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16.02.2012 |

Förderprogramm „Erneuerbare Energien – Premium“ wird fortgesetzt


Die KfW und das Bundesumweltministerium (BMU) haben für weitere fünf Jahre die gemeinsame Förderung von Investitionen zur Wärmeversorgung durch Erneuerbare Energien vereinbart. 

Gefördert werden große Solarkollektoren, Wärmespeicher, Wärmenetze, Biogasaufbereitungsanlagen, Biomasseanlagen und Tiefengeothermie über das Kfw-Programm „Erneuerbare Energien – Premium“. Dieses Programm ist Teil des Marktanreizprogramms des Bundesumweltministeriums, hier werden größere, meist gewerbliche Anlagen gefördert. 

„Unser Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 einen Anteil von 14 Prozent Erneuerbare Energien am Energieverbrauch für Wärme zu erreichen. Gewerbliche und kommunale Investitionen in Wärmeversorgungen als Basis erneuerbarer Energien sind dabei ein wesentlicher Baustein. Daher setzen wir an dieser Stelle einen Förderschwerpunkt“, sagte Jürgen Becker, Staatssekretär im Bundesumweltministerium. 

Die Nachfrage nach dem KfW-Programm Erneuerbare Energien – Premium stieg 2011 deutlich an. Es wurden Förderkredite in Höhe von 500 Millionen Euro (Vorjahr: 340 Millionen Euro) ausgereicht. Attraktiv ist die Kombination von Kfw-Darlehen und Tilgungszuschüssen, die vom Bundesumweltministerium in diesem Programm zur Verfügung gestellt werden.  

Weitere Informationen: www.kfw.de/energiewende

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09.02.2012 |

Verein zur Förderung der Nachhaltigkeit im Wohnungsbau (NaWoh) gegründet


Mit dem Ziel, die Qualität neu errichteter Wohngebäude zu steigern, die Transparenz beim Bauen in Bezug auf Nachhaltigkeit zu fördern und einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten, hat eine Reihe von Verbänden aus der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft den Verein zur Förderung der Nachhaltigkeit im Wohnungsbau (NaWoh) gegründet. 

Der Verein wird das Qualitätssiegel „Nachhaltiger Wohnungsbau" anbieten. Dieses basiert auf einem System zur Beschreibung und Bewertung der Qualität und Nachhaltigkeit neu zu errichtender Wohngebäude. Dazu werden wesentliche Merkmale der Nachhaltigkeit dokumentiert. Unabhängige Experten überprüfen zudem, ob die geforderten Kriterien von den Bauherren tatsächlich erfüllt werden. 

Das neuartige Bewertungssystem orientiert sich unmittelbar an den Bedürfnissen der wohnungswirtschaftlichen Praxis. Innerhalb der verschiedenen auf dem Markt befindlichen Systeme zur Bewertung von Nachhaltigkeit im Wohnungsbau spezialisiert sich das Qualitätssiegel „Nachhaltiger Wohnungsbau“ insbesondere auf die Handlungsmöglichkeiten von Wohnungsunternehmen als Bestandshalter und ist ebenfalls für private Wohnungsanbieter geeignet. Besonderheiten sind eine ausführliche Behandlung des Bereiches Wohnqualität, das Herstellen eines methodischen Zusammenhangs zwischen Gebäudestandort und Umfeld und vor allem die Einbeziehung der ökonomischen Nachhaltigkeit auch aus Sicht des Bauherren.  

Mitglieder des Vereins „NaWoh" sind der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunter-nehmen e.V., Deutscher Mieterbund, GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V., Haus & Grund Deutschland und der Verband Privater Bauherren e.V., die immobilienwirtschaftlichen Weiterbildungsakademien AWI – Akademie der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft GmbH, BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., EBZ – Europäisches Bildungszentrum der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft und Südwestdeutsche Fachakademie der Immobilienwirtschaft e.V. sowie die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau e.V.  

Weitere Informationen: http://www.nawoh.de

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01.02.2012 |

Hartz IV: Hilfebedürftigkeit sinkt – bei den Kindern allerdings besonders langsam


Der Deutsche Landkreistag hat die Hartz IV-Empfängerzahlen für den Monat Januar 2012 veröffentlicht. Aktuell sind 6,2 Millionen Menschen im SGB II-Leistungsbezug. Im Jahresdurschnitt 2011 waren dies 4,6 Millionen erwerbsfähige Leistungsberechtigte und 1,7 Millionen Kinder unter 15 Jahren. 

Die Hilfebedürftigkeit erwerbsfähiger Menschen ist 2011 im Jahresvergleich mit 2006 um 14,4 Prozent gesunken. Bei den Kindern unter 15 Jahren betrug der Rückgang im gleichen Zeitraum allerdings nur 11 Prozent.  

Die aktuelle Entwicklung ist im Einzelnen durch folgende Eckdaten gekennzeichnet:  

Im Januar befanden sich nach den hochgerechneten Daten weiterhin rund 6,16 Millionen Menschen im Leistungssystem SGB II (Hartz IV). Die Hilfebedürftigkeit im SGB II spreizt sich zwischen 3,4 Prozent der Einwohner in Bayern und 16,7 Prozent in Berlin. Die Stadtstaaten weisen insgesamt mit 14,4 Prozent gegenüber den Flächenländern im Westen mit 6,2 Prozent den höchsten Wert auf. Gegenüber dem Vormonat Dezember ist der Bestand ganz geringfügig um 0,4 Prozent gesunken (25.000 Leistungsberechtigte). Gegenüber dem Vorjahresmonat Januar 2011 liegt ein Rückgang um rund 4,9 Prozent vor. Gegenüber dem Vorjahresmonat Januar 2011 sind die Zahlen in den Stadtstaaten am geringsten (minus 2,4 Prozent), in den östlichen Flächenländern am stärksten (minus 5,9 Prozent) zurückgegangen.

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11.01.2012 |

Bund unterzeichnet Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung 2012


Bundesbauminister Peter Ramsauer hat am 29. Dezember 2011 die Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung 2012 unterzeichnet. Damit stehen 455 Millionen Euro Bundesmittel zur Städtebauförderung bereit.

Die Verwaltungsvereinbarung wird nunmehr von den Landesbauministern gegengezeichnet. Das Inkrafttreten der Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung 2012 wird für Ende März 2012 erwartet.

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05.12.2011 |

Soziale Spaltung der Städte – Wohnungswirtschaft am Scheideweg?


Die soziale Ungleichheit in Deutschland nimmt zu. Das Land ist reich, nicht arm. Aber der Reichtum wird immer ungerechter verteilt. Dadurch vergrößert sich auch die Finanznot der öffentlichen Hand. Das hat Auswirkungen für den Zusammenhalt der Gesellschaft, aber auch für die Volkswirtschaft. 

Deutschland ist reich, hat ein immenses Produktivitätsniveau und enorme Exportüberschüsse, wird dank seiner Innovationskraft weltweit bewundert. Soweit die gute Nachricht. Sie steht in Kontrast zu zwei schlechten Nachrichten: Die Staatsverschuldung hat Ende 2010 ein Niveau von 2.000 Milliarden Euro erreicht, und der aufgehäufte private Reichtum kommt nur bei einem kleinen Teil der Bevölkerung an.

Soziale Polarisierung und Sparen an der falschen Stelle verschlechtert die Rahmenbedingungen für wohnungswirtschaftliches Handeln. Kürzungen zum Beispiel an der Städtebauförderung mit ihrem investiven Multiplikatoreffekt oder an der staatlichen Unterstützung für den dringend notwendigen altersgerechten Umbau des Wohnungsbestandes, würgen die Rahmenbedingungen für effektives Wirtschaften ab.

In vielerlei Hinsicht steht die Wohnungswirtschaft am Scheideweg zwischen wirtschaftlich tragbarem Handeln und sozialen Zielsetzungen. Beides muss auch zukünftig als Einheit möglich sein.

Der Zusammenhang von Politik, Ökonomie und Armutsentwicklung wird in der Dezember Ausgabe der DW im Thema des Monats „Armut und Segregation“ genauer beleuchtet.

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16.11.2011 |

455 Millionen Euro für den Städtebau


Der Bund stellt für das nächste Jahr 455 Millionen Euro für die Programme der Städtebauförderung zur Verfügung.

„Ich begrüße die Entscheidung des Parlaments sehr, die Programme der Städtebauförderung auf dem Niveau von 455 Millionen Euro zu verstetigen“, sagte Bundesbauminister Peter Ramsauer zur Erhöhung der Mittel für die Städtebauförderung durch den Haushaltsausschuss. 

Für die Förderung der Kommunen steht damit nächstes Jahr 455 Millionen Euro für die sechs Programme der Städtebauförderung plus 92 Millionen Euro für das neue Programm zur energetischen Stadtsanierung bereit.

Entwicklung der Bundesmittel für die Städtebauförderung in den letzten Jahren

- 2008: 505 Mio Euro + 200 Mio. Euro Investitionspakt

- 2009: 570 Mio Euro + 300 Mio. Euro Investitionspakt + 150 Mio. Euro Welterbe

- 2010: 535 Mio Euro + 70 Mio. Euro Welterbe - Programm

- 2011: 455 Mio Euro

- 2012: 455 Mio Euro (plus 92 Mio Euro für „Energetische Stadtsanierung“)

Die Bundesmittel verteilen sich auf 6 Programme:

Programm

Eingeführt

2011

2012

Soziale Stadt

1999

28,5 Mio

40 Mio

Stadtumbau

Ost: 2001

West: 2004

158,3 Mio

(83 Ost / 75,3 West)

153 Mio

(82 Ost, 71 West)

Aktive Stadt- und Ortsteilzentren

2009

90,3 Mio

93 Mio

Städtebaulicher Denkmalschutz

Ost: 1991

West: 2009

92,3 Mio

(62,1 Ost / 30,2 West)

92,1 Mio

(62,7 Ost / 29,4 West)

Kleinere Städte und Gemeinden

2010

35,2 Mio

44,4 Mio

Sanierung und Entwicklung

1971

50,4 Mio

(25,2 Ost / 25,2 West)

32,1 Mio

(16,1 Ost / 16,1 West)

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16.11.2011 |

Neues KfW-Förderprogramm gestartet


Neue Impulse für mehr Energieeffizienz und Energieeinsparung in Kommunen wollen das Bundesbauministerium und die KfW mit dem Zuschussprogramm „Energetische Stadtsanierung“ setzen.

Mit dem neuen KfW-Programm sollen Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz der Gebäude und der Infrastruktur insbesondere zur Wärmeversorgung im Quartier entwickelt und umgesetzt werden. 

Zu diesen Quartieren zählen insbesondere die Gebiete der Städtebauförderung. Für 2012 stehen für das KfW-Förderprogramm 92 Millionen Euro aus dem Sondervermögen „Energie- und Klimafonds“ zur Verfügung.  

Die Kommunen erhalten Zuschüsse für die Erstellung integrierter Quartierskonzepte. Das Programm bezuschusst auch Kosten für einen Sanierungsmanager, der die Erarbeitung und Umsetzung der Konzepte begleitet und koordiniert. Die Initiative zur Erstellung der Sanierungskonzepte kann auch von Stadtwerken, Wohnungsgesellschaften und Wohnungseigentümern oder Eigentümerstandortgemeinschaften ausgehen, die eine energetische Aufwertung ihres Quartiers anstreben.  

Die Konzeptförderung ist die erste Stufe des neuen Programms. Das Programm wird im kommenden Jahr um die Förderung investiver Maßnahmen erweitert und startet in Abstimmung mit den Ländern mit bis zu fünf Pilotprojekten je Bundesland. Ein Aufruf zur Teilnahme erfolgt über das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).

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10.11.2011 |

GdW-Verbandstag: Kampagne zur Rettung starker Städte


„Die deutschen Städte stehen vor dem schleichenden Verfall, wenn der Bundestag die geplanten drastischen Einschnitte bei den Mitteln für die Wohnungspolitik im Bundeshaushalt 2012 nicht umgehend verhindert", sagte Axel Gedaschko, Präsident des GdW, zum Auftakt des Verbandstages bei einer Pressekonferenz.

In einer großen Anzeigen-, Postkarten- und Plakataktion macht die deutsche Wohnungswirtschaft – bestehend aus GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, BFW Bundesverband freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen sowie dem Zentralverband der Deutschen Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer Haus & Grund Deutschland – den drohenden Verfall von Gebäuden schon jetzt sichtbar. Breite Unterstützung erhält die Initiative vom Deutschen Städtetag, IVD Bundesverband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen, vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung und dem Deutschen Mieterbund.

„Heruntergekommene Häuser, Fußgängerzonen und Bahnhofsvorplätze – dieses Bild muss den Menschen erspart bleiben und die Städte als intakte Zentren des gesellschaftlichen Lebens erhalten werden“, legte Axel Gedaschko die Positionen des GdW zur Zukunft der Städte dar. Die geplante Kürzung der Städtebauförderung von 455 Millionen Euro im Jahr 2011 auf nur noch 410 Millionen Euro für 2012, die Förderung der energetischen Gebäudesanierung mit lediglich 1,5 Milliarden Euro und die komplette Streichung des KfW-Programms Altersgerecht Umbauen werden am Wohnungsmarkt nicht spurlos vorbeigehen.

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22.09.2011 |

Baden-Württemberg kündigt Verschärfung des Wärmegesetzes an


Die Bilanz des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes (EWärmeG) in Baden-Württemberg ist durchwachsen. Es schreibt seit dem 1. Januar 2010 eine Quote von zehn Prozent erneuerbaren Energien bei Sanierungsmaßnahmen an Heizungen vor. Ersatzmaßnahmen über Dämmung sind möglich. Der Effekt: 2009 haben viele Wohnungsunternehmen und Hausbesitzer Heizungsanlagen getauscht, 2010 sind die Umsätze der SHK-Unternehmen auch mit erneuerbaren Energien eingebrochen. Der neue Umweltminister Franz Untersteller (Bündnis 90/Die Grünen) hat nun mit der Sanierungspflicht für Büros und einer höheren Erneuerbaren-Quote bei Wohngebäuden eine weitere Verschärfung angekündigt.

Mehr erfahren Sie in der September-Ausgabe der DW.

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15.08.2011 |

Kommunale Unternehmen


Absage an die Ideologie der Privatisierung

Kommunale und öffentliche Wohnungsunternehmen spielen eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung der Städte: Das war das Fazit des Kongresses der kommunalen und öffentlichen Wohnungsunternehmen, den der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen unter dem Titel „Typisch kommunale Wohnungsunternehmen – wirtschaftlich kompetent, sozial unverzichtbar, ökologisch vorbildlich“ in Berlin veranstaltete.

Mehr darüber lesen Sie in der August-Ausgabe der DW!

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03.08.2011 |

10. Forum Wohnungswirtschaft des VdW Rheinland Westfalen


Von der Energiewende zur Parallelwelt: wohnungspolitische Tour d‘Horizon

Neuer Veranstaltungsort und neues Konzept: Mit frischem Elan veranstaltete der VdW Rheinland Westfalen sein 10. Forum Wohnungswirtschaft in Düsseldorf. Zu den zentralen Themen des von rund 300 Teilnehmern besuchten Kongresses zählten die energetische Gebäudesanierung, die Chancen des Ersatzneubaus und das Spannungsfeld zwischen Renditeerwartung und gesellschaftlicher Verantwortung.

Mehr lesen Sie in der Juli-Ausgabe der DW.

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29.07.2011 |

vtw: „Tage der Thüringer Wohnungswirtschaft“ 2011


Branche mit strategischer Weitsicht

Unter dem Motto „Wohnungswirtschaft – Branche mit strategischer Weitsicht – Anspruch und Herausforderung“ fanden Ende Mai 2011 in Suhl die „Tage der Thüringer Wohnungswirtschaft“ 2011 des vtw. Verband Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e. V. statt.

Mehr darüber lesen Sie in der Juli-Ausgabe der DW.

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28.06.2011 |

Deutscher Immobilien Kongress 2011


Klimaschutz, Wohnen im Alter und Immobilienfinanzierung im Fokus

Die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft steht im Zeichen der bundesweiten wirtschaftlichen Erholung. Dies war der Tenor auf dem Deutschen Immobilien Kongress 2011 am 5. und 6. Mai in Berlin. Die Veranstaltung wird seit sechs Jahren gemeinsam vom BVI Bundesfachverband der Immobilienverwalter e. V. und dem BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e. V. durchgeführt.

Mit mehr als 500 teilnehmenden Experten aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung ist der Kongress, der zuvor BFW Immobilien´Kongress hieß, einer der bedeutenden Branchentreffs der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft. Im Fokus standen dieses Jahr Klimaschutz, Wohnen im Alter, Immobilienfinanzierung sowie die Entwicklung des Gewerbeimmobiliensektors.

Mehr Informationen über den Kongress finden Sie in der aktuellen DW.

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16.06.2011 |

6. Bielefelder Stadtentwicklungstage


Verantwortung für das Klima –eine Aufgabe für die Wohnungswirtschaft

Aktueller hätte das Thema der diesjährigen Bielefelder Stadtentwicklungstage nicht sein können: „Energie, Verkehr, Klima“ lautete die Überschrift über dem Kongress, zu dem die Bielefelder Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft (BGW) über 300 Teilnehmer begrüßen konnte. Die Vorträge und Workshops machten vor allem eines klar: Alle sind für Energiesparen und Klimaschutz – doch zwischen der globalen Sicht der Energieexperten und den alltäglichen Problemen der Wohnungswirtschaftler tun sich erhebliche Differenzen auf.

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14.06.2011 |

Resümee nach fünf Jahren


Ein Kampfbegriff macht Karriere: von der Stadtrendite zur Corporate Social Responsibility

Vor fünf Jahren beauftragte die Berliner degewo das Institut für Management der Humboldt-Universität, die Leistungen zu berechnen, die das Wohnungsunternehmen für die Kommune erbringt. Seither hat sich diese so genannte Stadtrendite zwar nicht auf breiter Front durchgesetzt. Die Diskussion um den Begriff hat aber viel dazu beigetragen, dass die Dokumentation von gesellschaftlicher Verantwortung (Corporate Social Responsibility) in der Wohnungswirtschaft an Bedeutung gewonnen hat.

Mehr darüber lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der DW.

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06.06.2011 |

Biwaq: Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier


Kein Ersatz für das Programm Soziale Stadt

Während die Bundesregierung zum Kahlschlag beim Programm Soziale Stadt ansetzt, lässt sie das vom Europäischen Sozialfonds (ESF) mitfinanzierte Programm „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“ (Biwaq) vorerst ungeschoren. Erfahrungen mit dem Programm zeigen: Es kann im Einzelfall durchaus erfolgreich sein – doch eine Alternative zum Programm Soziale Stadt stellt es nicht dar.

Mehr darüber lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der DW.

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27.05.2011 |

GdW-Stadtentwicklungskongress in Bochum


Stadtentwicklung am Scheideweg: "Städtebauförderung ist nicht notwendig, sondern Pflicht"

Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen sieht – wie viele andere Institutionen und Experten auch – die Stadtentwicklung am Scheideweg. So war auch der Stadtentwicklungskongress, den der GdW zusammen mit dem deutschen Städtetag am 29. März 2011 in Bochum veranstaltete, überschrieben. Rund 200 Vertreter aus Unternehmen, Verbänden und Politik nahmen teil. Im Mittelpunkt der Diskussionen stand die Bedeutung der Städtebauförderung für die weitere Entwicklung der Städte und die drohenden Auswirkungen durch deren Kürzung.

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20.05.2011 |

Klimaschutz wird im Baurecht verankert


Wie die Welt mitteilte, wolle die Bundesregierung im Zuge ihrer Energiewende das Bauplanungsrecht ändern. Städte und Gemeinden sollten sich bei Planung und Genehmigung von Bauvorhaben am Klimaschutz orientieren, heiße es in einem Referentenentwurf für ein "Gesetz zur Stärkung der klimagerechten Stadtentwicklung in den Gemeinden", der am 6. Juni im Kabinett beraten werden solle. Ziel sei es, den Ausbau erneuerbarer Energien zu vereinfachen. Dazu würden jetzt im Baugesetzbuch entsprechende Klimaschutzklauseln eingefügt.

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16.05.2011 |

Öffentliche Partnerschaft zwischen Kommune und Wohnungsunternehmen


Die öffentliche Partnerschaft zwischen Kommune und Wohnungsunternehmen ist ein hervorragendes Beispiel für nachhaltiges Wirtschaften: Beide Partner agieren langfristig auf demselben Markt und haben daher grundsätzlich gleichgerichtete Interessen im Bereich des Städtebaus, der Entwicklung der Infrastruktur und der Stadt. Der Vorteil einer öffentlichen Partnerschaft für das Wohnungsunternehmen liegt vor allem darin, dass sich eine intakte Infrastruktur auch positiv auf die Vermietung des Wohnungsbestandes auswirkt.

Mehr erfahren Sie in der aktuellen DW.

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18.04.2011 |

Weshalb die Städtebauförderung im Interesse liberaler Politik ist


Die Zukunft der Städtebauförderung steht angesichts der massiven Kürzung ihrer finanziellen Ausstattung auf dem Spiel. Das ist besorgniserregend und befremdlich, da es jahrzehntelang ein parteiübergreifendes Einvernehmen über ihre Schlüsselrolle für die Revitalisierung von Stadtquartieren und den Anstoß privater Investitionen gab. In besonderer Weise müsste sich liberale Politik, wie in der Vergangenheit so auch heute, für dieses mittelstandsfreundliche und bürgernahe Förderinstrument einsetzen – es ist angesichts des Sanierungsstaus in den Städten notwendiger denn je. Zu hoffen bleibt, dass die Angehörigen der FDP-Bundestagsfraktion bei den anstehenden Beratungen zum Bundeshaushalt 2012 ihre vorjährige eher kritische Position zur Städtebauförderung überdenken.

Mehr dazu lesen Sie in der Aprilausgabe der DW.

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31.03.2011 |

Entwicklung der Hartz IV-Empfängerzahlen im März


Der Deutsche Landkreistag hat heute die Daten zur Entwicklung der Hartz IV-Empfängerzahlen mit den Länderwerten für den Monat März veröffentlicht. Danach erhalten weiterhin rd. 6,5 Mio. Menschen Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II. Gegenüber dem Vormonat ist der Bestand minimal angestiegen, gegenüber dem Vorjahresmonat März 2010 ist ein Rückgang um 5,4 % zu verzeichnen.

Im Einzelnen ist die Entwicklung durch folgende Eckdaten gekennzeichnet:

  • Im März befanden sich nach den hochgerechneten Daten weiterhin
    rd. 6,5 Millionen Menschen im Leistungssystem SGB II (Hartz IV).
  •  Gegenüber dem Vormonat Februar ist der Bestand minimal angestiegen (Zunahme um cica 2.100 Leistungsberechtigte).
  • Gegenüber dem Vorjahresmonat März 2010 liegt ein Rückgang um rd. 5,4 Prozent vor.
  • Gegenüber dem Vorjahresmonat März 2010 sind die Zahlen in den Stadtstaaten am geringsten (-2,3 Prozent), in den östlichen Flächenländern am stärksten (-7,5 Prozent) zurückgegangen. Der Rückgang in den westlichen Flächenländern betrug immerhin 5,3 Prozent.

 Seit über einem Jahr sinkt die Zahl der SGB II-Leistungsempfänger in den neuen Bundesländern stärker als im Westen. Allerdings ist das Ausgangsniveau noch immer deutlich höher als in den Flächenländern West. Die Stadtstaaten weisen die höchsten Anteile an Leistungsempfängern auf und zeigen sich wenig dynamisch in der Entwicklung.

 Bundesweit befindet sich damit weiterhin durchschnittlich jeder dreizehnte, in den Stadtstaaten etwa jeder siebte Einwohner im SGB II-Leistungsbezug. Für die östlichen Flächenländer bedeutet dies, dass jeder Neunte SGB II-Leistungen erhält, in den westlichen Flächenländern jeder Fünfzehnte.

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14.03.2011 |

Stadtumbau Ost: wichtiger Ansatz, schwierige Umsetzung


Wirtschaftlicher Niedergang, Bevölkerungsverluste und Wohnungsleerstand sind bestimmende Themen der Stadtentwicklung in Ostdeutschland, denen das Bund-Länder-Programm „Stadtumbau Ost“ entgegenwirken soll. Es zielt auf den Umbau der Städte für eine reduzierte Einwohnerzahl wie auf den Abbau von Wohnungsmarktüberhängen – und ist mittlerweile in fast allen ostdeutschen Städten auf breiter Front angelaufen. Bislang wurden rund 350.000 Wohnungen, teilweise auch ganze Viertel, abgerissen. Der sich mit dem Stadtumbau und der zugrundeliegenden Stadtentwicklungspolitik kritisch auseinandersetzende Artikel zum vorliegenden Buch wird sicherlich eine kontroverse Debatte anstoßen.

 Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der DW.

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05.01.2011 |

Konjunkturpaket II: Kommunen steigern Bauinvestments


Die Bauausgaben der Kommunen sind in den ersten drei Quartalen dieses Jahres dank der Finanzspritzen des Konjunkturpakets II im Vergleich zum Vorjahr um 16,3 % gestiegen. Das hat der Deutsche Städtetag berechnet... Quelle: Immobilien-Zeitung

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05.01.2011 |

Hamburg will Backsteinfassaden mit Förderprogramm retten


Ein roter Backstein mit Namen "Hamburger Format" - 22 cm lang und 10,5 cm breit - bestimmt seit langer Zeit das Bild der Stadt Hamburg. Zigtausende Häuser sind mit diesem Stein gebaut. Zusammen mit den weißen Alster- und Elbvillen machen sie Hamburg zur stolzen, rot-weißen Stadt - entsprechend den Landesfarben. Doch viele der so typischen roten Fassaden sind hinter Kunststoffhüllen verschwunden, weil die Häuser aus Klimaschutzgründen umgerüstet werden. Hamburg ist dabei, Stück für Stück sein rotes Gesicht gegen blasse Allerweltsfassaden auszutauschen. Eine Entwicklung, die die Stadt stoppen will: mit einem Verein und finanziellen Anreizen... mehr im Hamburger Abendblatt

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20.12.2010 |

BMVBS startet neue Förderrunde für ESF-Programm BIWAQ


Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung startet die zweite Förderrunde des von der EU geförderten Bundesprogramms „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“ (BIWAQ). Insgesamt stehen von 2011 bis 2014 83 Millionen Euro für Projekte in den Städten und Gemeinden bereit, die zur Integration beitragen... mehr

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