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Mittwoch - 11. Januar 2012


Bestandsmieten in Deutschland steigen nur um ein Prozent

Lediglich um ein Prozent stieg die durchschnittliche Miete in 2011 im Vergleich zum Vorjahr. Dies geht aus dem F+B-Mietspiegelindex 2011 hervor.

Allerdings muss regional unterscheiden werden, da in Nord- und Ostdeutschland eine überdurchschnittliche Mietsteigerung von 2,2 beziehungsweise 1,3 Prozent, in Bayern hingegen nur eine Steigerung von 0,5 Prozent zu beobachten ist.

Wie schon 2010, führt München den Mietspiegelindex an. Mit einer durchschnittlichen Nettokaltmiete von 9,58 Euro pro Quadratmeter müssen Mieter in München 59 Prozent mehr für ihre Wohnung bezahlen als im Bundesdurchschnitt. Mit Germering auf Rang zwei und Dachau auf Rang fünf sind zwei weitere Städte im Großraum München in den Top 10 vertreten. Auch im Raum Stuttgart liegen die Mieten über dem Bundesdurchschnitt. Die in der inneren Metropolregion Stuttgart gelegenen Kleinstädte Leinfelden-Echterdingen, Ditzingen und Fellbach belegen die Ränge drei, neun und zehn.

Weit unter dem Bundesdurchschnitt von 6,04 Euro pro Quadratmeter liegen die meisten im Mietspiegelindex erfassten ostdeutschen Städte.

Altbaubestände der Gründer- und Zwischenkriegsjahre verzeichnen nach wie vor die höchsten Mietsteigerungen. In Hamburg und Berlin ist diese Entwicklung am deutlichsten zu erkennen. Für Wohnungen der Jahrhundertwende zahlen die Mieter hier 5,2 Prozent mehr als noch 2010. In den Beständen der 1920er und 1930er Jahre sind die Nettokaltmieten auch deutlich gestiegen – um 2,9 Prozent im Vergleich zum Vormietspiegel.


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