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Mietforderungsmanagement: Mietausfälle verhindern — Liquidität sichern |
| Veranstalter | Haufe Akademie GmbH & Co. KG |
| Datum | 22.02.2010 bis 22.02.2010 |
| Ort | Köln |
| Beschreibung |
Ihre Aufgabe ist es, Mieteingänge zu überwachen und möglichen Mietausfällen in den von Ihnen betreuten Immobilienbeständen, sei es durch Zahlungsverzug des Mieters oder nicht gerechtfertigte Mietminderungen, schnellstmöglich nachzugehen. Dazu benötigen Sie umfassendes Wissen, wie Sie Ihre Mietforderungen richtig anmahnen, klagen und schließlich wirkungsvolle Vollstreckungsmaßnahmen ergreifen können. In diesem Seminar erhalten Sie das notwendige juristische Know-how, das Sie zur Forderungssicherung bei der gesamten Mietvertragsabwicklung effektiv einsetzen können. Inhalte: Mietverträge optimieren Forderungsabsicherung durch Mitmieter, Sicherheiten, Nichtbeibringung der Sicherheit, Wiederauffüllungspflicht. Besonderheiten im Gewerbemietrecht. Maßnahmen bei Zahlungsverzug organisieren Die häufigsten Schuldnertricks und Gegenmaßnahmen. Praktische Handlungsempfehlungen: zur Verwertung der Kaution, zur Formulierung einer wirksamen fristlosen Kündigung, zur Ausübung und Realisierung des Vermieterpfandrechts — auch bei Räumungsmaßnahmen („Berliner Räumung”). Vereitelung der Weiternutzung, Durchsetzung einer Versorgungssperre. Vertragliche Absprachen zur Forderungssicherung. Hartz IV und Sozialrecht. Gerichtsverfahren vorbereiten Die schnelle Titulierung der Forderungen durch notariell beurkundetes Schuldanerkenntnis. Anwaltsvergleich. Mahnbescheid vorbereiten, Online-Antrag, Barcode-Verfahren. Klageverfahren und Urkundenprozess. Professionelle Vollstreckungsmaßnahmen ergreifen Zusammenstellung der Datenlage, Beschreibung des Auftrags an Gerichtsvollzieher, To-do-Liste bei Vorpfändung, Pfändung von Arbeitseinkommen, Renten und Rentenansprüchen, Lebensversicherungen, Steuererstattungen, Taschengeld, Wertpapierdepots und Internetdomains etc. Haftung und Vollstreckung bei der GmbH und der GbR. Einleitung strafrechtlicher Verfolgung. Maßnahmen bei Insolvenz des Mieters Kontaktaufnahme zum Insolvenzverwalter, Anmeldung der Forderungen zur Insolvenztabelle, Durchsetzung des Vermieterpfandrechts, Haftungsdurchgriff auf Geschäftsführer. Konsequenzen aus einer Verbraucherinsolvenz Auswirkungen auf das Wohnraummietverhältnis, außergerichtlicher Einigungsversuch, Anmeldung der Insolvenzansprüche, Maßnahmen zur Versagung der Restschuldbefreiung. Aufrechnung der Guthaben, Kautionen, Genossenschaftsanteile mit Mietschulden. Problematik von Lastschriftverfahren. Ihr Nutzen: Zahlungsverzug und Mietminderungen gehören in vermieteten Immobilienbeständen fast schon zum Geschäftsalltag. Hier heißt es, schnell rechtssichere Maßnahmen zu ergreifen, um Mietforderungsausfälle auf ein Minimum zu begrenzen. Dazu benötigen Sie Spezialwissen, um gerichtliche wie außergerichtliche Erfolg versprechende Schritte einzuleiten. Sie erfahren in diesem Seminar, - welche vertraglichen Gestaltungen oder Sicherungsmaßnahmen Sie im Geschäftsalltag durchführen können, - mit welchen Arten der Zwangsvollstreckung Sie einfach zu Ihrem Ziel kommen und welche formalen Anforderungen Sie dabei zu beachten haben, - was der Gerichtsvollzieher braucht, um für Sie vollstrecken zu können, - welche Kosten bei der Beitreibung von Forderungen zu erwarten sind und - wie Sie den Geschäftsführer einer GmbH — auch mit seinem privaten Vermögen im Insolvenzfall des Unternehmens — in Anspruch nehmen können. - was im Fall einer Verbraucherinsolvenz zu beachten ist. |
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