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Mittwoch - 16. November 2011


Demografischer Wandel und energetische Sanierung als wichtigste Zukunftsthemen

Gesellschaftliche Prozesse wie der demografische Wandel werden den Wohnungsmarkt der Zukunft stark beeinflussen. Als zentrale Herausforderungen sehen die Wohnungsunternehmen zudem die Modernisierung und den Neubau von Wohnungsbeständen. Zu diesem Ergebnis kommt die GdW Studie „Unternehmenstrends 2020“.

Auf der Grundlage einer breit angelegten Mitgliederbefragung und unter wissenschaftlicher Begleitung hat der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen die wichtigsten Trends für die Wohnungsunternehmen heute und in der Zukunft identifiziert und in der Studie zusammengefasst.

Als zentrale Herausforderungen sehen die Wohnungsunternehmen danach derzeit die Modernisierung und den Neubau von Wohnungsbeständen (37 Prozent) im Rahmen einer nachhaltigen Bestandsentwicklung (31 Prozent). Das Thema Energie sparen und energetische Sanierung sowie die Umsetzung der neuen energetischen Vorschriften halten mehr als ein Viertel der GdW-Unternehmen für einen aktuellen Schwerpunkt.

Fast ein Drittel der Unternehmen sieht die Vorbereitung auf den Strukturwandel als das wichtigste Zukunftsthema für ihre Geschäftsstrategie an. Neben erheblichem Neubaubedarf in stark wachsenden Regionen wird auch das Thema Stadtumbau und Abriss zukünftig eine stärkere Rolle spielen. Daneben sind die Themen energetische Sanierung, Kostenbegrenzung bei den Betriebskosten und Umstellung auf altengerechtes Wohnen wichtige Zukunftsthemen.  

Sechs Trends von Nachhaltigkeit bis Marketing 

Anhand der Zukunftsthemen, die direkten Einfluss auf die jeweilige Portfoliostrategie der Wohnungsunternehmen haben, lassen sich sechs zentrale Zukunftstrends ableiten:

-       Nachhaltigkeit in der Bestandsbewirtschaftung,

-       Prozessorganisation und IT,

-       Personalentwicklung,

-       Finanzierung,

-       Partnerschaften und Geschäftsfelderweiterung sowie

-       die Kundenkommunikation und das Marketing.


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