohen Pilze in den Rohren zu wachsen – und das ist einerseits natürlich nicht gut für die Wasserqualität und hat andererseits mit sinkenden Einwohnerzahlen in mittelgroßen Städten wie Bielefeld zu tun.Die Frage, wie das Problem gelöst werden könnte, ist deshalb eine von vielen, mit denen sich Susanne Tatje auseinanderzusetzen hat: Sie ist Demografiebeauftragte der westfälischen Stadt und hat eine Stabsstelle, die direkt dem Oberbürgermeister zugeordnet ist. Mit anderen Worten: Sie kann in sämtlichen Themenbereichen mitreden, wenn es um den demografischen Wandel geht. Und das macht die Soziologin gerne, denn zu tun gibt es aus ihrer Sicht in diesem Aufgabenfeld jede Menge. Die künftige Wasserqualität ist da nur ein Detailproblem, doch Tatje erwähnt das Beispiel, weil es zeigt, wie vielfältig die Herausforderungen sind, die der Wandel in der Bevölkerungsstruktur mit sich bringt. Besonders wichtig ist in ihren Augen die Stadtteilentwicklung. In Bielefeld saßen deshalb städtische Planer, Vertreter der Wohnungswirtschaft, des Stadtmarketings und der Jugendarbeit an einem Tisch, um über «Räume der Zukunft« zu diskutieren. Herausgekommen ist dabei etwa der «Masterplan Wohnen«, der neue Wohnformen für Jung und Alt fördern will… |


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