Von: Redakteur
NRW-Wohnungswirtschaft investiert 1,7 Milliarden und schaut zuversichtlich auf die kommenden Jahre
Alleine in NRW haben die Mitgliedsunternehmen des VdW Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen 2010 1,71 Milliarden Euro investiert und damit das Vorjahresergebnis von 1,65 Milliarden Euro übertroffen. Das geht aus dem neuen Konjunkturbarometer des Verbands hervor, von dem einige Ergebnisse der DW bereits vorliegen. Dabei flossen 28,9 Prozent der Mittel in den Neubau, 32,5 Prozent in die Modernisierung der Bestände und 38,6 Prozent in die Instandhaltung. Rechnet man die relativ kleine Anzahl rheinland-pfälzischer Unternehmen des VdW Rheinland Westfalen hinzu, kommen Investitionsmittel von 1,74 Milliarden Euro zusammen. 2011 wollen die VdW-Unternehmen noch mehr Geld in die Hand nehmen: insgesamt 1,87 Milliarden Euro.
Dem VdW Rheinland Westfalen gehören 470 Mitgliedsunternehmen der kommunalen/öffentlichen, genossenschaftlichen, kirchlichen sowie industrieverbundenen/privaten Wohnungs- und Immobilienwirtschaft an, die mehr als 1,2 Millionen Wohnungen allein in Nordrhein-Westfalen bewirtschaften.
(Vgl. Grafik Abb. 1)
Besonders privatwirtschaftliche Wohnungs- und Immobilienunternehmen sehen gute Geschäftsjahre auf sich zukommen. Laut Konjunkturbarometer gehen 52 Prozent von einer günstigeren Entwicklung aus als im Vorjahr, 2010 lag der Wert noch bei 42 Prozent. Bei Genossenschaften rechnen 18 Prozent der Unternehmen mit einer günstigeren Entwicklung der Geschäfte, der Zuwachs beträgt gegenüber dem Vorjahr knapp sechs Prozent. Bei öffentlichen beziehungsweise kommunalen Unternehmen ist der Anteil im Vergleich zum Vorjahr mit 27 Prozent gleich geblieben.
(Vgl. Grafik Abb. 2)
Andreas Gröhbühl
Pressesprecher des Verbands der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (VdW) Rheinland Westfalen und Verantwortlicher Redakteur des VerbandsMagazins
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