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16.02.2012 |

Niedersächsischer Staatspreis für Architektur


„Weiterbauen im Spannungsfeld von Energieeffizienz und Gestaltqualität“, ist der Titel des diesjährigen Niedersächsischen Staatspreises für Architektur, der alle zwei Jahre vom Land Niedersachsen in Kooperation mit der Architektenkammer Niedersachsen ausgelobt wird.

Der Staatspreis - die höchste Architekturauszeichnung des Landes - möchte Projekte auszeichnen, deren gestalterische Qualität mit der Erfüllung energetischer Standards Schritt halten. Dazu zählt die beispielgebende Bestandssanierung genauso wie die innerstädtische Nachverdichtung.

Bis zum 1. Juni 2012 können Bauherren und Architekten geeignete Objekte einreichen. Dazu gehören innovative Bestandsertüchtigungen sowie Neubauten mit stadträumlicher und stadtgestalterischer Qualität. Zugelassen sind hervorragende, bereits realisierte Objekte, die zwischen dem 1. Januar 2007 und dem 1. Juni 2012 in Niedersachsen fertig gestellt worden sind.

Weitere Informationen: Architektenkammer Niedersachsen. Dr. Felicitas Riess, Telefon: 0511-2809663, Auslobungsunterlagen bzw. Abruf ab 17. März 2012 unter www.aknds.de

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09.02.2012 |

BMVBS lobt Nationalen Preis für integrierte Stadtentwicklung und Baukultur aus


Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) hat am 2. Februar 2012 den Wettbewerb „Stadt bauen. Stadt leben." gestartet. Gesucht werden beispielhafte Projekte und vorbildliche Verfahren auf dem Gebiet von Baukultur und Stadtentwicklung.  

Teilnehmen können Städte und Gemeinden, Gebietskörperschaften, Unternehmen, Vereine, Körperschaften des öffentlichen Rechts, bürgerschaftliche Initiativen, Kirchen/Religionsgemeinschaften und Verbände sowie Einzelpersonen. Auch Preisträger anderer Wettbewerbs- oder Auszeichnungsvergaben können sich beteiligen. 

Mit seinem ganzheitlichen Anspruch würdigt der Nationale Preis für integrierte Stadtentwicklung und Baukultur wegweisende Projekte, die den Ansprüchen der Gesellschaft nicht nur gerecht werden, sondern diese auch mitgestalten. Sie sollen zur Nachahmung, zu neuen Überlegungen und weiterem Handeln anregen. 

Die Auszeichnungen werden in vier Kategorien vergeben:

*          Gebäude und Stadtraum

*          Region und Landschaft

*          Gemeinwohl und Zivilgesellschaft

*          Energie und Infrastruktur 

Die Wettbewerbsbeiträge sind bis zum 25. Mai 2012 einzureichen. Die Preisträger werden im Rahmen der Konferenz „Städtische Energien" am 11. Oktober 2012 in Berlin ausgezeichnet.  

Weitere Informationen: hier

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01.02.2012 |

Neues KfW-Programm Energetische Sanierung in Stadtquartieren


Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und die KfW setzen mit dem neuen KfW-Förderprogramm „Energetische Stadtsanierung – Energieeffiziente Quartiersversorgung“ Impulse für mehr Energieeffizienz im kommunalen Bereich.

Ab 1. Februar 2012 werden Investitionen in die quartiersbezogene Wärmeversorgung sowie in die energieeffiziente Wasserver- und Abwasserentsorgung mit zinsgünstigen Darlehen gefördert. 

„Mit dem neuen KfW-Förderprogramm „Energetische Stadtsanierung“ stellen wir den Sanierungsprozess auf eine viel breitere städtebauliche Basis: vom Einzelgebäude zum Quartier“, sagte Bundesbauminister Dr. Peter Ramsauer: „Denn neben der energetischen Gebäudesanierung sind Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in unseren rund 12.000 Kommunen dringend erforderlich. Dieses ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung der Ziele, die sich die Bundesregierung mit dem Energiekonzept gesteckt hat." 

„Um die Ziele des Klimaschutzes und der Energiewende zu erreichen, sind umfangreiche Verbesserungen der kommunalen Energieeffizienz durch Ansätze erforderlich, die die Stadtquartiere als Ganzes im Auge haben“, ergänzt Axel Nawrath, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe. Dabei komme dem Ausbau von Wärmenetzen und der Errichtung von effizienten KWK-Anlagen als energiesparende, umweltschonende und dezentrale Energiesysteme wesentliche Bedeutung zu. 

Das Programm ist der zweite Baustein der Programmfamilie „Energetische Stadtsanierung". Die Darlehen werden aus dem Sondervermögen „Energie- und Klimafonds" der Bundesregierung für die Dauer von maximal zehn Jahren im Zins verbilligt. Die Laufzeiten liegen bei zehn, 20 oder 30 Jahren. Im November 2011 war bereits die Zuschussförderung zur Erstellung von integrierten Quartierskonzepten und der Beschäftigung von Sanierungsmanagern gestartet. 

Bislang werden 84 Pilotprojekte zur Erstellung integrierter Quartierskonzepte gefördert. Im Rahmen eines Monitorings werden diese Pilotprojekte aus allen Bundesländern zukünftig intensiv begleitet.

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24.01.2012 |

Erfolgreiches Flächenrecycling braucht Vorbereitung


Wachsende Städte stehen vor der Herausforderung, wirtschaftliches Wachstum mit einer nachhaltigen Flächenentwicklung in Einklang zu bringen. Auch verschmutzte Industriebrachen haben mitunter großes Potenzial.

Wohnungsunternehmen, Grundeigentümer, Investoren und Nutzer schaffen in zahlreichen Projekten „Neue Werte auf alten Flächen“ und sammeln Erfahrungen mit dem Flächenrecycling. Diesen Erkenntnissen widmete sich eine Fachtagung über Flächenrecycling.

So hat die Hansa Baugenossenschaft mit Wohnungsbauprojekten auf Brach- und Industrieflächen in Hamburg gute Erfahrungen gemacht. Noch im Jahr 2011 sollten die Erdarbeiten für 76 neue Wohnungen in Hamburg-Barmbek beginnen. In der Straße Lämmersieth forschte bisher das Institut für Schiffbau der TU Harburg. In großen Hallen wurden hier unter anderem Schiffsmaschinen erprobt. Die Hansa Baugenossenschaft bewarb sich im Rahmen der Wohnungsbauoffensive II  für das Gelände und erhielt die städtische „Anhandgabe“. Die Auflagen: mindestens 30 Prozent familienfreundliche Wohnungen mit gedeckelter Miete. Schon im Frühjahr 2013 sollen die Wohnungen bezugsfertig sein. Die Hansa kaufte das Ex-Institutsgelände von der Stadt. Der Abriss der Institutsgebäude ging auf Kosten der Stadt.

Mehr zum Thema erfahren Sie in der DW 3/2012.

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18.01.2012 |

BBSR: Ostdeutschland profitiert besonders von der Städtebauförderung


Die Städtebauförderung von Bund und Ländern soll zum Ausgleich unterschiedlicher Wirtschaftskraft in Deutschland beitragen. Wohin fließen die Finanzmittel? Welche Regionen profitieren besonders? Antworten gibt eine Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).

Die Städtebauförderung von Bund und Ländern soll zum Ausgleich unterschiedlicher Wirtschaftskraft in Deutschland beitragen. So wurde nach der Deutschen Einheit den neuen Bundesländern in der Finanzverteilung ein höherer Betrag zugewiesen, als ihnen vom Bevölkerungsanteil her zustand. Laut dem BBSR macht die Kartendarstellung deutlich, dass Ostdeutschland in den letzten 20 Jahren stark von den Fördermitteln zur Städtebauförderung profitiert hat. Die Karte zeigt auch die Verteilung des Fördervolumens differenziert nach Stadtregion und Gebieten außerhalb der Stadtregion. So kann zwischen städtischen und ländlichen Räumen unterschieden werden.

Städtebauförderung findet nicht nur in den Stadtregionen statt, sondern auch in ländlichen Räumen, so wie in der Verwaltungsvereinbarung zur Städtebauförderung zwischen Bund und Ländern vereinbart. Rund 39 Prozent der Fördermittel sind in den letzten 20 Jahren in ländliche Räume geflossen. Im Verhältnis zum Bevölkerungsanteil von 27 Prozent profitieren diese Räume also besonders von der Förderung. Die Stadtregionen haben zwar einen höheren Anteil an den Finanzhilfen (61 Prozent), schneiden aber bezüglich ihres Bevölkerungsanteils (73 Prozent) deutlich schlechter ab.

Die Städtebauförderung bezieht alle Gemeindegrößenklassen mit ein. Auch in diesem Vergleich erreichen die Großstädte zwar den höchsten Anteil an Städtebauförderungsmitteln (29 Prozent); sie erhalten aber weniger Fördermittel, als es ihrem Bevölkerungsanteil (31 Prozent) entspricht. Gewinner sind dem BBSR zufolge die Mittelstädte außerhalb der Stadtregionen mit einem Fördermittelanteil von 20 Prozent und einem Bevölkerungsanteil von 9 Prozent. Auch die Kleinstädte außerhalb der Stadtregionen, sprich im ländlichen Raum, profitieren besonders stark von den Finanzhilfen. Das gilt auch für strukturschwache Städte und Gemeinden, heißt es in der Auswertung.

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14.12.2011 |

Innovationen für Innenstädte: acht Modellstädte ausgewählt


Das BMVBS stellt für die Städte Bocholt, Dessau-Roßlau, Elmshorn, Mülheim a. d. R., Nürnberg, Offenbach, Peine und die Gemeinde Illingen insgesamt 1,9 Millionen Euro im Rahmen des Forschungsfelds "Innovationen für Innenstädte" bereit.

Bundesbauminister Peter Ramsauer hatte bei der Vorstellung des Weißbuchs Innenstadt am 8. Juni 2011 bundesweit alle Kommunen aufgerufen, sich mit innovativen Ideen für leerstehende Immobilien oder innerstädtische Brachen zu bewerben. In einem mehrstufigen Verfahren hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung aus über 130 Bewerbungen acht Modellvorhaben ausgewählt, mit denen besonders innovative Ideen für die Innenstädte verfolgt werden. 

Die geförderten Kommunen erhalten Zuwendungsbescheide für zukunftsweisende Vorhaben in ihren Innenstädten. Im Zentrum des Forschungsprogramms stehen neue Lösungen für brach gefallene oder leerstehende innerstädtische Großimmobilien, wie beispielsweise ehemalige Kauf- und Warenhäuser, die Umwidmung denkmalgeschützter Gebäude für moderne Nutzungen und die Revitalisierung von Gewerbebrachen. Ziel ist es, die jetzt brach liegenden innerstädtischen Standorte wieder mit städtischem Leben zu füllen und neue Anziehungspunkte für Kultur, Gewerbe, Einkaufen, Wohnen und weitere Nutzungen zu schaffen.  

Zentrales Anliegen aller Projekte ist die Entwicklung neuer Ideen und Maßnahmen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort. In den Projekten werden renditeorientierte und betriebswirtschaftliche Modelle ebenso verfolgt wie öffentlich und privat finanzierte kulturelle und gemeinnützige Nutzungen. Bis Oktober 2014 sollen konkrete Ergebnisse erzielt und erste Impulsprojekte baulich umgesetzt werden.

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23.11.2011 |

Evaluierung des Bund-Länder-Programms Stadtumbau West abgeschlossen


Um genauer herauszufinden, inwieweit sich das Bund-Länder-Programm „Stadtumbau West“ bei der Bewältigung des strukturellen Wandels bewährt hat, wurde Ende 2010 mit der Evaluierung des Programms begonnen. 

Die Ergebnisse wurden im Rahmen des Kongresses „Stadtumbau West: Motor des Strukturwandels – Ergebnisse der Evaluierung“ in Berlin vorgestellt und diskutiert.

Mehr über die Ergebnisse der Evaluierung erfahren Sie in der Dezember-Ausgabe der DW.

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16.11.2011 |

Tagung Städtebau und Energie


Die Tagung Städtebau und Energie am 24. und 25. November 2011 in Berlin thematisiert neue Rahmenbedingungen für den Klimaschutz im Städtebau, deren Auswirkungen auf Wohnungswirtschaft, Energieversorgung und Bauleitplanung.  

Darüber hinaus werden unter anderem neue Förder- und Forschungsprogramme vorgestellt. Einen Schwerpunkt bilden dabei das Förderkonzept „Energieeffiziente Stadt“ (BMWi) und das ExWoSt-Forschungsfeld „Energetische Stadterneuerung“ (BMVBS), die neben anderen Projekten beide Gegenstand der Tagung sind.  

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09.11.2011 |

Wohnumfeldgestaltung: Mitwirkung als entscheidendes Erfolgskriterium


Wenn Wohnungsunternehmen in die Qualität ihrer Bestände investieren, müssen sie auch das Wohnumfeld einbeziehen. Das war die zentrale These auf der Tagung „Freiräume im Quartier“. Deutlich wurde dabei, dass eine Freiraumgestaltung ohne Einbezug der Anwohner nicht erfolgreich ist. Die Tagung führte der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla) am Rand der Verleihung des Deutschen Landschaftsarchitektur-Preises 2011 durch.

„Wir wollen nicht nur die Highlights der Landschaftsarchitektur anschauen, sondern auch diejenigen Maßnahmen, die das Wohnumfeld prägen“, sagte bdla-Präsidentin Andrea Gebhard zum Auftakt der Tagung, die in Kooperation mit dem GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen sowie dem Deutschen Mieterbund stattfand. Um diese Orientierung auf das Wohnumfeld zu unterstreichen, hatte der bdla bei seinem diesjährigen Landschaftsarchitektur-Wettbewerb einen Sonderpreis Wohnumfeld ausgelobt. 

Mehr über die Tagung „Freiräume im Quartier“ erfahren Sie in der November-Ausgabe der DW.

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22.09.2011 |

Der Homo Urbanus hat ein anderes Gehirn als das Landei


Dass die Stadt ein Kosmos voller Reize ist, wissen wir. Und es mag auch keinen verwundern, dass diese Reize uns manchmal überfordern und zu Stress führen. Neu ist aber die Erkenntnis, dass bei Stadtmenschen der Stress zu einer strukturellen Veränderung des Gehirns führt. Wer in der Stadt aufwächst, leidet öfter an Depressionen und Angststörungen als jemand, der auf dem Land aufwächst. In einer Zeit, in der die Urbanisierung weiter voranschreitet, sollte man sich hierüber ernsthaft Gedanken machen. Mehr Grünflächen in der Stadt sollen einen positiven Einfluss haben.

Mehr lesen Sie in der September-Ausgabe der DW.

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31.08.2011 |

Jugendliche bemalen Fassaden der High-Deck-Siedlung in Berlin


Eine Anerkennung im Wettbewerb «Soziale Stadt 2010» erhielt die Berliner STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH für ihr Projekt «Volière». Die Fassadenmalerei an einem Wohnblock unweit der berühmten Sonnenallee verschönert nicht nur das Gebäude, sondern schaffte auch Ausbildungsplätze für Jugendliche aus dem Quartier. Die Idee stammt aus Frankreich, wo bereits in den 1980er Jahren mit Fassadenmalerei ungeliebte Wohnsilos zu Touristenmagneten wurden. Die Jury urteilte: „Manchmal lohnt sich ein Blick über den Gartenzaun.“

Mehr lesen Sie dazu in der August-Ausgabe der DW.

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23.08.2011 |

Zehn Jahre Kompetenzzentrum Großsiedlungen e. V.


Große Wohnsiedlungen: früher Sorgenkinder, heute Vorreiter klimagerechter Stadtentwicklung

Mit rund einer Million Wohnungen machen Großsiedlungen derzeit in Ostdeutschland etwa ein Sechstel des gesamten Wohnungsbestandes aus. Sie spielen in der Lebensrealität vieler Menschen und für die Wohnraumversorgung ostdeutscher Städte eine immense Rolle. Angesichts der Debatten um den Stadtumbau und die Förderung der Gebäudesanierung gilt es, die jeweiligen Chancen der Großsiedlungen aufzugreifen und sie nicht nur unter dem Aspekt Rückbau und Abriss wahrzunehmen. Wohnungswirtschaft, Stadplaner und Forscher fordern Politik und Öffentlichkeit daher zu einem breiten gesellschaftlichen Dialog auf. Das Kompetenzzentrum Großsiedlungen e. V. widmet sich diesen Zielen und feierte in Berlin sein zehnjähriges Bestehen.

Lesen Sie in der August-Ausgabe der DW mehr.

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15.08.2011 |

Hauptstadtregion braucht Wohnungen


Bessere Rahmenbedingungen gefordert

In vielen deutschen Großstädten werden Wohnungen knapp – auch in der Stadt Berlin. Damit rückt der Neubau von Wohnungen verstärkt in den Fokus. Auf einer Tagung diskutierte der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) die Anforderungen an zeitgemäßen Wohnungsbau – und forderte von der Politik bessere Rahmenbedingungen für den Bau von preiswerten Mietwohnungen.

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11.08.2011 |

Preis Soziale Stadt 2010


Leben in Dortmund-Scharnhorst ist bunt

Vier Wohnungsunternehmen und die Stadt Dortmund haben sich zu einer umfangreichen Kooperation zusammengeschlossen. Es ging darum, im Dortmunder Stadtteil Scharnhorst-Ost ein sanierungsbedürftiges Quartier mit 12.000 Einwohnern aufzuwerten. Und aus der anfänglichen Sanierung wurde noch viel mehr: Ein gemeinsames Quartiersmanagement baute Brücken von den Bewohnern zu ihren Nachbarn und von den Bewohnern zu den Vermietern. Dafür erhielten die beteiligten Unternehmen den Preis „Soziale Stadt 2010“.

Mehr lesen Sie in der Juli-Ausgabe der DW.

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03.08.2011 |

Preis Soziale Stadt 2010


Lünen-Brambauer – ein Stadtteil im Strukturwandel

Es begann vor 20 Jahren in einem kleinen Stadtteil der westfälischen Kleinstadt Lünen: Die örtliche Wohnungsbaugesellschaft Glückauf, damals bereits Tochtergesellschaft im THS Konzern, rief eine Nachbarschaftshilfe ins Leben. Aus dem einst zarten lokalen Spross wuchs über die Jahre ein Projekt mit Vorbildcharakter, das inzwischen beispielhaft ist für die soziale Quartiersarbeit. Aus dem anfänglichen Modellprojekt „Wohnen plus“ wurde das unternehmensweite Nachhaltigkeitsmodell „Lebensqualität plus“. Der Jury des Wettbewerbs „Soziale Stadt 2010“ war das eine Anerkennung wert.

Mehr zu diesem Projekt lesen Sie in der Juli-Ausgabe der DW.

 

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29.07.2011 |

Bilanz ExWoSt-Forschungsfeld „Innovationen für familien- und altengerechte Stadtquartiere“


Stadtquartiere für Generationen – eine Zukunftsaufgabe

Das Forschungsfeld „Innovationen für familien- und altengerechte Stadtquartiere“ wurde im Jahr 2006 vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) zusammen mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) initiiert. Nunmehr liegen die Ergebnisse der Konzeptions- und Bauphase aus 27 Modellvorhaben vor, die eine breite Palette an Handlungsansätzen aufzeigen, um zukunftsfähige Stadtquartiere zu entwickeln.

Lesen Sie mehr darüber in unserer aktuellen Ausgabe der DW.

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16.06.2011 |

Preis Soziale Stadt 2010


Vorbildliche Quartiersentwicklung: neues Leben am Piusplatz im Münchner Osten

Für ihr Konzept zur Quartiersentwicklung rund um den Piusplatz in den Münchner Stadtteilen Ramersdorf und Berg am Laim ist die städtische Wohnungsbaugesellschaft GEWOFAG mit den Preis „Soziale Stadt 2010“ ausgezeichnet worden. Ziel der GEWOFAG war es, die Wohnsituation zu verbessern, das Quartier zu beleben und es sowohl für junge Familien als auch für ältere Menschen attraktiv zu gestalten. Zu diesem Zwecke knüpfte die GEWOFAG ein ganzes Bündel an Maßnahmen und kooperierte mit einer Reihe von Sozialinitiativen.

In der aktuellen Ausgabe der Wohnungswirtschaft lesen Sie mehr.

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15.06.2011 |

Preis Soziale Stadt 2010


Wohnungsunternehmen und soziale Initiativen gründen Miniladen in Kempten

Durch die Konzentration der Lebensmittelmärkte auf stark frequentierte Flächen mussten in ländlichen, dünn besiedelten Regionen viele Dorfläden schließen. Inzwischen hat eine Gegenbewegung begonnen: Immer mehr betroffene Anwohner ergreifen Eigeninitiative und sorgen dafür, dass die Tante-Emma-Läden wieder aufmachen. Sie stoßen dabei meist auf große Zustimmung. Unterstützt werden sie außerdem von der örtlichen Wirtschaft und den zuständigen Behörden. So geschehen ist das auch in Kempten im Allgäu. Dafür gab es eine Anerkennung im Wettbewerb „Soziale Stadt 2010“.

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06.06.2011 |

Wohnumfeld und Quartier in der Stadt


Das Wohnumfeld ist viel mehr als nur Identitäts- und Imageträger

„Wohnst Du noch oder lebst du schon?“, wirbt ein Möbelhaus seit Jahren für seine Produkte. In diesem Claim ist ein Begriffspaar enthaltenen, das veranschaulicht, warum sich das Nachdenken über das Wohnen nicht allein auf die Wohnung, sondern auch auf das Wohnumfeld beziehen sollte: Zum Wohnen drinnen gehört auch das Leben draußen. Die Umgebung ist ein wesentlicher Bestandteil unseres täglichen Lebens. Wird aber überall schon nach dem Motto „erst beides zusammen macht Wohnen attraktiv“ gebaut oder modernisiert?

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27.05.2011 |

Europa-Kolumne


Die Wachstumsschmerzen von Almere: die Polderstadt leidet an rasanter Entwicklung

Erst 35 Jahre jung ist sie, die Stadt Almere, und schon jetzt hat sie 190.000 Einwohner. Damit aber nicht genug; bis 2030 sollen weitere 60.000 Wohnungen gebaut werden und die Stadt auf 350.000 Einwohner wachsen. Dies geht aber nicht problemlos, denn die „alten“ Stadtteile leiden unter dem schnellen Wachstum. Wohnungsbaugesellschaften machen sich Sorgen um das Sozialklima. Der Senator für Stadtentwicklung und Raumordnung schaut hingegen nach vorn. Seine Stadt kann in wenigen Jahren die viertgrößte in den Niederlanden sein.

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16.05.2011 |

Vahraonen bekommen neuen Nachbarschaftstreffpunkt


Bremens Wohnsiedlung „Neue Vahr“ ist berühmt. Im Kinofilm „Neue Vahr Süd“, nach dem gleichnamigen Roman von Sven Regener, dient die Siedlung im Osten der Hansestadt als Kulisse für das kleinbürgerliche Leben des Protagonisten Frank Lehmann. Was einst als Symbol für das neue, moderne Wohnen bürgerlicher Kleinfamilien galt, später dann für Siedlungstristesse und Anonymität stand, hat mittlerweile durch die Bündelung verschiedener Maßnahmen sowie ein neues Quartierszentrum frisches Leben eingehaucht bekommen.

Mehr über das mit dem Preis "Soziale Stadt 2010" ausgezeichnete Projekt erfahren Sie in der Juni-Ausgabe.

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04.05.2011 |

Hamburg will mit einem neuen Förderprogramm seine Backsteinfassaden retten


Hamburgs Stadtbild wird von seinen Backsteinfassaden geprägt. Großartige Bauwerke wie die gründerzeitliche Speicherstadt, das Chilehaus aus den 1920er Jahren, aber auch die Wohnsiedlungen von Fritz Schumacher und Gustav Oelsner, die das günstige und haltbare Baumaterial erstmals in großem Stil einsetzten, sind zusammen mit den weißen Villen an Alster und Elbe die Visitenkarte der Stadt. Damit das so bleibt, hat Hamburg sich zu finanziellen Anreizen und zur Gründung eines Vereins entschlossen.

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21.04.2011 |

Gleis 3 Kulturzentrum Lübbenau – vom Bahnbetriebswerk zum Kulturzentrum


Aus der Spreewaldstadt Lübbenau wurde das Projekt „Gleis 3 – Kulturzentrum Lübbenau“ vom Verein „Freunde der Lübbenaubrücke e. V.“ eingereicht. Arbeitstitel: „Vom Bahnbetriebswerk zum Kulturzentrum: Revitalisierung innerstädtischer Bahnbrachen in Lübbenau/Spreewald“. Mit Fertigstellung der Bunten Bühne und dem Engagement des Betreibers KultuRegio e. V. wird der letzte Baustein im Gleis 3 fertig. Es ist dann ein Zentrum für alle Bürger entstanden – für Kunst, Kultur, Weiterbildung, Beratung, Ehrenamt und Bürgerhilfe.

Mehr Informationen finden Sie in der aktuellen DW.

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18.04.2011 |

Arbeitslose retten historische Häuserzeile in Lörrach vor der Abrissbirne


Die Städtische Wohnbaugesellschaft Lörrach mbH hat die Themen Arbeiten, Wohnraumversorgung und den Erhalt des historischen Stadtbildes in ihrem Projekt „Integrative Bauhütte Teichstraße“ unter einen Hut gebracht. Dafür erhielt das Projekt einen Preis im bundesweiten Wettbewerb „Soziale Stadt 2010“. Das Besondere: Für die Sanierung von heruntergekommenen Arbeiterwohnhäusern aus dem 19. Jahrhundert haben Arbeitslose und ehemals Wohnungslose gemeinsam angepackt. Mit Erfolg: Die insgesamt 44 Wohnungen sind heute alle vermietet. Die DW beginnt mit diesem Beispiel ihre lose Vorstellungsreihe der mit dem „Preis Soziale Stadt 2010“ ausgezeichnete Projekte.

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14.03.2011 |

Gentrifizierung – Risiko und Chance zugleich


In der Debatte um die Zukunft der Städte ist Gentrifizierung mittlerweile zu einem Modewort und einem Synonym für vieles geworden. Worum geht es bei der Gentrifizierung? Es geht um Veränderungen in der urbanen Gesellschaft, um subjektive und objektive Betroffenheit, um unterschwellige Wahrnehmung und falsche Symbolik sowie um fehlende Kommunikation über Stadtentwicklungsprozesse und sozialen Wandel. Der Artikel widmet sich den Ausdifferenzierungs- und Veränderungsprozessen in Städten und macht an diesem vieldiskutierten Begriff die Möglichkeiten, aber auch die Kehrseiten von räumlichen Aufwertungsprozessen deutlich.

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