Neues von der KfW
Die KfW hat ihr Förderprogramm auf neue Füße gestellt. Dies betrifft vor allem die Fördermöglichkeiten für immobilienwirtschaftliche Investitionen. Das langjährige Programm „Wohnraum modernisieren“ wurde gestrichen. Das ab 1.April 2012 neu hinzukommende Programm „KfW-Standard Effizienzhaus Denkmal“ wird kaum ein adäquater Ersatz sein. Die Konditionen sind zwar interessant, allerdings führen die Fördervoraussetzungen zu einer starken Einschränkung des Kreises der potenziell Berechtigten.
Schlechte Nachrichten auch für das Programm „Altersgerecht Wohnen“. Aufgrund der angespannten Haushaltslage des Bundes müssen die Zinssätze deutlich angehoben werden. Allerdings sind diese mit 1,91 bis 2,47 Prozent noch immer vergleichsweise attraktiv. Weiterhin fördert die KfW den Bau oder die Erweiterung von Fotovoltaikanlagen. Aber durch die planmäßige Kürzung der Einspeisevergütung um zirka 15 Prozent wird die Vorteilhaftigkeit beschränkt.
Zum Glück für alle Wohnungsunternehmen, die noch energetische Sanierungsmaßnahmen an ihren Bestandsgebäuden planen, werden die KfW-Programme 151 und 152 „Energieeffizient Sanieren“ zu einheitlichen Zinssätzen von 1,0 Prozent abgesenkt. Also zugreifen, solange es noch Mittel zu diesen Niedrigzinsen gibt!
Mehr zum Thema Finanzierung und Förderung erfahren Sie in der DW 3/2012 – neben der regelmäßigen Kolumne Finanzmarktbericht, behandeln gleich fünf weitere Artikel Finanzthemen und Finanzierungsfragen. So geht es um die Grunderwerbssteuer als Transaktionshemmnis, um die Auswirkungen von Basel III und Solvency II, um die von Wohnungsunternehmen an Finanzierungspartner gestellten Anforderungen sowie um die Genossenschaften mit Spareinrichtung.




