BulwienGesa-Studie zum studentischen Wohnen
Mit dem Aussetzen der Wehrpflicht und der Umstellung auf eine achtjährige Abiturzeit erleben zahlreiche Universitätsstädte einen regelrechten Ansturm von Studierenden. Nach einer Studie zum studentischen Wohnen in Deutschland, die das Forschungs- und Beratungsinstitut BulwienGesa im Auftrag der International Campus AG erstellt hat, werden 2013 etwa 2,4 Millionen junge Menschen an deutschen Universitäten und Hochschulen studieren, davon allein rund 424.000 Studienanfänger.
Im Vergleich zum Wintersemester 2009/2010 bedeutet dies einen Anstieg von rund 260.000 Studenten. BulwienGesa bewertet die Wohnraumsituation von Studierenden in Deutschland insgesamt als angespannt, weil gerade kleinteiliger Wohnraum knapp ist. 2009 lebten zwölf Prozent der Studierenden in Wohnheimen, der Rest in anderen Wohnformen. Studenten gaben im Schnitt 281 Euro pro Monat für die Miete inklusive Nebenkosten aus. Bei Wohnungen neuen Typs kann von 50 Prozent höherer Miete ausgegangen werden. Demgegenüber steigt das verfügbare Gesamteinkommen von Studenten. 2009 hatten 17 Prozent der Studierenden monatlich mehr als 1.000 Euro zur Verfügung.
„Die vorliegende Studie von BulwienGesa belegt, dass studentisches Wohnen für Investoren interessanter wird“, kommentiert Horst Lieder, Vorstandsvorsitzender der International Campus AG, das Ergebnis. „Immer mehr Studenten sind bereit und in der Lage, für besondere Qualität und sinnvollen Service einen Aufpreis zu zahlen. Damit hat Studentisches Wohnen das Potential, auch in Deutschland zu einer eigenen Assetklasse zu werden“.





