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20.03.2012 |

Mehrgenerationenhaus der Bremer GEWOBA auf dem Stadtwerder


Für das letzte freie Baufeld auf dem Bremer Stadtwerder fiel die Wahl im Architektenwettbewerb auf ein Mehrgenerationenhaus. Die Bremer GEWOBA will auf dem 3.124 Quadratmeter großen Baufeld ein viergeschossiges Mietwohngebäude errichten. 

Auch eine Kindertagesstätte soll hier entstehen. Der Entwurf des Hamburger Architektenbüros Wacker Zeiger überzeugte durch die gelungene Kombination von Ansprüchen an ein hochwertiges Wohngebäude und einen öffentlichen Raum durch eine KiTa, so die Jury. Im Erdgeschoss wird eine betreute Wohngemeinschaft für Pflegebedürftige und Senioren eingerichtet. Mit Rampen für Kinderwagen und Rollstühle sowie einem Aufzug ist das Gebäude barrierefrei. In den drei Obergeschossen entstehen 36 Mietwohnungen, 30 Zwei-Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 40 und 55 Quadratmetern sowie sechs Drei-Zimmer-Wohnungen mit bis zu 88 Quadratmetern. 

Der Stadtwerder ist eine innenstadtnahe Weserinsel, deren frei gewordenen ehemals gewerblich genutzten Flächen u.a. für den Wohnungsbau umgenutzt werden.

 

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20.03.2012 |

Erneuter Anstieg von Baugenehmigungen


Für 2011 meldet das Bundesamt für Statistik einen Anstieg von Baugenehmigungen um 21,7 Prozent. Im vergangenen Jahr waren 228.400 Wohnungen genehmigt worden, etwa 40.700 mehr als 2010. Demnach setzt sich der im Jahr 2010 begonnene Positivtrend fort.  

Von den im Jahr 2011 genehmigten Wohnungen waren 200.100 Einheiten Neubauwohnungen in Wohngebäuden – ein Plus von 21,6 % gegenüber 2010. Die Anzahl der Genehmigungen für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern war dabei höher als in Ein- oder Zweifamilienhäusern.  

Seit Anfang der 1990er-Jahre hat es keinen derartigen Anstieg der Bautätigkeit mehr gegeben. Besonders stark stiegen 2011 die Genehmigungen von Wohnungen im Geschosswohnungsbau. Sie wuchsen gegenüber dem Vorjahr um rund ein Viertel. Getragen wurde die Nachfrage vor allem durch den Neubau von Eigentumswohnungen, die um rund 42,4 % zulegten, während sich die Genehmigungen bei neuen Mietwohnungen lediglich um 10,2 % erhöht haben. Insgesamt wurden im Geschosswohnungsbau damit 2011 rund 85.000 Wohnungen auf den Weg gebracht. 

Bei den Nichtwohngebäuden sticht die Zunahme von Genehmigungen für nichtöffentliche Bauherren hervor. Sie nahmen um 16 % auf 196,7 Millionen Kubikmeter umbauten Raums zu. Bei den öffentlichen Bauherren hingegen sank das Bauvolumen um 24,7 % auf 16,9 Millionen Kubikmeter. 

Bei der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft lösen diese Zahlen jedoch keine ungeteilte Euphorie aus. "Die im Jahr 2011 deutlich gestiegenen Baugenehmigungen sind nach Jahren des Rückgangs ein positives Signal für den Wohnungsmarkt. Diese Trendumkehr ist zu begrüßen und dringend erforderlich, um den bereits bestehenden Wohnraummangel in wachsenden Großstadtregionen in Deutschland nicht weiter zu verschärfen", erklärte Axel Gedaschko, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, zu den veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes. "Nun kommt es darauf an, die politischen Rahmenbedingungen so auszugestalten, dass dieser Trend auch langfristig anhält – und alle Einkommensschichten bedient, insbesondere auch die niedrigen und mittleren Einkommen", sagte er: "Denn in Zukunft wird es mehr und mehr Single-Haushalte geben und die Altersarmut wird durch das sinkende Rentenniveau und fehlende Altersvorsorge zu einem immer größeren Problem. Günstiges Wohnen wird daher immer wichtiger." Der Wohnungsneubau dürfte auch 2011 wieder vorrangig im oberen Preissegment stattgefunden haben, so Gedaschko. Für sozial schwächer gestellte Menschen wird Wohnraum dagegen Mangelware. Denn eine repräsentative Umfrage des GdW zum Neubau der rund 3.000 in seinen Regionalverbänden organisierten Unternehmen im Jahr 2010 habe gezeigt: Neubau habe vorrangig im oberen Preissegment stattgefunden. 

„Die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes sind erfreulich, aber noch kein Grund zur Entwarnung“, erklärte auch der Präsident des Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW), Walter Rasch. Laut Raumordnungsbericht 2011 würden bis 2025 pro Jahr rund 183.000 neue Wohneinheiten gebraucht. „Jetzt ist die Politik gefragt, die politischen Rahmenbedingungen so zu setzen, dass dauerhaft pro Jahr die fehlenden Wohneinheiten gebaut werden können“, forderte er.

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02.03.2012 |

Wohnmarktreport Berlin


Zusammen mit dem Immobiliendienstleister CBRE hat die GSW Immobilien AG ihren aktuellen WohnmarktReport Berlin zusammen mit dem WohnkostenAtlas Berlin vorgelegt. Für die Studie wurden gut 107.000 Mietangebote erfasst und analysiert. 

Die wichtigsten Ergebnisse: In Berlin sind die Angebotsmieten im Jahr 2011 erneut gestiegen. Die Wohnungen wurden durchschnittlich für 6,59 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter und Monat angeboten. Das entspricht einer Steigerung von 7,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders stark verteuerten sich die hochwertigen Wohnungen auf durchschnittlich 12,04 Euro Kaltmiete. Am wenigsten betroffen von den Preisanstiegen waren die günstigen Wohnungen. Sie stiegen um 4,6 Prozent auf 4,50 Euro. Damit gibt es in Berlin weiterhin ein Angebot an günstigen Wohnungen, jedoch mit einer Verknappung in den Stadtteillagen innerhalb des S-Bahn-Rings.

Auch die Preise für Eigentumswohnungen sind 2011 stärker gestiegen als im Vorjahr. Der Mittelwert der Angebotspreise stieg um 8,3 Prozent auf nun 1.883 Euro pro Quadratmeter. Die Angebotspreise für Mehrfamilienhäuser legten 2011 um 3,5 Prozent auf 1.149 Euro pro Quadratmeter zu. 

Den kompletten Report gibt es unter: www.gsw.de/wohnmarktreport.

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01.03.2012 |

Zukunft der Geschosswohnungssiedlungen der 50- bis 70er-Jahre


Die Wohnungsbestände der Aufbau- und Wirtschaftswunderzeit sind oftmals Fluch und Segen zugleich: Schöne städtebauliche Strukturen, eine gute Infrastrukturanbindung sowie gewachsene Nachbarschaften zählen zu den einzigartigen Vorzügen; schlechte energetische Standards, Hochparterre-Zugänge und nicht mehr zeitgemäße Wohnungszuschnitte zählen zu den Problemfaktoren dieser Bestände. Die Bestände aus dieser Zeit besitzen in den alten Bundesländern auch heute noch – nicht nur zahlenmäßig – erhebliche Bedeutung. Doch viele Gebäude sind technisch veraltet, energetisch ineffizient und ihre Jahre als vollvermietete Cash-Bringer gehen zu Ende.  

Über fünf Jahrzehnte fristeten die Geschosswohnungsbestände der 1950er und 1960er Jahre ein weitgehend unbeachtetes Dasein. Erst mit dem Auslaufen der Belegungs- und Mietpreisbindungen der geförderten Sozialwohnungen, dem paketweisen Aufkauf und Handel durch neue Marktteilnehmer und mit steigendem Instandsetzungs- und Modernisierungsbedarf rückten sie stärker in den Fokus der Wohnungswirtschaft. Erste Lösungen beschränkten sich auf bautechnische und energetische Maßnahmen an einzelnen Gebäuden. Die kommunale Stadtentwicklung dagegen hatte die oft integriert aus einer Hand geplanten Siedlungen meist vernachlässigt, obwohl dort auch die technischen und sozialen Infrastrukturen erodierten und Segregationsprozesse die Bewohnerstruktur veränderten. Beschleunigt durch die demographische Entwicklung ist der Handlungsbedarf in den letzten Jahren aber offensichtlich geworden und müssen Wohnungswirtschaft und Kommunen gemeinsam Lösungen für die Zukunft finden.  

Die Wohnungsbestände der Aufbau- und Wirtschaftswunderzeit bilden aber immer noch den Grundpfeiler der deutschen Wohnungsversorgung. Bei den dem GdW angehörigen rund 3.000 Wohnungsunternehmen machen die Bestände der 1950er und 1960er Jahre über 50 Prozent aller Wohnungen aus. Sie stellen nicht nur ein gewaltiges volkswirtschaftliches Vermögen dar, sondern auch einen Schwerpunkt in den Portfolios besonders der ehemals gemeinnützigen Wohnungsunternehmen (oder ihrer Aufkäufer). Sie haben damit erhebliche Relevanz auch für den wirtschaftlichen Erfolg ihrer Eigentümer. Entscheidungen über den Umgang mit diesen Beständen sind deshalb auch Entscheidungen über die strategische Ausrichtung der Eigentümer und die wirtschaftliche Zukunft der Wohnungswirtschaft insgesamt. 

Die fundamentale Revitalisierung der Bestände wäre eine Chance für die nachhaltige Stadtentwicklung, doch viel Zeit bleibt den meisten Siedlungen dafür nicht mehr.  

Das Thema des Monats in DW 3/2012 widmet sich daher dem Wandel und den Herausforderungen der 1950er- bis 1970er-Jahre-Bestände und blickt auf Muster und Trends in den Beständen sowie auf die wohnungswirtschaftlichen Potenziale und Handlungsansätze – Praxisbeispiele, die nicht nur den Bestand erneuern, sondern auch neue Mitglieder anziehen sollen, inklusive. 

Mehr lesen Sie im Thema des Monats der DW Die Wohnungswirtschaft 3/2012 ab Seite 6.

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16.02.2012 |

Fachveranstaltung: Welche Strukturen braucht eine gelebte Nachbarschaft?


Rund 50 Teilnehmer sind im Februar 2012 der Einladung zu der Fachveranstaltung „Aktivierungspotenziale für Nachbarschaften“ im Hotel Elbflorenz in Dresden gefolgt. Diese wurde von Masterstudierenden der Sozialen Arbeit im Rahmen des Forschungsprojektes „Empowerment für Lebensqualität im Alter“ (ELA) an der Hochschule Mittweida in Kooperation mit dem Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e. V. (VSWG) und dem Berliner Institut für Gerontologische Forschung (IGF) durchgeführt.

„Lebendige Nachbarschaften tragen entscheidend zur Lebensqualität älterer Menschen bei und ermöglichen das lange Leben im vertrauten Wohnumfeld“, sagte Alexandra Brylok, Referentin für Soziales und Projekte des VSWG zu Beginn der Veranstaltung. Im Anschluss stellte Annegret Saal von der Hochschule Mittweida das vom BMBF finanzierte Forschungsprojekt „Empowerment für Lebensqualität im Alter“ vor. Dieses untersucht seit Juni 2010, wie ältere Bewohner/innen ihr Wohnumfeld wahrnehmen, an der Gestaltung teilhaben und Nachbarschaften leben. Bedeutsam seien die Beschaffenheit des Wohnumfeldes und lebendige Nachbarschaften. „Sitzmöglichkeiten, barrierearme Zugänge, eine gute Versorgung, aber auch kulturelle Angebote und Begegnungsorte tragen zur Lebensqualität bei“, so Brylok.

Benötigt würden vor allem Strukturen, die den gegenseitigen Austausch und den Aufbau von Vertrauensbeziehungen ermöglichen. Wie dies gelingen kann, wurde von Prof. Dr. Stephan Beetz von der Hochschule Mittweida im Impulsvortrag referiert. Mit diesem Hintergrundwissen erfolgte ein Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern in kleineren Diskussionsgruppen. Hier wurde über die unterschiedlichen Erfahrungen der Wohnungsgenossenschaften mit ‚gelebten‘ Nachbarschaften gesprochen sowie Ideen und konkrete Handlungsansätze für Aktivierungspotenziale benannt.

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09.02.2012 |

Wohnkonzepte im Zeichen des demografischen Wandels auf der „Immobilien 2012“


Die immer älter werdende Gesellschaft erwartet Konzepte, die den Menschen bis ins hohe Alter ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Die sächsischen Wohnungsgenossenschaften arbeiten intensiv an entsprechenden Lösungen. Auf der Messe „Immobilien 2012“ im Congress Center Leipzig präsentieren verschiedene Unternehmen vom 23. bis 26. Februar 2012 den Messebesuchern ihre Maßnahmen. 

„Steigende Alterserwartung, sinkende Geburtenraten sowie die Abwanderung der jungen Generation in wirtschaftlich stärkere Regionen prägen nachhaltig den Wohnungsmarkt in Mitteldeutschland. Die „Immobilien“ zeigt den Status Quo und gibt nützliche Hinweise, welche Dienstleistungen und technischen Hilfsmittel für altersgerechtes Wohnen schon heute möglich sind", sagt Peggy Schönbeck, Projektdirektorin der Leipziger Messe. 

Bereits heute sei jeder vierte Sachse 65 Jahre und älter. Das sind von rund 4,1 Millionen Einwohnern schon gut eine Millionen Menschen, erläutert Dr. Axel Viehweger, Vorstand des Verbandes Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e.V. (VSWG), und ergänzt: „Einer Umfrage zufolge sind die Mieter unser Mitgliedsunternehmen durchschnittlich 61 Jahre alt. Das zeigt, dass wir als Wohnungsbranche schon jetzt von diesem Trend betroffen sind.“  

Der VSWG, der als ideeller Träger die Messe unterstützt, hat aus diesem Grund das Projekt „Alter leben" gestartet, das Lösungen für ein selbstbestimmtes Wohnen in den eigenen vier Wänden im Alter entwickelt. Zu diesem Zweck werden Konzepte in Form von persönlichen Dienstleistungen, technischen Assistenzsystemen und bautechnischen Maßnahmen entworfen, miteinander verbunden und pilothaft umgesetzt.  

Wie das konkret aussieht, erfahren die Messebesucher unter anderem am 25. Februar 2012 durch die Wohnungsgenossenschaft Unitas, die sich ebenfalls im Projekt „Alter leben" engagiert. Steffen Foede, Vorstand der Unitas, erläutert, wie in einem 1985 errichteten Plattenbau eine altersgerechte und barrierefreie Wohnung geschaffen werden kann. 

Aktuelle Informationen zur Messe und zum Rahmenprogramm gibt es unter www.immobilienmesse-leipzig.de.

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09.02.2012 |

BulwienGesa-Studie zum studentischen Wohnen


Mit dem Aussetzen der Wehrpflicht und der Umstellung auf eine achtjährige Abiturzeit erleben zahlreiche Universitätsstädte einen regelrechten Ansturm von Studierenden. Nach einer Studie zum studentischen Wohnen in Deutschland, die das Forschungs- und Beratungsinstitut BulwienGesa im Auftrag der International Campus AG erstellt hat, werden 2013 etwa 2,4 Millionen junge Menschen an deutschen Universitäten und Hochschulen studieren, davon allein rund 424.000 Studienanfänger. 

Im Vergleich zum Wintersemester 2009/2010 bedeutet dies einen Anstieg von rund 260.000 Studenten. BulwienGesa bewertet die Wohnraumsituation von Studierenden in Deutschland insgesamt als angespannt, weil gerade kleinteiliger Wohnraum knapp ist. 2009 lebten zwölf Prozent der Studierenden in Wohnheimen, der Rest in anderen Wohnformen. Studenten gaben im Schnitt 281 Euro pro Monat für die Miete inklusive Nebenkosten aus. Bei Wohnungen neuen Typs kann von 50 Prozent höherer Miete ausgegangen werden. Demgegenüber steigt das verfügbare Gesamteinkommen von Studenten. 2009 hatten 17 Prozent der Studierenden monatlich mehr als 1.000 Euro zur Verfügung.  

„Die vorliegende Studie von BulwienGesa belegt, dass studentisches Wohnen für Investoren interessanter wird“, kommentiert Horst Lieder, Vorstandsvorsitzender der International Campus AG, das Ergebnis. „Immer mehr Studenten sind bereit und in der Lage, für besondere Qualität und sinnvollen Service einen Aufpreis zu zahlen. Damit hat Studentisches Wohnen das Potential, auch in Deutschland zu einer eigenen Assetklasse zu werden“.

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02.02.2012 |

Fachtagung vernetztes Wohnen des vdw Niedersachsen Bremen


Der vdw Niedersachsen Bremen bietet am 22. März 2012 in Kooperation mit den Johannitern, dem Fraunhofer Institut und AIBIS eine Fachtagung zum Thema „Vernetztes Wohnen“ an. Fachleute referieren über die Einflussfaktoren für vernetztes Wohnen, die aktuellen Ansätze am Beispiel Daily Care, die Chancen für die Wohnungswirtschaft sowie über die zugrundeliegenden Geschäftsmodelle. 

Die Tagung findet in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), Hörsaal C statt. Weitere Informationen: vdw Niedersachsen Bremen, Carsten Ens, Telefon: 0511 1265 127, Johanniter-Unfall-Hilfe, Anja Homann, Telefon 0511 67896 401, AIBIS, Bernd Lange, Telefon 0331 2318828-0.

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02.02.2012 |

Die Zukunft der Geschosswohnsiedlungen – von alternden Cash-Cows zu Standorten moderner Wohninnovation?


Die Wohnungsbestände der 1950er bis 1970er Jahre besitzen insbesondere in den alten Bundesländern erhebliche Bedeutung für das Angebot auf den regionalen Wohnungsmärkten, aber auch für den wirtschaftlichen Erfolg ihrer Eigentümer. Doch viele Gebäude sind technisch veraltet, energetisch ineffizient und ihre Jahre als vollvermietete Cash-Bringer gehen zu Ende. Die fundamentale Revitalisierung der Bestände wäre eine Chance für die nachhaltige Stadtentwicklung, doch viel Zeit bleibt den meisten Siedlungen dafür nicht mehr. Die DW 3/2012 blickt daher in ihrem Thema des Monats auf Muster und Trends in den Beständen sowie auf die wohnungswirtschaftlichen Potenziale und Handlungsansätze – Praxisbeispiele inklusive.

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18.01.2012 |

Deutschlands Einwohnerzahl steigt erstmals wieder


Die Einwohnerzahl Deutschlands ist nach Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2011 erstmals nach acht Jahren Rückgang leicht gestiegen.

Am Jahresende lebten voraussichtlich über 81,80 Millionen Personen und damit deutlich über 50.000 Personen mehr als im Vorjahr in Deutschland. Ursache hierfür sind die hohen Wanderungsgewinne gegenüber dem Ausland. 2011 sind der Schätzung zufolge mindestens 240.000 Personen mehr aus dem Ausland zugezogen als ins Ausland fortgezogen. Einen vergleichbar hohen Wanderungsgewinn gab es zuletzt 2001. Im Jahr 2010 lag er bei 128.000.

Großen Anteil an dieser positiven Entwicklung der Wanderungsergebnisse haben die Zuzugszahlen aus den im Jahr 2004 der Europäischen Union beigetretenen Staaten, vor allem aus Polen.

Für das Jahr 2011 wird mit 660.000 bis 680.000 lebend geborenen Kindern und mit 835.000 bis 850.000 Sterbefällen gerechnet. Daraus wird sich voraussichtlich ein Geburtendefizit von etwa 170.000 bis 185.000 ergeben. 2010 betrug es 181.000; den 859.000 Sterbefällen standen 678.000 Geburten gegenüber.

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11.01.2012 |

2,1 Prozent der Haushalte bezogen 2010 Wohngeld


Am Jahresende 2010 bezogen in Deutschland rund 852.000 Haushalte Wohngeld. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren das 2,1 Prozent aller privaten Haushalte. Der Anteil war damit gegenüber 2009 unverändert.

In den neuen Ländern (ohne Berlin) wird Wohngeld fast doppelt so häufig in Anspruch genommen wie im früheren Bundesgebiet (einschließlich Berlin). Am Jahresende 2010 bezogen 3,4 Prozent aller ostdeutschen und 1,9 Prozent aller westdeutschen Privathaushalte Wohngeld.  

Deutschlandweit waren von den Wohngeldhaushalten 56 Prozent Einpersonenhaushalte, 23 Prozent Haushalte mit vier oder mehr Personen, 13 Prozent Zweipersonenhaushalte und 8 Prozent Dreipersonenhaushalte.

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11.01.2012 |

Bestandsmieten in Deutschland steigen nur um ein Prozent


Lediglich um ein Prozent stieg die durchschnittliche Miete in 2011 im Vergleich zum Vorjahr. Dies geht aus dem F+B-Mietspiegelindex 2011 hervor.

Allerdings muss regional unterscheiden werden, da in Nord- und Ostdeutschland eine überdurchschnittliche Mietsteigerung von 2,2 beziehungsweise 1,3 Prozent, in Bayern hingegen nur eine Steigerung von 0,5 Prozent zu beobachten ist.

Wie schon 2010, führt München den Mietspiegelindex an. Mit einer durchschnittlichen Nettokaltmiete von 9,58 Euro pro Quadratmeter müssen Mieter in München 59 Prozent mehr für ihre Wohnung bezahlen als im Bundesdurchschnitt. Mit Germering auf Rang zwei und Dachau auf Rang fünf sind zwei weitere Städte im Großraum München in den Top 10 vertreten. Auch im Raum Stuttgart liegen die Mieten über dem Bundesdurchschnitt. Die in der inneren Metropolregion Stuttgart gelegenen Kleinstädte Leinfelden-Echterdingen, Ditzingen und Fellbach belegen die Ränge drei, neun und zehn.

Weit unter dem Bundesdurchschnitt von 6,04 Euro pro Quadratmeter liegen die meisten im Mietspiegelindex erfassten ostdeutschen Städte.

Altbaubestände der Gründer- und Zwischenkriegsjahre verzeichnen nach wie vor die höchsten Mietsteigerungen. In Hamburg und Berlin ist diese Entwicklung am deutlichsten zu erkennen. Für Wohnungen der Jahrhundertwende zahlen die Mieter hier 5,2 Prozent mehr als noch 2010. In den Beständen der 1920er und 1930er Jahre sind die Nettokaltmieten auch deutlich gestiegen – um 2,9 Prozent im Vergleich zum Vormietspiegel.

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21.12.2011 |

LBS: Wohnungsneubau steigt deutlich an


Die Landesbausparkassen (LBS) gehen nach vier Jahren der Wohnungsbauflaute für 2011 von einem Sprung um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 225.000 genehmigte Wohneinheiten aus.

Für 2012 prognostiziert LBS-Verbandsdirektor Hartwig Hamm ein weiteres Wachstum um knapp fünf Prozent auf 235.000 Genehmigungen. Traditionell folgen die Fertigstellungszahlen nach Angaben der LBS der Entwicklung bei den Genehmigungen erst mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung. Deshalb sei nach dem absoluten Tiefpunkt im Jahre 2009 mit 159.000 fertig gestellten Wohneinheiten auch 2011 wohl noch nicht mit einem Ergebnis oberhalb der Marke von 200.000 Fertigstellungen zu rechnen, sondern erst ab 2012. Der Trend sei jedoch insgesamt deutlich aufwärts gerichtet.

„Mehr als 70 Prozent der zusätzlich auf den Markt kommenden Wohneinheiten werden in Eigenheimen und Eigentumswohnungen geplant“, so Hamm. In den ersten drei Quartalen 2011 sei Stockwerkseigentum mit einem Plus von über 40 Prozent der Bereich mit der größten Wachstumsdynamik gewesen, gefolgt von den Eigenheimen mit fast 20 Prozent. Bei reinen Mietwohnungen in Mehrfamilienhäusern habe der Anstieg demgegenüber knapp 10 Prozent ausgemacht.

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30.11.2011 |

In Ostdeutschland verlassen junge Menschen früher das Elternhaus


In den neuen Bundesländern (einschließlich Berlin) leben noch 57 Prozent der 18 bis 24-jährigen bei ihren Eltern. Das sind neun Prozentpunkte weniger als in den alten Bundesländern (66 Prozent).

Der Anteil allein lebender junger Erwachsener (23 Prozent) liegt in den neuen Ländern sogar um fast die Hälfte über dem in den alten Bundesländern (16 Prozent). Präsentiert wurden diese Zahlen auf der zweiten BBU-Neubautagung.


Ost und West: Trendumkehr


Entgegen anderer Trends, haben sich die Unterschiede bei diesem Kriterium zwischen den neuen und den alten Bundesländern seit 2000 umgekehrt und auch deutlich vergrößert. Im Jahr 2000 lebten in den neuen Bundesländern noch rund 70 Prozent der jungen Erwachsenen bei ihren Eltern. In den alten Bundesländern waren es nur 64 Prozent.


Gründe: Großes Wohnungsangebot, attraktive Bildungsstandorte


„Wir gehen davon aus, dass hinter diesen Zahlen die große Attraktivität Berlins und anderer ostdeutscher Großstädte als Bildungsstandorte steht. Das zieht junge Menschen aus den alten Bundesländern in die neuen“, erläuterte Maren Kern, Vorstandsmitglied beim Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU).

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30.11.2011 |

Immobilienklima leicht verbessert


Die Novemberbefragung des King Sturge Immobilienkonjunktur-Index zeigt, dass die kontinuierliche Verschlechterung des Immobilienklimas seit August 2011 im November gestoppt wurde.

Die Experten bewerten die Aussichten nicht mehr ganz so pessimistisch wie in den Vormonaten - trotz weiterer Unsicherheiten aufgrund der europäischen Staatsschuldenkrise.

Die Verbesserung von 0,9 Prozent ist zwar gering, zeigt aber, dass die Risiken des Marktes neutraler beurteilt werden. Mit aktuell 122,7 Zählerpunkten hat sich das Immobilienklima stabilisiert und lässt auf eine wieder positivere Entwicklung in der nahen Zukunft hoffen.

Die Zunahme resultiert dabei zum größeren Teil aus der Verbesserung des Investmentklimas (1,5 Prozent). Die Verbesserung des Ertragsklimas fällt mit 0,2 Prozent geringer aus.

Das Wohnklima erreicht mit einer Verbesserung von 0,7 Prozent 160,0 Zählerpunkte und bleibt dank der geringen Verschlechterung in den Vormonaten der sichere Hafen in der deutschen Immobilienwirtschaft.

Zum King Sturge Immobilienkonjunktur-Index: Eine breit angelegte Befragung von Immobilienmarktakteuren aus verschiedenen Bereichen zielt auf die Ermittlung eines aktuellen Stimmungsbildes in der deutschen Immobilienwirtschaft. Der monatliche Immobilienkonjunktur-Index wird aus den beiden Komponenten aktuelle Geschäftslage und Erwartungen bestimmt. Dabei werden die Entwicklung von Kaufpreisen, Mieten und Investmentvolumina in den Marktsegmenten Büro, Einzelhandel und Wohnen sowie die Umsatz- und Personalentwicklung der in Deutschland tätigen Unternehmen dem Immobilienklima zu Grunde gelegt.

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23.11.2011 |

Förderprogramm „Altersgerecht Umbauen“ läuft aus eigenen KfW-Mitteln weiter


Die KfW Bankengruppe führt die Förderung von altersgerechtem Umbau 2012 mit eigenen Mitteln fort. Das Förderprogramm wurde im April 2009 mit Mitteln des Bauministeriums eingeführt. 

Seit Programmstart sind in Deutschland bereits mehr als 60.000 Wohnungen oder Einfamilienhäuser mithilfe der KfW-Förderung barrierearm umgebaut worden. „Die deutsche Gesellschaft altert immer schneller. Allerdings sind wir bei Weitem noch nicht ausreichend auf die demografischen Herausforderungen eingestellt. Daher freuen wir uns, dass wir den altersgerechten Umbau weiter fördern können. Wir planen außerdem, die Fördervoraussetzungen im kommenden Jahr zu vereinfachen, um einen weiteren Modernisierungsanreiz zu schaffen“, sagt Dr. Axel Nawrath, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe. „Ein barrierearmes Wohnumfeld hilft aber nicht nur Menschen mit altersbedingt eingeschränkter Mobilität oder Behinderungen sondern auch Familien mit Kindern. Die Förderung kann unabhängig vom Alter oder einer körperlichen Einschränkung beantragt werden.“ 

Derzeit können Eigentümer, Mieter oder Wohnungsunternehmen Förderkredite noch zu besonders günstigen Zinssätzen über die Hausbanken beantragen. Die Hausbanken können die Anträge zu den aus Mitteln des Bauministeriums verbilligten Zinssätzen zwischen 1,00 und 1,56 Prozent noch bis 16. Dezember 2011 bei der KfW einreichen. Der maximale Kreditbetrag beträgt 50.000 Euro pro abgeschlossener Wohneinheit.
 
Die aus Bundesmitteln angebotene Zuschussvariante entfällt zum Jahresende. Um in diesen Jahr noch einen Zuschuss zu erhalten, muss der vollständige Antrag bis 16. Dezember 2011 direkt bei der KfW eingegangen sein.

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23.11.2011 |

Zahl der Baugenehmigungen von Wohnungen steigt weiter


Von Januar bis September 2011 wurde in Deutschland der Bau von 167.700 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 21,6 Prozent oder 29.800 Wohnungen mehr als in den ersten neun Monaten 2010. 

Somit verstärkte sich der bereits im Jahr 2010 beobachtete positive Trend (+ 5,5 Prozent gegenüber 2009). In Wohngebäuden wurden in den neun Monaten 2011 insgesamt 147.200 Neubauwohnungen genehmigt, das waren 22,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. 

Besonders kräftig stieg die Zahl der Baugenehmigungen von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (+ 26,5 Prozent) und in Einfamilienhäusern (+ 20,6 Prozent), während die Zunahme für Wohnungen in Zweifamilienhäusern (+ 6,8 Prozent) weniger stark ausfiel.

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16.11.2011 |

Preise für Wohnimmobilien werden mittelfristig stagnieren


Die Zeit der großen Preissteigerungen im Markt für Wohnimmobilien ist zunächst vorbei, heißt es in einer RWI-Prognose. 

In den nächsten Monaten werden die Preise für Bestandsimmobilien bundesweit zu einem großen Teil stagnieren. Nur im Neubaubereich ist mit einem weiteren Preisanstieg zu rechnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Prognose des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI), die im Rahmen der Auftaktveranstaltung der „Transparenzoffensive Immobilienwirtschaft“ in Berlin am 11. November 2011 vorgestellt wurde. Die Prognose basiert auf dem Immobilienpreisindex IMX von ImmobilienScout24, der bundesweit über 10 Millionen Immobilienangebote umfasst.

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01.11.2011 |

Kooperation zwischen Vetter & Partner Immobilien und InWIS


Vetter & Partner Immobilien, ein Spezialist für Seniorenimmobilien, kooperiert mit InWIS, einem angegliederten Institut der Ruhr-Universität Bochum und der EBZ Business School. Die Standorte der Seniorenresidenzen werden vor Baubeginn von InWIS unter die Lupe genommen.

Das Institut beurteilt als Grundlage für Bauentscheidungen die Wohnumgebung, das soziale Umfeld, die Infrastruktur und die Verkehrsanbindung der geplanten Seniorenimmobilien. Im Gegenzug stellt Vetter & Partner Immobilien dem Institut Erkenntnisse aus der Praxis zur Verfügung, die Eingang in Lehre und Forschung finden.

Das InWIS Institut prüft betreute Wohnanlagen auch nach den Kriterien des „Kuratoriums Qualitätssiegel Betreutes Wohnen für ältere Menschen NRW e.V“. Das Kuratorium zertifiziert betreute Wohnprojekte mit dem gleichnamigen Qualitätssiegel, wenn sie hohen Anforderungen in den Bereichen Bauausführung, Wohnumfeld, Betreuungsservice und Vertragsgestaltung entsprechen. Erstmalig kann das Qualitätssiegel nun auch an Immobilienunternehmen aus angrenzenden Bundesländern wie Hessen vergeben werden. Vetter & Partner lässt seine Seniorenresidenzen diesbezüglich gerade prüfen.

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27.10.2011 |

Start der „Transparenzoffensive Immobilienwirtschaft“


Im November startet die „Transparenzoffensive Immobilienwirtschaft“, eine bundesweite Initiative für mehr Transparenz in den hiesigen Immobilienmärkten. Bei der Auftaktveranstaltung am 10. November 2011 in Berlin wird erstmals eine Immobilienpreisprognose für Deutschland und Berlin vorgestellt.

Die „Transparenzoffensive Immobilienwirtschaft“ ist eine Initiative, um mehr Transparenz in die deutschen Immobilienmärkte zu bringen. Die Zielsetzung ist, durch gemeinsames Handeln mehr und belastbarere Marktinformationen für alle Markteilnehmer zu generieren. Bei der Auftaktveranstaltung erklären Mitglieder der Initiative, warum wir eine Transparenzoffensive dringend brauchen.

Die Initiative ist von ImmobilienScout24 ins Leben gerufen worden. Gründungsmitglieder der Transparenzoffensive sind unter anderem der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA), der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW), das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI), die Deutsche Energie Agentur (dena), der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschland (VÖB) und die Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS). Weitere Informationen unter www.transparenzoffensive.net

Anmeldung zur Auftaktveranstaltung unter presse@immobilienscout24.de.

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26.10.2011 |

Mehr gehandelte Wohneinheiten in der ersten Jahreshälfte


Am deutschen Markt für Mietwohnungsportfolios fanden im ersten Halbjahr 2011 neun größere Transaktionen mit 800 und mehr Wohneinheiten statt, heißt es im BBSR-Bericht Kompakt 14/11.

Insgesamt wechselten dabei rund 49.200 Wohnungen den Eigentümer. Der Verkaufsumfang dieser großen Wohnungsbestände übertrifft in der ersten Jahreshälfte bereits deutlich die geringen Gesamtumsätze der beiden Vorjahre von 28.000 Wohnungen (2009) beziehungsweise 33.500 Wohnungen (2010). Damit setzt sich der im ersten Halbjahr 2010 beobachtete Trend einer steigenden Nachfrage nach deutschen Wohnungsportfolios weiter fort.

Während die Zahl der großen Portfoliotransaktionen in der ersten Jahreshälfte 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (erstes Halbjahr 2010: zwölf Transaktionen) leicht zurückgegangen ist, stieg die Zahl der gehandelten Einheiten im ersten Halbjahr 2011 um rund 84 Prozent.

Das BBSR erwartet mittelfristig eine anhaltende Dynamik am Transaktionsmarkt, die von Transaktionen kleinerer und mittlerer Wohnungsportfolios geprägt ist.

In der November Ausgabe der DW werden zudem die Ergebnisse des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zum Forschungsprojekt zu Mehrfachverkäufen von Mietwohnungsbeständen vorgestellt.

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20.10.2011 |

250 neue WIRO-Wohnungen mit Rostocks schönstem Ausblick


Mit der Erschließung ihrer Grundstücke auf der Holzhalbinsel setzte die WIRO Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH im Jahr 2007 den Grundstein für ein neues Quartier am östlichen Tor zur Hansestadt. Jetzt plant das kommunale Wohnungsunternehmen, in bester Wasserlage selbst zu bauen. Moderne Mietwohnungen sollen hier entstehen.

Der WIRO-Standort auf der Holzhalbinsel umfasst ungefähr 20.000 Quadratmeter Bruttogeschoßfläche für 250 Wohnungen. Drei Würfel, ein markantes Solitair- und ein U-förmiges Wohngebäude mit aufgesetztem Staffelgeschoss sollen städtebauliche Akzente setzen. Natur vor der Tür, fünf Minuten Fußweg in die Rostocker City – Plätze wie diese seien rar, sagt WIRO-Geschäftsführer Ralf Zimlich: „Dieses Viertel wird etwas ganz Besonderes, denn die Uferkante in der Hansestadt ist fast zu 100 Prozent bebaut.“ Vielfältige Wohnungstypologien für Familien, Singles und Paare sind vorgesehen. Die Appartements und Maisonettewohnungen sollen zwischen 65 und 140 Quadratmetern Größe aufweisen.

In Rostock steige das Interesse an innenstadtnahen Mietwohnungen. „Insbesondere im Innenstadtbereich fehlt es an Angeboten. Nur mit neuen Wohnungen lässt sich die hohe Nachfrage entlasten“, betont Zimlich. Die Höhe der Nettokaltmieten stehe noch nicht endgültig fest, werde sich aber an den ortsüblichen Preisen orientieren. Das Investitionsvolumen belaufe sich auf rund 25 Millionen Euro und stelle eine zukunftsweisende Kapitalanlage in den Eigenbestand dar, so der WIRO-Geschäftsführer. Im September 2011 fiel die Entscheidung für die Änderung des Bebauungsplans. Für Mitte 2012 wird Baurecht für die neuen Wohnungen erwartet.

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28.09.2011 |

Altengerechter Umbau: Beträchtlicher Investitionsbedarf


Von derzeit elf Millionen Seniorenhaushalten wohnen lediglich 570.000 in Wohnungen, die als barrierearm eingestuft werden können.

Der altersgerechte Umbau des Wohnungsbestandes ist eine der zentralen Herausforderungen für Wohnungswirtschaft und Wohnungspolitik in den nächsten Jahren und Jahrzehnten. Zu diesem Ergebnis kommt die KfW Bankengruppe in ihrer Publikationsreihe KfW-Research. Soll für jeden körperlich eingeschränkten älteren Menschen barrierearmer Wohnraum geschaffen werden, müssen nach Schätzung des Kuratoriums Deutsche Altenhilfe bis zum Jahr 2020 etwa 2,5 Millionen zusätzliche Wohnungen, inklusive der Wohngebäude und des Wohnumfelds, altersgerecht umgerüstet werden. Der bis zum Jahr 2020 dafür insgesamt erforderliche Investitionsbedarf wird auf 39 Milliarden Euro geschätzt.

KfW-Programm Altersgerecht Umbauen findet breite Akzeptanz

Seit April 2009 bietet die KfW Bankengruppe im Programm Altersgerecht Umbauen aus Bundesmitteln zinsverbilligte Darlehen an. Seit Mai 2010 können private Wohnungseigentümer und Mieter alternativ auch ein Zuschussprogramm nutzen. Vom Programmstart bis Ende Juni 2011 hat die KfW Bankengruppe in den Programmvarianten 7.660 Förderkredite in Höhe von 570 Millionen Euro und 6.357 Zuschüsse in Höhe von 6,2 Millionen Euro zugesagt. Damit wurden altersgerechte Umbaumaßnahmen in rund 52.900 Wohneinheiten finanziert.

Der größte Teil der Wohneinheiten, in denen altersgerechte Umbaumaßnahmen durchgeführt wurden, entfiel mit einem Anteil von 43 Prozent auf private Eigentümer (Selbstnutzer und Vermieter). 30 Prozent befanden sich im Eigentum von Wohnungsunternehmen und 25 Prozent in jenem von Wohnungsgenossenschaften. Der Wohnungsbestand von Wohnungsunternehmen und Genossenschaften macht zusammen etwa ein Viertel des gesamten Wohnungsbestandes in Deutschland aus. Gemessen an ihrem Anteil am Wohnungsbestand haben Wohnungsunternehmen und Genossenschaften das Programm somit deutlich stärker als private Haushalte in Anspruch genommen. Dagegen lag das je Wohneinheit aufgenommene Kreditvolumen bei privaten Haushalten mit 19.100 Euro deutlich höher als bei Wohnungsunternehmen (11.100 Euro) und Genossenschaften (6.600 Euro).

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23.08.2011 |

BBSR-Expertenpanel öffnet sich für Wohnimmobilien


Das neue BBSR-Expertenpanel Immobilienmarkt erfasst neben dem bisherigen Schwerpunkt Gewerbeimmobilien nun auch das Wohnimmobiliensegment. Wie bisher legt das Bundesinstitut für Stadt-, Bau- und Raumforschung (BBSR) dabei den Fokus auf subjektive Informationen und das Erfahrungs-Know-how von Branchenexperten.

Dank seines breiten Profilspektrums an Immobilienmarktakteuren – vom Immobilienfonds bis zum lokalen Makler – lieferte das bisherige BBSR-Expertenpanel Gewerbeimmobilienmarkt ein umfassendes Stimmungsbild des Marktes. Neu hinzutreten werden nun Marktteilnehmer, die schwerpunktmäßig im Wohnimmobiliensegment aufgestellt sind.

Zu den Themen des BBSR-Expertenpanels zählen sowohl aktuelle Konjunktur- und Investitionsstimmungen als auch Trendentwicklungen der Immobilienmärkte. Standort- und lagebezogene Fragestellungen runden den Fragenkatalog ab. Nach Beobachtungen des BBSR stehen zunehmend regionale Entwicklungstrends im Informationsinteresse der Immobilienmarktakteure. Polarisiert sich z.B. die Nachfrage in bestimmten Wohnlagen oder bestätigt sich dieser Eindruck nur in den Metropolen? Bei der Analyse wird daher regional bzw. nach Regionentypen differenziert.

Eine Teilnahme an der bereits gestarteten Befragung ist bis zum 20.September 2011 möglich. Interessenten können sich hier unverbindlich zur Teilnahme anmelden.

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23.08.2011 |

Preisentwicklung von Wohnimmobilien


In großen deutschen Städten ist ein starker Preisanstieg bei Wohnimmobilien zu beobachten. Eine Entwicklung, die künftig vor allem in Ballungszentren durch steigende Mieten zu weiteren Preiserhöhungen führen wird. Zudem treiben das wachsende Interesse institutioneller Investoren und die Inflationsangst privater Anleger die Nachfrage nach Wohnimmobilien – und damit die Preise – weiter in die Höhe. Für Vermieter bringt diese Entwicklung mit Blick auf die örtlichen Sozialstrukturen erhebliche Herausforderungen mit sich.

Mehr lesen Sie hierzu in der aktuellen Ausgabe der DW.

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