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16.02.2012 |

Patrizia erhält Zuschlag im Bieterverfahren um die 21.000 LBBW Immobilien


Ein von der Patrizia Immobilien AG geführtes Investorenkonsortium hat im Bieterverfahren den Zuschlag für den Erwerb der 21.000 Wohnungen der LBBW Immobilien GmbH erhalten. Der Kaufpreis beträgt 1,435 Milliarden Euro. Damit erhöht sich das von der Patrizia verantwortete Immobilienvermögen auf annähernd sieben Milliarden Euro. 

Das von der Patrizia geführte Konsortium besteht aus einer Gruppe von großen deutschen und internationalen Versicherungen, Pensionskassen und berufsständischen Versorgungswerken. „Für diese langfristig orientierten Investoren agieren wir als Investment- und Asset-Manager. Wir werden jährlich 25 Millionen Euro in Wartung und Instandhaltung investieren, um die Qualität der Wohnungen zu sichern“, sagt Wolfgang Egger, Vorstandsvorsitzender der Patrizia Immobilien AG. Die Patrizia sei nicht nur Dienstleister, sondern auch Co-Investor und mit einem Eigenkapital von 15 Millionen Euro am Konsortium beteiligt. 

Nach Angaben des Unternehmens wird eine Verschmelzung der LBBW Immobilien GmbH mit der Patrizia ausdrücklich ausgeschlossen. Die LBBW Immobilien GmbH soll weiterhin als eigenständiges Unternehmen mit eigenen Mitarbeitern am Markt auftreten und die Geschäftspolitik der vergangenen Jahre weiterführen. „Eine Abschmelzung und Aufteilung des Portfolios ist nicht Auftrag und Strategie des von der Patrizia geführten Konsortiums. Die vertraglich vereinbarte Sozialcharta wird in vollem Umfang umgesetzt“, so Egger.

Die LBBW musste sich von dem Bestand im Zuge einer von der EU verordneten Schrumpfkur trennen. Im Gegenzug durfte die während der Finanzkrise in Schieflage geratene LBBW milliardenschwere Hilfen aus Steuergeld annehmen. 

Branchenexperten bewerten den Deal als größte Transaktion auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt seit Mitte 2008. Nicht zum Zuge gekommen ist das aus fünf Mitgliedern bestehende sogenannte Baden-Württemberg-Konsortium rund um die Stuttgarter GWG Gesellschaft für Wohnungs- und Gewerbebau Baden-Württemberg AG und die Stadt Stuttgart. Experten kritisieren die Entscheidung für den privaten Investor als gegen die Interessen der Mieter gerichtet. Mieterhöhungen und zu geringe Investitionen in Sanierung und Instandhaltung seien zu befürchten.

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16.02.2012 |

Qualitätssiegel für sicheres Wohnen: Sozialministerin zeichnet drei vdw-Unternehmen aus


Drei Mitgliedsunternehmen des Verbands der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Niedersachsen Bremen (vdw) wurden von Sozialministerin Aygül Özkan mit dem „Niedersächsischen Qualitätssiegel für sicheres Wohnen“ ausgezeichnet. 

Die Ostland Wohnungsgenossenschaft aus Hannover erhielt zwei Zertifikate (siehe Foto), die KSG Kreissiedlungsgesellschaft Hannover und die Kreiswohnbau Osterode am Harz wurden jeweils für ein Wohnquartier ausgezeichnet. Özkan sagte: „Die guten Beispiele sollten auch andere Immobilienbesitzer, Wohngruppen oder Nachbarschaften motivieren, sich um das Qualitätssiegel zu bewerben.“

Entwickelt wurde das Siegel von der „Sicherheitspartnerschaft im Städtebau in Niedersachsen“, die 2005 ins Leben gerufen wurden. Geprüft werden in Gebäuden und Quartieren unter anderem Grünanlagen, Wegeverbindungen, Beleuchtungskonzepte, Hauseingänge und Treppenhäuser sowie der technische Komfort und die wohnbegleitenden Dienstleistungen. 

Mit dem Gilde-Carré hat die Ostland im hannoverschen Stadtteil Linden einen unverwechselbaren städtebaulichen Akzent gesetzt. Bereits in den frühen Planungsphasen wurden auch sicherheitstechnische und kriminalpräventive Vorgaben umgesetzt. Ein Ergebnis ist das „Qualitätssiegel für sicheres Wohnen“. Neben dem Gilde-Carré wurde auch die Heiligerstraße 6-8 in Burgdorf für ihre kriminalpräventiven Aspekte zertifiziert. Die KSG Kreissiedlung Hannover hatte sich mit dem Neubauensemble in der Talstraße in Laatzen um das Siegel beworben. Die Auditoren attestierten dem Projekt eine „hohe Qualität“. Die Kreiswohnbau Osterode hat sich mit einem sanierten Sechziger-Jahre-Objekt erfolgreich um das Qualitätssiegel beworben.  

Weitere Informationen: www.sicherheit-staedtebau.de.

Lesen Sie hierzu auch unser Thema des Monats "Sicherheit" in DW 2/2012.

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01.02.2012 |

degewo-Hilfsprojekt „Jule“ gestartet


Im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf haben sich verschiedene Akteure zusammengeschlossen, um junge Alleinerziehende auf ihrem Weg in ein selbstständiges, eigenverantwortliches Leben zu helfen: das Wohnungsunternehmen degewo, Berliner Senat, Bezirksamt, Jobcenter, der Marzahn-Hellersdorfer Wirtschaftskreis und der Kinderring Berlin e.V. wollen mit dem Projekt „Jule“ alleinerziehende Mütter und Väter im Alter zwischen 18 und 27 Jahren durch ein vernetztes Angebot unterstützen. Es beinhaltet Wohnen, Kinderbetreuung und Arbeit. 15 Wohnungen mit 3 bis 5 Zimmern stehen zur Verfügung.

Im Bezirk Marzahn-Hellersdorf sind 44 Prozent Alleinerziehende mit Kindern unter 18 Jahren zuhause, darunter überdurchschnittlich viele junge Mütter unter 25 Jahren. Marzahn ist die bekannteste Plattenbausiedlung Deutschlands. In rund 58.000 mittlerweile komfortablen Wohnungen leben mehr als 100.000 Menschen.  

„Viele suchen bei uns nach einer Wohnung. Doch oft fehlt ein Schulabschluss oder eine Ausbildung, ein Großteil bezieht Hartz IV und so mancher hat zudem einen Negativeintrag in einem Schuldnerverzeichnis. Wir wollen diesen jungen Menschen helfen, den Kreislauf zu durchbrechen“, sagt Frank Bielka, Vorstandsmitglied der degewo und Initiator des Projekts. Das kommunale Wohnungsunternehmen gab den Anstoß, brachte alle Akteure zusammen und stellt die 15 Wohnungen in der Golliner Straße 5 und 7 im Stadtteil Marzahn-Nord zur Verfügung. Im Rahmen der laufenden Sanierung der Wohnhäuser wird auch ein rund 200 Quadratmeter großer Treffpunkt für die jungen Eltern und ihre Kinder geschaffen. 

Anders als bei vielen anderen Programmen für Alleinerziehende bietet „Jule“ alles aus einer Hand. „Die jungen Mütter oder Väter beziehen eine eigene Wohnung. Wir halten ihnen den Rücken frei und unterstützen sie bei der Betreuung der Kinder, dem Schulabschluss und bei der Suche nach einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz. Das ist aktive Hilfe zur Selbsthilfe“, betont Marina Bikádi, Projektleiterin vom Kinderring Berlin e.V. Um die Plätze müssen sich die jungen Mütter oder Väter bewerben.

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19.01.2012 |

GEWOBAG: Kreativwettbewerb für Schulklassen


Das kommunale Wohnungsunternehmen GEWOBAG und die Komische Oper Berlin setzen 2012 ihre Kooperation „Abenteuer Oper!“ fort. Bis zum 29. Februar 2012 können sich Oberschulen bewerben.

Ein Kreativwettbewerb entscheidet darüber, wer am Projekt „Abenteuer Oper!“ teilnimmt. Bewerben können sich Oberschulklassen der Stufen sieben bis zehn mit einem Handykurzfilm, einer Collage oder anderen kreativen Beiträgen. Teilnahmevoraussetzung ist, dass die Schule eine räumliche Nähe zu den Wohnquartieren der GEWOBAG hat.

Das Projekt „Abenteuer Oper!“ wurde 2009 von der GEWOBAG und der Komischen Oper Berlin ins Leben gerufen, damit Grund- und Oberschüler diese Kunstform hautnah erleben. Der Kreativwettbewerb für die älteren Schüler findet in diesem Jahr zum ersten Mal statt und möchte allen interessierten Schulklassen eine Chance geben, die Welt des Musiktheaters in speziellen Opernworkshops kennenzulernen. Eine Jury entscheidet über die Gewinnerklasse. Die kann sich darauf freuen, über mehrere Wochen hinter die Kulissen des Opernhauses zu schauen, viel über Musik zu erfahren, spannende Berufe kennenzulernen und kostenlos an einer Aufführung teilzunehmen. Die Klasse erhält ein individuell zugeschnittenes Workshop-Programm.

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18.01.2012 |

DKB Mecklenburg-Vorpommern erhält Preis beim Wettbewerb „Gebaute WohnZukunft“


Die DKB Wohnungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH wurde Anfang Dezember 2011 als Preisträger beim AMVW-Immobilienwettbewerb „Gebaute WohnZukunft“ ausgezeichnet.

Der Immobilienwettbewerb 2011 wurde von der Arbeitsgemeinschaft mecklenburgisch-vorpommerscher Wohnungsunternehmen e.V. in Kooperation mit dem Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e. V. (VNW) ausgelobt.

Schwerpunkt des Immobilienwettbewerbs 2011 sind zukunftsweisende Lösungen der Sanierung und Erneuerung von Wohngebäudebeständen. Die DKB Mecklenburg-Vorpommern konnte sich mit ihrem Beitrag „Lebenswertes Mueßer Holz – Aufbruch im Physikerviertel“ über einen ersten Platz in der Kategorie Gestaltung des Wohnumfeldes freuen. 

Im April 2008 hatte das Wohnungsunternehmen rund 850 Wohn- und Gewerbeeinheiten im Schweriner Stadtteil Mueßer Holz erworben. Das Quartier war vernachlässigt und wies einen großen Instandhaltungsstau auf. Mit der Aktion „Jetzt wird aufgeräumt“ startete das Unternehmen aktiv vor Ort durch und schaffte gemeinsam mit Mitarbeitern, Mietern und dem Ortsbeirat Mueßer Holz Abhilfe. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: saubere Außenanlagen, attraktive Eingangsbereiche und gestaltete Grünanlagen. Direkt im Quartier wurde ein Servicepoint eröffnet, um mit den Mietern persönlich zu reden. Die Gespräche brachten wichtige Erkenntnisse über den aus Sicht der Mieter dringendsten Handlungsbedarf. 

Für ihr Engagement in Schwerin wurde das Wohnungsunternehmen im Jahr 2009 bereits mit dem DW-Zukunftspreis ausgezeichnet.

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18.01.2012 |

jenawohnen stellt Passiv-Mehrfamilienhaus in Thüringen fertig


Die Kosten für das Passivhaus mit zwölf barrierefreien Mieteinheiten belaufen sich auf 2,6 Millionen Euro. Hierbei handelt es sich nach Aussage der jenawohnen GmbH um Thüringens erstes Passiv-Mehrfamilienhaus.

Auf dem etwa 800 Quadratmeter großen Grundstück im Jenaer Ortsteil Wenigenjena sind auf drei Etagen zwölf Wohnungen zwischen 70 und 100 Quadratmetern Nutzfläche entstanden. „Wir freuen uns, diese besonderen Wohnungen nun den ersten Nutzern überlassen zu können“, sagt Stefan Wosche-Graf, Geschäftsführer der jenawohnen GmbH. „Weiterhin sind für uns auch die künftigen Erfahrungen im Umgang mit dem Passivhaus sehr von Interesse und wir werden aufmerksam die Verbräuche und Kosten, die durch die Nutzung entstehen, verfolgen und mit herkömmlichen Wohnobjekten vergleichen“, so Wosche-Graf weiter.

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11.01.2012 |

NH ProjektStadt realisiert Wohnhochhaus mit 225 Eigentumswohnungen


Die Nassauische Heimstätte hatte das 5.000 Quadratmeter große Grundstück in Frankfurts Europaviertel im September 2011 für 17,6 Millionen Euro von der aurelis gekauft. Projektentwicklung und Vertrieb der Eigentumswohnungen wird sie nun mit ihrer Marke NH ProjektStadt vorantreiben.

Für den Baubeginn fasst das Unternehmen das erste Halbjahr 2013 ins Auge. Dabei hatte sich das Frankfurter Architekturbüro Dietz Joppien am 13. Dezember 2011 in einem Gutachterverfahren gegen die Mitbewerber Stefan Forster Architekten sowie Meixner Schlüter Wendt Architekten, beide ebenfalls Frankfurt, durchgesetzt.

Der Entwurf von Dietz Joppien unter dem Arbeitstitel WestPark1 weist eine Bruttogeschossfläche von rund 37.500 Quadratmetern auf. Im Erdgeschoss sind Läden und Gastronomie vorgesehen. Die Wohnfläche von rund 25.000 Quadratmetern verteilt sich auf 225 Wohnungen mit Größen zwischen 70 und 130 Quadratmetern. Die Gestaltung der Balkonzone bietet darüber hinaus die Möglichkeit, an allen Wohnungen Energiegärten zur solaren Energiegewinnung vorzusehen und in das energetische und räumliche Konzept zu integrieren. In einer zweigeschossigen Tiefgarage werden rund 300 Stellplätze untergebracht.

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21.12.2011 |

GEWOBAG: Über 100 kleine Zuckerbäcker bei der „Knusperhaus-Baustelle“


In diesem Jahr wurden Kinder aus dem Umfeld der GEWOBAG-Geschäftsstelle im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg zur "Knusperhaus-Baustelle" eingeladen.

„Dies ist eine großartige Aktion“, sagt der Pankower Bezirksbürgermeister Matthias Köhne bei seinem Besuch auf der „Knusperhaus-Baustelle“. „Damit bestätigt die GEWOBAG, wie man mit Ideen und Engagement das soziale Engagement in den Kiezen stärken und Traditionen interkulturell vermitteln kann.“ Auch die Bezirksstadträtin Christine Keil war beeindruckt von der Kunstfertigkeit, dem Ehrgeiz und dem Engagement der kleinen Baumeister. Im Anschluss konnten sich die Kinder im Innenhof der Geschäftsstelle auf dem Weihnachtskarussel mit Rentier und Nussknacker vergnügen.

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14.12.2011 |

GESOBAU veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht


Das städtische Berliner Wohnungsunternehmen GESOBAU AG hat im Dezember einen Nachhaltigkeitsbericht erstellt und damit Prozesse, Arbeitsfelder, Erfolge und Potenziale ihrer auf nachhaltige Entwicklung ausgerichteten Unternehmensstrategie dokumentiert.

Der Bericht folgt den G3-Leitlinien der Global Reporting Initiative (GRI), wodurch größtmögliche Transparenz und Vergleichbarkeit in der internationalen Nachhaltigkeitsberichterstattung erreicht werden können. Die GRI testierte dem Bericht die höchstmögliche Anwendungsebene A. Das bedeutet, dass die GESOBAU zu jedem GRI-Indikator Auskunft gibt.

Jörg Franzen, Vorstand der GESOBAU: „Gesellschaftliches Engagement, verantwortungsvolles Handeln für die eigenen Mitarbeiter sowie ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein sind gleichberechtigte Bausteine einer wirtschaftlich erfolgreichen und somit nachhaltigen Entwicklung unseres Unternehmens. Was das alles im Einzelnen ist, wollen wir mit diesem Bericht für unsere Stakeholder, aber auch für uns selbst dokumentieren. Das standardisierte Nachhaltigkeits-Reporting dient nicht allein der Bewertung des Erreichten, sondern zeigt branchenweit Handlungspotenziale für die nachhaltige Unternehmensentwicklung auf. Wir wollen damit auch den Wertekanon für Wohnungsunternehmen mitgestalten und uns in der weiteren Entwicklung von Standards im Reporting engagieren.“ 

Der erste Nachhaltigkeitsbericht der GESOBAU umfasst mit der Gliederung in die Dimensionen Unternehmen, Markt, Umwelt, Gesellschaft und Mitarbeiter die gesamte Tätigkeit des lokal agierenden Unternehmens und veranschaulicht die vielen Facetten und Aspekte des nachhaltigen Handelns. Kennzahlen-Zeitreihen beziehen sich auf die Jahre 2009 und 2010, im redaktionellen Bereich auf Ereignisse bis zum 30. Juni .2011.

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05.12.2011 |

WBG Nürnberg GmbH: Ersatzneubau am Nordostbahnhof


Erstmals in der Geschichte des Unternehmens hat sich WBG Nürnberg GmbH für einen großflächigen Abriss von Wohngebäuden entschieden. Hier sollen Neubauten entstehen.

Im Oktober 2011 wurden die Gebäude an der Plauener Straße 1-13, 2-18, Zwickauer Straße 2-16 und Leipziger Straße 48-52 von der WBG Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen für den Rückbau vorbereitet. 

Seit dem 26. November 2011 laufen nun die Arbeiten zum Abtragen der Gebäude. Die Abbrucharbeiten werden bis zum Frühjahr 2012 abgeschlossen sein. Ebenfalls abgeschlossen sind dann die Planungen für die einzelnen Bauabschnitte.

WBG-Geschäftsführer Herbert Kümmerl, verantwortlich für die Technik in der Unternehmensgruppe, betont: „Erstmals in der Geschichte des Unternehmens brechen wir großflächig Wohnungsbestand ab. Dies wurde nötig, weil die vorhandenen Gebäude nicht mehr sanierungsfähig waren. Diese Entscheidung eröffnet dem Unternehmen völlig neue Chancen zur Weiterentwicklung des Wohnungsbestandes in unserer Kernwohnanlage am Nordostbahnhof. Wir können jetzt moderne Wohnungen mit heutigem Standard errichten und damit neue Zielgruppen ansprechen.“  

Sein Geschäftsführerkollege Frank Thyroff ergänzt: „Wirtschaftlich stellte sich nur ein Neubau dar, eine Sanierung des Altbestandes war ausgeschlossen. Wir planen sehr konkrete Wohnprojekte und verhandeln intensiv mit den künftigen Nutzergruppen. Dabei ist ein weiteres Seniorenwohnprojekt, das unsere Olga-Gruppe als Vorbild hat, ebenso im Gespräch wie auch eine weitere Gruppe alleinerziehender Menschen“. 

Hinter dem Projekt Olga stehen 11 Damen, die sich bewusst für ein gemeinsames Leben im Alter entschlossen hatten.  Ziel ist es, so lange wie möglich selbstbestimmt und selbstverantwortlich zu leben. Zwar jede in der eigenen Wohnung, aber dennoch in gegenseitiger Unterstützung und Hilfe.

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05.12.2011 |

Aus Evonik Wohnen und THS Wohnen wird VIVAWEST


Die neue Wohnungsgesellschaft VIVAWEST wird - nach Freigabe durch die EU-Kartellbehörde im Dezember - zum 1. Januar 2012 an den Start gehen.

„Damit ist ein weiterer wichtiger Meilenstein im Zuge der geplanten Zusammenführung der Immobilienaktivitäten von Evonik mit der THS zum drittgrößten Wohnungsunternehmen in Deutschland erreicht“, sagte Klaus Engel, Vorsitzender des Vorstandes von Evonik Industries AG.


Evonik Wohnen bewirtschaftet rund 60.000 eigene Wohneinheiten, die THS, an der Evonik Industries und die IG BCE jeweils zu 50 Prozent beteiligt sind, rund 70.000 eigene Wohneinheiten. Ab Jahresbeginn werden die insgesamt 130.000 Wohnungen beider Gesellschaften gemeinsam bewirtschaftet. VIVAWEST gibt rund 300.000 Menschen, vor allem in Nordrhein-Westfalen, ein Zuhause.


Das Logo von VIVAWEST wird auch auf der Brust des deutschen Meisters BVB bei drei Heimspielen der Rückrunde im Zeitraum Februar/März 2012 zu sehen sein.

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30.11.2011 |

Staatssekretär Rainer Bomba besucht das Kiezprojekt „Wir aktiv. Boxsport & mehr“


Anlässlich eines Arbeitsbesuches informierte sich Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesbauministerium, über das erfolgreiche Gewobag-Kiezprojekt „Wir aktiv. Boxsport & mehr“ in Berlin.

Der Boxsportclub im Schöneberger Norden ist mittlerweile weit mehr als eine soziale Maßnahme zur Stabilisierung des Quartiers. Sein sportlicher Ehrgeiz hat ihm 2011 zur Ernennung als olympischer Nachwuchsstandort verholfen.

In Begleitung von Lutz Freitag, dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Gewobag sowie Hendrik Jellema vom Gewobag-Vorstand verschaffte sich der Staatssekretär ein Bild von der Atmosphäre und den Trainingsangeboten. Mittlerweile trainieren dort auf 1.400 Quadratmetern mehr als 200 Jugendliche und Erwachsene mit interkulturellem Hintergrund.

Im Sommer 2005 wurde „Wir aktiv. Boxsport & mehr“ auf Initiative von Schöneberger Eltern, dem Trainer Izzet Mafratoglu und der Gewobag eröffnet. Gemeinsam wollten sie für Kinder und Jugendliche im Quartier ein sinnvolles und gleichzeitig attraktives Freizeitangebot entwickeln. Träger der Sporteinrichtung ist der Verein Isigym Boxsport Berlin e. V. Das Wohnungsunternehmen stellt die Räumlichkeiten mietfrei zur Verfügung und im geringen Rahmen eine finanzielle Förderung bereit.

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30.11.2011 |

Dowobau: App sofort verfügbar


Sich schnell mal eben von unterwegs über neue Wohnungsangebote informieren, von Veranstaltungen erfahren und während der Mittagspause kurz eine Schadensmeldung absetzen. Für die Mieter der Dormagener Wohnungsbau Gesellschaft ist das seit November möglich.

Eine Web-App speziell für die Wohnungswirtschaft bietet eine neue Form der Mieterkommunikation über iPhone & Co. Ob eine Einladung zum nächsten Sommerfest oder Ankündigungen zu anstehenden Umbauarbeiten, diese Informationen stehen Mitgliedern, Mietern und Interessenten innerhalb weniger Sekunden zur Verfügung. Wohnungsangebote, die über Immobilienscout oder ein anderes Portal eingestellt werden, werden parallel auch auf der App dargestellt. „Gerade für berufstätige Mieter ist das der ideale Kommunikationsweg“, weiß Martin Klemmer, Vorstandsmitglied der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Dormagen eG. „Trotz wenig Zeit immer auf dem neuesten Stand sein.“ Eine Anbindung zum iTunes-Store ist nicht nötig. Die Mieter installieren sich die Web App direkt von der Homepage auf ihrem Telefon.

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23.11.2011 |

Kampagnen zum „Internationalen Jahr der Genossenschaften 2012“


Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat das Jahr 2012 zum Internationalen Jahr der Genossenschaften erklärt. Damit soll die Bedeutung von Genossenschaften hervorgehoben und deren Bekanntheitsgrad gesteigert werden.

Alle UN-Mitgliedsstaaten und nationale Organisationen sind aufgerufen, das Genossenschaftsjahr aktiv in ihren Ländern zu feiern. Die Genossenschaften und ihre Verbände in Deutschland werden das kommende Jahr mit vielfältigen Veranstaltungen und Aktionen nutzen, um die Vorzüge der genossenschaftlichen Idee den Menschen näherzubringen. 

Auf der zentralen Internetseite www.genossenschaften.de sind alle Informationen und Serviceangebote sowie die Aktivitäten im Internationalen Jahr der Genossenschaften 2012 bereitgestellt. 

Die DW wird im Jahr 2012 eine monatliche Artikelserie zu verschiedenen Themen über Genossenschaften und das genossenschaftliche Wohnen anlässlich des Internationalen Jahres der Genossenschaften herausgeben, die vom GdW und seinen Regionalverbänden inhaltlich gestaltet wird.

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23.11.2011 |

Probewohnen in Berlin-Marzahn


Marzahn – kaum ein anderer Berliner Stadtteil ist mit so vielen Klischees belegt. Ganz anders sehen das die meisten der rund 130.000 Bewohner. Deswegen empfiehlt die degewo: Machen Sie sich selbst ein Bild. Sie lädt zum Probewohnen in Marzahn ein.

Wer hautnah erleben möchte, wie es sich in einem modernen Plattenbau lebt, der kann sich im degewo-Kundenzentrum Marzahn die passende Wohnung zum Probewohnen aussuchen. Teilnehmer der Aktion erhalten neben zwei kostenlosen Übernachtungen auch eine Freikarte für die Marzahner Gärten der Welt.

Für jeweils zwei Tage lädt die degewo Interessierte in ihre Gästewohnungen ein. Diese sind komplett eingerichtet und entsprechen vom Zuschnitt den Wohnungen, die man auch in Marzahn ganz normal mieten kann. Das Gesicht von Marzahn hat sich in den vergangenen Jahren komplett gewandelt: neue Häuser, Spiellandschaften und zahlreiche Sport- und Parkanlagen bestimmen das Bild. Der Leerstand sank auf knapp fünf Prozent.

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23.11.2011 |

Bauverein Breisgau plant Neubauvorhaben - Siegerentwurf prämiert


Der Bauverein Breisgau eG hatte einen städtebaulichen Architektenwettbewerb für die Neubaubebauung im Carl-Sieder-Weg in Freiburg im Breisgau ausgelobt. Dabei überzeugte der Entwurf des Freiburger Büros Sacker Architekten die Jury. 

Der Wettbewerb hatte auch die städtebauliche Neuordnung durch ein Gesamtkonzept zum Ziel. Im Stadtteil Mooswald plant der Bauverein Breisgau auf eigenem Grundstück ein Neubauvorhaben mit 44 Wohneinheiten inklusive fünf Reihenhäusern. Durch Überplanung von Grundstücken steht inklusive der Straßenfläche im Carl-Sieder-Weg eine Baufläche von 5.100 Quadratmetern zur Verfügung. Die vorgesehenen Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen sind als Miet- und Eigentumswohnungen für eine sozial vielfältige Bewohnerschaft konzipiert. Das neue Quartier umfasst auch eine Kindertagesstätte sowie einen Gemeinschaftsraum, um der Idee gemeinschaftlichen Wohnens städtebaulichen Ausdruck zu geben.

Starke Mitgliederzuwächse 

Weichen werden dafür die fünf Doppelhäuser des Bauvereins aus den 30er Jahren. Diese boten bisher nur Wohnraum für elf Mietparteien und entsprechen in baulichen und energetischen Standards nicht den zukünftigen Anforderungen an flexibles, barrierefreies Wohnen. Angesichts begrenzter Bauflächen, des anhaltend hohen Bedarfs an bezahlbaren Mietwohnungen und des starken Trends zum Erwerb von Wohneigentum hat sich der Bauverein dafür entschieden die eigenen Grundstücksflächen optimaler zu nutzen und dafür mehr Wohnraum zu schaffen. Auch für den Bauverein ist die Wohnungsnachfrage spürbar, verzeichnet er doch Jahr für Jahr starke Mitgliederzuwächse. Allein in 2011 werden es rund 1000 Neumitglieder sein.

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16.11.2011 |

125 Jahre bbg Berliner Baugenossenschaft eG


In diesem Jahr feierte die Berliner bbg ihr 125-jähriges Bestehen. Sie ist die älteste Genossenschaft Berlins, einst gestartet mit dem Aufruf „Baut Arbeiterhäuser“. 

Ein Portrait über die Genossenschaft mit Beständen in Ost- und Westberlin lesen Sie in der November-Ausgabe der DW. Dabei hat die Genossenschaft stets auf die sich wandelnden Bedingungen reagiert: anfangs mit dem eigentumsorientierten Bau von Wohnungen – heute durch Zukäufe, Neubauprojekte mit Selbsthilfecharakter, komplexe Sanierungsmaßnahmen und ein weit entwickeltes Sozialmanagement.

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09.11.2011 |

GSW kauft rund 4.800 Wohnungen in Berlin


Die GSW Immobilien AG hat von einer Konzerngesellschaft der Gagfah S.A. ein Immobilienportfolio mit rund 4.800 Wohnungen in Berlin erworben. Der Kaufpreis für das Portfolio beträgt rund 330 Millionen Euro.

„Das neu erworbene Portfolio stellt eine attraktive Ergänzung zu unserem bisherigen Wohnungsbestand dar. Positiv ist, dass unsere Durchschnittsmiete im Gesamtportfolio ansteigt und unsere bisherigen Standortschwerpunkte in Berlin mit den Zukäufen optimal erweitert werden“, erläutert Jörg Schwagenscheidt, Vorstand der im MDAX notierten Immobiliengesellschaft und zuständig für den Bereich Akquisition. „Wir freuen uns, unser Versprechen, die 115 Millionen Euro aus dem Börsengang bis Ende nächsten Jahres zu investieren, somit frühzeitig realisiert zu haben“, ergänzt Schwagenscheidt weiter.

Die rund 4.800 Wohnungen liegen mehrheitlich in guten bis mittleren Lagen in Kreuzberg (35 Prozent), in Zehlendorf, Charlottenburg und Potsdam (rund 39 Prozent), sowie zu 26 Prozent in Spandau. Rund zwei Drittel der Gebäude stammen aus den 60er Jahren, die übrigen Gebäude aus den 20er Jahren (18 Prozent) und 50er Jahren (18 Prozent).

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09.11.2011 |

Gewoba vergibt Alvar Aalto Preis Bremen 2011


Seit 2003 werden mit dem Alvar Aalto Preis die herausragenden Leistungen von Studierenden und Absolventen der Fachrichtung Architektur und des Städtebaus prämiert. 

Die Durchführung des Wettbewerbs erfolgt durch die Gewoba in Kooperation mit der School of Architecture der Hochschule Bremen und dem Senator für Umwelt, Bau und Verkehr. Der Wettbewerb findet alle zwei Jahre statt. Dabei beziehen sich die Bearbeitungsfelder auf reale Quartiers- und Stadtteilsituationen innerhalb Bremens und umfassen stadtplanerische Aspekte sowie architektonische Gebäudekonzeptionen.  

Aufgabenstellung

Die Teilnehmer konnten aus drei unterschiedlichen, innerstädtischen Lücken - im Stephaniviertel, in der Östlichen Vorstadt oder in Schwachhausen - das zu bearbeitende Grundstück auswählen. Durch eine gezielte Ergänzung der vorhandenen Baustruktur sollte für das jeweilige ausgewählte Quartier attraktiver Wohn- und Arbeitsraum geschaffen werden. Dabei galt es, auch aktuelle Themen wie Nachhaltigkeit und Energieeffizienz sowie Barrierefreiheit zu berücksichtigen. 

Die Preisträgerin  

Denise Scherf (Hochschule Bremen)

Titel: Wohnen und Arbeiten im Stephaniviertel – Wohnhof „Hutong“

Die Baulücke wird mit fünf, sich der Gesamtkonzeption unterordnenden Baukörpern in Maßstäblichkeit und städtebaulicher Dichte sensibel geschlossen. Der Entwurf bietet über Zitate an chinesische Bauweisen, „Hutong“ (Gasse) und „Siheyuan“ (Innenhof), neue Antworten für eine städtebauliche Neuordnung.

Darüber hinaus wurden drei Anerkennungen vergeben.

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09.11.2011 |

Deutsche Wohnen beauftragt Alba Facility Solutions für technisches Gebäudemanagement


Die Deutsche Wohnen Management GmbH hat das technische Gebäudemanagement für einen Teil ihrer Berliner Immobilienbestände zum 1. Januar 2012 an die Alba Facility Solutions GmbH vergeben. 

Der Auftrag ist langjährig abgeschlossen und umfasst neben dem Kleinreparaturmanagement und den Wartungsleistungen an den technischen Ausrüstungen auch die Sanierung von Leerwohnungen in den Beständen.

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01.11.2011 |

Europäische Wohnungswirtschaft zu Gast bei der GEWOBAG


Soziale Quartiersentwicklung in Europa: 18 Experten aus der europäischen Wohnungswirtschaft trafen sich bei der Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAG in Berlin.

Im Zentrum stand der Austausch über europäische Konzepte zur Integration und zur sozialen Stabilität von Nachbarschaften. Auf Einladung der europäischen Verbände European Federation for Living (EFL) und Eurhonet diskutierten die Experten aus Frankreich, Schweden, den Niederlanden, Deutschland und Italien zwei Tage lang zum Thema soziale Quartiersentwicklung im europäischen Vergleich.

Ausgangspunkt des Erfahrungsaustausches sind ähnliche Herausforderungen in europäischen Metropolen: Wie kann man Bürgerbeteiligung in den Kiezen stärken? Wie Konflikten vorbeugen? Und wie gelingt Integration in sozial schwachen Quartieren? Das diese Fragen dringend einer Antwort bedürfen, zeigt auch der neueste Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes: Fast die Hälfte aller deutschen Großstadtkinder stammt mittlerweile aus Familien mit Migrationshintergrund. Für die Zukunft ist es umso wichtiger, das kulturelle Miteinander und die gegenseitige Akzeptanz zu fördern. Zwei Punkte, für die sich die GEWOBAG seit Jahren stark macht.

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01.11.2011 |

WGS für ihre Ausbildungsarbeit geehrt


Die Wohnungsgenossenschaft „Glückauf“ Süd Dresden e. G. (WGS) wurde gleich zweimal als ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb 2011 geehrt.

Die IHK Dresden verlieh der Genossenschaft den Titel „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb 2011“, da die Jahrgangsbeste im Beruf Immobilienkaufkauffrau/-mann des Kammerbezirkes Dresden aus der Genossenschaft kam. Absolventin Sandra Rakus (links im Bild mit Dr. Olaf Brandenburg, Vorstand der WGS) schloss ihre Ausbildung mit 92 Punkten ab, was dem Prädikat „sehr gut“ entspricht.

Die zweite Ehrung der Dresdner Wohnungsgenossenschaft als „Vorbildlicher Ausbildungsbetrieb 2011“ nahm der Arbeitgeberverband der Deutschen Immobilienwirtschaft im Rahmen der jährlichen Mitgliederversammlung in Fulda vor. Dabei wurden drei Unternehmen ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise um die Ausbildung bemühen. Die WGS zählte nach Ansicht der Kommission zu den Prämierten, da sie ihr Ausbildungspersonal intensiv schult, Praxispartner an Berufsakademien ist sowie darüber hinaus auch noch andere Unternehmen bei der Ausbildung unterstützt. Im Arbeitgeberverband sind mehr als 1.000 Unternehmen der Wohnungswirtschaft organisiert.

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26.10.2011 |

SAGA GWG Stiftung Nachbarschaft präsentiert „Live im Quartier“-Reihe


Mit „Live im Quartier“ fördert die SAGA GWG Stiftung Nachbarschaft Kulturveranstaltungen in den Hamburger Quartieren.

Im Neuwiedenthaler Striepensaal, im Jenfeld-Haus, im Osdorfer Klick-Kindermuseum sowie im Laurens-Jannssen-Haus in Kirchdorf finden in der neuen Spielzeit zwischen Oktober 2011 und April 2012 wieder viele Konzerte, Theaterstücke und Lesungen statt.

Neu ist die Kooperation der Stiftung mit dem Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, das zum Auftakt der Reihe in Neuwiedenthal das Stück „Hast Du mal ein Ei…“ aufführte, bei dem Bewohner des Stadtteils und ein „backstage Jugendclub“ des Schauspielhauses aus ihrem Leben als Nachbarn erzählen. Willi Hoppenstedt, Vorstand der SAGA GWG Stiftung Nachbarschaft: „Wir freuen uns, dass wir für diese Spielzeit von „Live im Quartier“ das Deutsche Schauspielhaus als Kooperationspartner gewinnen konnten. An vier Spielorten im Hamburger Stadtgebiet entwickeln die Profis von Deutschlands größtem Sprechtheater gemeinsam mit Menschen vor Ort Stücke, die das Thema Nachbarschaft aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten.“

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20.10.2011 |

ista-Spende für erdbebensichere Häuser in El Salvador


Der Energiedienstleister ista Deutschland GmbH fördert mit 10.000 Euro den Bau erdbebenresistenter Häuser in Tejutepeque, einer Kleinstadt im bergigen Norden El Salvadors. Im Jahr 2001 zerstörte ein schweres Erdbeben hier die meisten Häuser. Die Landfrauen und ihre Familien leben dort in großer Armut in baufälligen Hütten aus dünnen Lehmwänden, meist ohne Toiletten, Strom und fließendes Wasser.

Seit 2007 unterstützt DESWOS (Deutsche Entwicklungshilfe für soziales Wohnungs- und Siedlungswesen e.V.) die Landfrauen und konnte bisher 50 neue Häuser errichten. Die Frauenkooperative Asociación Coop-erativa de Ahorro y Crédito Mujeres Solidarias (ACAMS) in El Salvador, die mit der Spende unterstützt wird, arbeitet nach dem genossenschaftlichen Selbsthilfeprinzip. Bis Ende 2011 sollen weitere klimaangepasste, auf den nachhaltigen Umgang mit den Wasser- und Energieressourcen ausgerichtete Häuser gebaut werden – unterstützt durch einen extra aufgebauten revolvierenden Fonds.

Den originellen Scheck in Form einer Wasseruhr überreichte ista-Niederlassungsleiter Thomas Schöpke im Rahmen des Verbandstags des VdW Rheinland Westfalen und im Beisein von GdW-Präsident Axel Gedaschko am 28. September 2011 an DESWOS-Generalsekretär Georg Potschka. Dass mit bereits 1.500 Euro den Menschen ein Dach über dem Kopf geschaffen werden könne, habe beeindruckt, so Schöpke: Da man vor allem Projekte unterstütze, die zukunftsweisende Ansätze verfolgten, sei das DESWOS-Leitmotiv, Wohnungsnot und Armut in Entwicklungsländern durch Hilfe zur Selbsthilfe zu bekämpfen, besonders passend. Axel Gedaschko, Vorsitzender des Verwaltungsrats der DESWOS, dankte für die großzügige Spende und betonte: „2012 werden wir im Rahmen des Internationalen Genossenschaftsjahres unser Engagement auf ein neues Projekt im Nachbarort Jutiapa in El Salvador richten.“

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13.10.2011 |

GEWOBAG für Ausbildungskonzept ausgezeichnet


Der Arbeitgeberverband der Deutschen Immobilienwirtschaft e.V. (AGV) zeichnet das Berliner Wohnungsunternehmen als „vorbildlichen Ausbildungsbetrieb“ aus.  

Seit 2010 geht die GEWOBAG Wohnungsbau-Aktiengesellschaft Berlin bei der Ausbildung neue Wege und wurde dafür am 18. Oktober 2011 in Fulda vom Arbeitgeberverband der Immobilienwirtschaft (AGV) als einer von drei „vorbildlichen Ausbildungsbetrieben“ des Jahres 2011 ausgezeichnet. Der AGV ehrt mit diesem Preis Unternehmen, die sich in besonderer Weise um die Ausbildung bemühen. Ein überdurchschnittliches Engagement und die besondere Kreativität geben dabei den Ausschlag. Die GEWOBAG überzeugte die Kommission mit ihrem projektorientierten Ausbildungskonzept, in dessen Zentrum steht, den Auszubildenden Handlungswissen zu vermitteln und ihnen vom ersten Ausbildungsjahr an Verantwortung für Projekte zu übertragen. Für ihr Engagement bei der Förderung von Auszubildenden mit Migrationshintergrund wurde die GEWOBAG zudem gewürdigt.

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