KfW-Förderung: CO2-Ausstoß 2010 um 1 Millionen Tonnen reduziert
Die Programme der KfW Bankengruppe zur Förderung von energieeffizientem Bauen und Sanieren haben im Jahr 2010 mit rund 1 Million Tonnen zur Reduktion der Treibhausgase beigetragen. Dies geht aus zwei Studien hervor, die die Fördereffekte für 2010 untersuchen.
„Allein im Jahr 2010 hat die KfW die energieeffiziente Sanierung und den energieeffizienten Neubau von 428.000 Wohnungen finanziert. Und zudem Energieberatungen und Heizungsoptimierungen für 525.000 Wohnungen unterstützt“, sagte Dr. Norbert Irsch, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe.
Die von der KfW geförderten energieeffizienten Neubauten und energetischen Sanierungen führten 2010 zu einer Reduzierung des Treibhausgas-Ausstoßes um rund 1 Million Tonnen. Soll das Ziel der Bundesregierung einer Treibhausgasreduzierung von 40 Prozent bei den privaten Haushalten erreicht werden, so müssten diese bis 2020 pro Jahr eine Minderung von 2,2 Millionen Tonnen erbringen. Durch die von der KfW Bankengruppe geförderten energieeffizienten Neu- und Umbauten wurden 2010 mehr als 40 Prozent dieser Anforderung erreicht. Von 2006 bis heute konnte der Treibhausgasausstoß durch die KfW-Programme dauerhaft um 5,2 Millionen Tonnen gesenkt werden.
Mit den 2010 geförderten Energiesparmaßnahmen können Heizkostenersparnisse in Höhe von 6,4 Milliarden Euro erzielt werden. Für die energetischen Sanierungsmaßnahmen im Wohnungsbestand entspricht die Heizkostenersparnis rund drei Viertel der Investitionskosten.
Insgesamt wurden 2010 Investitionen über 21,5 Milliarden Euro angestoßen. Damit konnten 287.000 Arbeitsplätze für ein Jahr gesichert werden. Diese positiven Effekte kommen vor allem der lokalen mittelständischen Bauwirtschaft und dem Handwerk zugute. Die Studien sind abrufbar unter: www.kfw.de/evaluationen.




