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31.05.2012 |

Konferenz: Gespaltene Stadtgesellschaften?


Am 13. Juni 2012 veranstaltet das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung in Siegburg eine Konferenz zum Thema gespaltene Stadtgesellschaften. Ziel ist es, Handlungs- und Interventionsmöglichkeiten von Verwaltung und Politik zu erörtern, einen Erfahrungsaustausch zu ermöglichen und die Rahmenbedingungen für Veränderungen herauszuarbeiten. 

Leitfragen sind dabei u.a.: Wie sehen heute Armut und Reichtum in deutschen Städten aus? Was bedeutet Integration, was Segregation? Wer lebt heute im Zentrum, wer am Rand der Gesellschaft? Welche Stadtquartiere sind Heimstatt der Privilegierten und welche der Ausgegrenzten? Welche Stadtstrukturen und Entwicklungen unterstützen oder verhindern die räumliche Polarisierung? Welchen Stellenwert hat das Planungsideal gemischter Stadtquartiere? 

Eine Anmeldung ist noch bis zum 13. Juni 2012 via gabriele.sturm@bbr.bund.de möglich. 

Weitere Informationen: www.bbsr.bund.de

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16.05.2012 |

Bezahlbarer und angemessener Wohnraum


Vom 31. Mai bis 1. Juni 2012 veranstaltet das Deutsche Institut für Urbanistik ein Seminar zum Thema „Soziale Wohnraumversorgung – Stand und Perspektiven“.  

Betrachtet werden u.a. Förderbedingungen für die soziale Wohnraumversorgung, kommunale Konzepte zur Wohnraumversorgung von Haushalten mit niedrigen Einkommen, Kooperationsverträge zwischen Wohnungswirtschaft und Kommunen, Mietspiegel und Angemessenheitskriterien, Wohnraumversorgung unter veränderten Nachfragebedingungen, Ersatzneubau für Nachkriegsbestände sowie Auswirkungen der räumlichen Verteilung preiswerten Wohnraums auf die Stadtentwicklung. 

Im Seminar werden in Vorträgen, Arbeitsgruppen und Vor-Ort-Terminen kommunale Strategien und Lösungsmöglichkeiten zur Sicherung der sozialen Wohnraumversorgung vorgestellt. Im Fokus stehen dabei auch Unsicherheitsfaktoren für die Rahmenbedingungen kommunaler Wohnungspolitik. Die Veranstaltung richtet sich an Führungs- und Fachpersonal aus den Fachbereichen Wohnen, Stadtentwicklung, Bauen, Soziales; Ratsmitglieder, Vertreter/innen der Wohnungswirtschaft. 

Weitere Informationen und Anmeldung: http://www.difu.de/veranstaltungen 

Zum Thema Sozialer Wohnungsbau“ siehe auch unser Thema des Monats in der DW 4/2012.

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16.05.2012 |

Wichtiger Beitrag zur Integration


Eine Studie des Instituts für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration (DESI) zum Stand der kommunalen Integrationspolitik in Deutschland hat folgendes ergeben: Deutsche Kommunen leisten einen wichtigen Beitrag für die erfolgreiche Integration von Menschen mit Migrationshintergrund.  

Mehr als zwei Drittel aller Städte, Kreise und Gemeinden begreifen die Integration von Zugewanderten als zentrale Zukunftsaufgabe. Immer mehr Kommunen setzen sich dafür ein, Chancen und Potenziale der Zuwanderung noch stärker systematisch zu nutzen. „Beispielsweise investieren die Kommunen in zusätzliche Bildungsangebote, organisieren lokale Netzwerke und stärken das bürgerschaftliche Engagement“, erklären die Hauptgeschäftsführer der kommunalen Spitzenverbände Dr. Stephan Articus (Deutscher Städtetag), Prof. Dr. Hans-Günter Henneke (Deutscher Landkreistag) und Dr. Gerd Landsberg (Deutscher Städte- und Gemeindebund) anlässlich der Präsentation der Studie. Darüber hinaus gibt es in Dreiviertel aller Kommunen niedrigschwellige soziale und kulturelle Angebote, um benachteiligte Quartiere zu stärken. Besonders bewährt habe sich dabei u.a. das Programm „Soziale Stadt“. 

Erstellt wurde die Studie für das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Weitere Informationen zur Studie: www.bmvbs.de

 

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03.05.2012 |

3 Mio. Hartz IV-Empfänger dauerhaft arbeitslos


Der Deutsche Landkreistag hat die SGB II-Empfängerzahlen (Hartz IV) für den Monat April veröffentlicht. Aktuell sind 6,23 Mio. Menschen im SGB II-Leistungsbezug, davon sind 4,4 Mio. Menschen erwerbsfähig. Mehr als 3 Mio. der erwerbsfähigen SGB II-Leistungsberechtigten bezogen innerhalb der letzten zwei Jahre mindestens 21 Monate lang im Leistungen nach SGB II. Damit gibt es mehr SGB II-Langzeitleistungsbezieher als Arbeitslose insgesamt.

Seit Januar 2011 gibt es im Bereich der SGB II-Kennzahlen einen Indikator für verfestigten SGB II-Bezug. Dabei wird ermittelt, ob erwerbsfähige Leistungsberechtigte innerhalb der letzten 24 Monate mindestens 21 Monate SGB II-Leistungen bezogen haben. Das ist bei mehr als zwei Dritteln der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten und damit bei mehr als 3 Mio. erwerbsfähigen Menschen im SGB II-Leistungsbezug der Fall. In Anbetracht der statistisch ermittelten 2,96 Mio. Arbeitslosen insgesamt wird die eingeschränkte Aussagekraft der Arbeitslosenzahlen für den Bereich des SGB II deutlich. Nur etwa jeder zweite erwerbsfähige Leistungsberechtigte im SGB II wird als arbeitslos gezählt. 

Weitere Informationen: www.landkreistag.de

 

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18.04.2012 |

Vereinbarung zu günstigen Wohnungen


Am 2. April 2012 stellten Brandenburgs Bauminister Jörg Vogelsänger, Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs und der Geschäftsführer der Pro Potsdam GmbH Jörn Westphal ein neues Instrument zur Sicherung bezahlbarer Wohnungen für einkommensschwache Haushalte vor. Im Gegenzug für zinsvergünstigte öffentliche Darlehen für geförderte Wohnungen sichert das kommunale Wohnungsunternehmen für 1.200 Wohnungen über zehn Jahre Miet- und Belegungsbindungen zu.

Damit stehen diese über den gesamten Wohnungsbestand der Pro Potsdam verteilten Wohnungen Haushalten mit geringem Einkommen zur Verfügung. Der BBU unterstützt diesen neuen Ansatz des Landes Brandenburg. BBU-Vorstand Maren Kern: "Dieser innovative Weg bietet den Wohnungsunternehmen Flexibilität und den Städten langfristig Planbarkeit beim Bestand günstiger Mietwohnungen zu vergleichsweise geringen Kosten für das Land. Am wichtigsten aber ist: Menschen mit kleinem Einkommen haben die Sicherheit, auch morgen noch günstige Wohnungen zu finden." Trotzdem müssten die Anwendbarkeit der neuen Regelung individuell geprüft und die Ergebnisse zeitnah eruiert werden, so Kern.

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12.04.2012 |

Ausländische Bevölkerung im Jahr 2011 deutlich gestiegen


Die Zahl der ausländischen Bevölkerung ist von 2010 zum Jahr 2011 um 2,6 % angestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Basis von Daten des Ausländerzentralregisters (AZR) mit. Der Zuwachs von 177.300 Personen stellt den höchsten Zuwachs seit 15 Jahren dar. Insgesamt lebten zum Jahresende 2011 6,93 Millionen Personen mit ausschließlich ausländischer Staatsbürgerschaft in Deutschland. 

Der Zuwachs erfolgt zum größten Teil aus den Mitgliedsstaaten der EU, allein 12 % der registrierten Personen stammt aus Nicht-EU-Ländern. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den im Jahr 2004 zur EU beigetretenen Staaten, was das Statistische Bundesamt auf die seit dem 1. Mai 2011 geltende uneingeschränkte Arbeitnehmerfreizügigkeit zurückführt. Bei der Zahl der Zuwanderer aus den von der Euro-Krise betroffenen Mittelmeerstaaten ist Griechenland führend.

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28.03.2012 |

VdW Bayern: Bezahlbare Wohnungen Mangelware


In Zukunft wird es weniger bezahlbare Wohnräume in den Großstädten geben. Das befürchten zumindest 82 Prozent der Deutschen. Das ergab die Umfrage „Mietwohn-Index 2012“ des Verband bayerischer Wohnungsunternehmen e.V.(VdW). Weiteren Grund zur Besorgnis gibt den Befragten der mögliche zukünftige Mangel an familien- und altersgerechtem Wohnen mit unterstützendem Serviceangebot.

Die Ergebnisse der turnusmäßigen Umfrage blieben im Vergleich zum Vorjahr annähernd konstant und variierten auch nicht innerhalb der unterschiedlichen Alters- und Einkommensgruppen, Familienständen und Wohnsituationen. 93 Prozent der Befragten etwa äußerten die Befürchtung, die Schere zwischen Arm und Reich werde weiter auseinandergehen. „Der Mietwohn-Index 2012 zeigt, dass in der Bevölkerung eine sehr breite Übereinstimmung über die Notwendigkeit des sozialen Wohnungsbaus bestehe“, erklärt Verbandsdirektor Xaver Kroner. 98 Prozent der 1.000 Befragten gaben an, dass nach ihrer Einschätzung auch in Zukunft Bedarf an Sozialwohnungsbau besteht. In Bayern würden seit Jahren immer mehr Wohnungen aus der Sozialbindung fallen. Der einzige Ausweg sei in diesem Zusammenhang mehr und verbesserte Wohnraumförderung, so Kroner.

Siehe hierzu auch unser Thema des Monats "Sozialer Wohnungsbau" in DW Die Wohnungswirtschaft April 2012.

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27.03.2012 |

Armutsgefährdung gestiegen


Wer weniger als 940 Euro Einkommen im Monat bezieht, ist von Armut bedroht. So teilte das Statistische Bundesamt am 27. März 2012 mit. Demnach galt 2009 jeder sechste Deutsche als armutsgefährdet.

Unter allen 27 EU-Staaten nahm Deutschland 2009 einen Platz im Mittelfeld ein. Verglichen mit seinen EU-Nachbarstaaten Belgien, Dänemark, Frankreich, den BeNeLux-Staaten, Österreich und der Tschechischen Republik hatte Deutschland jedoch einen hohen Wert: So war die Armutsgefährdungsquote 2009 in fast allen Nachbarstaaten geringer als hierzulande.

Armutsgefährdung ist laut Definition, wer nach Einbeziehung staatlicher Transferleistungen weniger als 60 % des Durchschnitts verdient. Hierbei unterscheiden sich die Richtwerte je nach Lebensstandard von Staat zu Staat. In Deutschland stieg der Wert der armutsbedrohten Bevölkerung von 15 % im Jahr 2007 auf 15,6 % im Jahr 2009. Das entspricht 13 Millionen Menschen in der Bundesrepublik. Am stärksten gefährdet sind Arbeitslose sowie Haushalte von Alleinerziehenden.

Bei der Prüfung der Verteilung der Gehälter schnitt Deutschland im Europavergleich besser ab. Das Einkommen des oberen Fünftels der Bevölkerung ist hierzulande 4,5 Mal so hoch wie das des unteren Fünftels.

Die Ergebnisse wurden aus der europaweit vergleichbaren Erhebung EU-SILC (European Union Statistics on Income and Living Conditions) 2010 ermittelt.

Sehen Sie hierzu auch das Thema des Monats "Armut und Segregation" in der Ausgabe DW Die Wohnungswirtschaft Dezember 2011 / Januar 2012.

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22.03.2012 |

Mittel für Gebäudesanierung und Städtebauförderung beschlossen


Am 21. März 2012 gab der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages die Mittel für die CO2-Gebäudesanierungsprogramme für 2012 in voller Höhe frei. Damit stehen nun bis 2014 jährlich 1,5 Milliarden Euro für die KfW-Programme bereit. Ebenfalls am 21. März beschloss das Bundeskabinett für die Städtebauförderung 2013 einen Verpflichtungsrahmen von 455 Millionen Euro vorzusehen und damit gegenüber 2012 keine Kürzung vorzunehmen.

Die Immobilienbranche fordert jedoch ein langfristigeres Bekenntnis zur Städtebauförderung und Gebäudesanierung. Der Beschluss die Städtebauförderung 2013 auf dem Niveau 2012 zu halten sei ein erstes Signal für die Städte und die Wohnungswirtschaft in Deutschland – dennoch liege die Summe „weiter deutlich unter dem eigentlich notwendigen Niveau von mindestens 535 Millionen Euro aus dem Jahr 2010", erklärte Axel Gedaschko, Vorsitzender der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) und Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.: Erfreulich sei allerdings der im Haushaltsausschuss beratene Bericht zum Energie- und Klimafonds, wonach die im Bundeshaushalt 2012 vorgesehenen Mittel für das CO2-Gebäudesanierungsprogramm vollständig zur Verfügung stehen.

Bundesbauminister Dr. Peter Ramsauer hatte anlässlich der Freigabe des Haushaltsausschusses die Gebäudesanierung als wichtigen Baustein der Energiewende hervor gehoben: „Wir setzen mit der Gebäudesanierung weiterhin erfolgreich auf freiwillige Anreize.“ Durch das grüne Licht des Haushaltsausschusses könnten die Förderprogramme mit vollem Schwung weiterbetrieben werden. „Die geplante Reduzierung des neuen Programms Energetische Stadtsanierung von ursprünglich 92 Millionen auf nur noch 64,4 Millionen Euro ist jedoch bedauerlich“, betonte Gedaschko. Auch dass weiterhin Unklarheit bei der Zukunft der Sozialen Wohnraumförderung herrsche, kritisierte Gedaschko ebenfalls. Er forderte die Ministerpräsidenten und die Bundesregierung auf, sich auf eine Fortführung der Kompensationsleistungen auch nach 2013 in angemessener Höhe zu einigen.

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05.03.2012 |

Studien belegen neue Wohnungsnot in Deutschland


Deutschland hat eine neue Wohnungsnot. Insbesondere in Großstädten, Ballungszentren und Universitätsstädten gibt es einen massiven Mangel an bezahlbaren Mietwohnungen. Zu diesem Ergebnis kommen zwei Studien, die das Pestel-Institut in Hannover und der Bochumer Wohnungsbau-Experte Prof. Dr. Volker Eichener im Auftrag der Kampagne „Impulse für den Wohnungsbau“ erstellt haben:

Aktuell fehlten in den zehn deutschen Großstädten, die den stärksten Wohnungsmangel haben, mehr als 100.000 Mietwohnungen – rund 17.500 davon allein in Frankfurt am Main und 8.000 in Stuttgart. Wenn der Mietwohnungsbau nicht verdoppelt würde und auf mindestens 130.000 neue Wohnungen pro Jahr ansteige, dann wwürde sich die Mietwohnungslücke drastisch vergrößern: In fünf Jahren würden dann 400.000 Mietwohnungen bundesweit fehlen. Unterm Strich bedeute dies, dass bis 2017 insgesamt 825.000 Mietwohnungen neu gebaut werden müssten.

Die Studien stellen heraus, dass der schrittweise Rückzug des Bundes aus der Wohnungsbauförderung in den vergangenen 15 Jahren zu der neuen Wohnungsnot geführt habe. Zudem zeigen die Berechnungen der Wissenschaftler, dass die Bundesländer die soziale Wohnraumförderung im vergangenen Jahrzehnt um nahezu 80 Prozent reduziert haben. Für einen Großteil der Haushalte in Deutschland werde das Wohnen finanziell immer belastender. „Einkommen und Wohnkosten laufen immer weiter auseinander“, sagt Matthias Günther vom Pestel-Institut. Einerseits seien Mieten und Nebenkosten deutlich gestiegen, andererseits habe die Zahl einkommensschwacher Haushalte zugenommen.

Die Wissenschaftler sehen die neue Wohnungsnot sogar als Gefahr für die wirtschaftliche Entwicklung – insbesondere in Ballungszentren: Wohnmöglichkeiten und Wohnpreise seien wichtige Standortfaktoren. Vor diesem Hintergrund wird eine neue Wohnungsbaupolitik gefordert. Die Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau müssten sich dazu deutlich verbessern. „Die neue Wohnungsnot ist hausgemacht. Insbesondere der Bund sollte sich seiner Verantwortung für die nationale Wohnungsversorgung wieder bewusst werden. Er muss insbesondere steuerrechtliche Hemmnisse beseitigen und in der Wohnungsbauförderung die Initiative ergreifen, um die neue Wohnungsnot zu lindern“ sagt Prof. Dr. Volker Eichener, Rektor der EBZ Business School.

In dem Bündnis „Impulse für den Wohnungsbau“ haben sich führende Organisationen und Verbände der Bau- und Immobilienbranche zusammengeschlossen: die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB), der Deutsche Mieterbund (DMB) und der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW), der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) und die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM).

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01.03.2012 |

Gemeinsames Statement der Verbände auf dem 10. Mitteldeutschen Immobilienkongress


Die Spitzenverbände der mitteldeutschen Immobilienwirtschaft haben anlässlich des 10. Mitteldeutsche Immobilienkongress (MIK) und des Immobilienpolitische Abend am 22. Und 23. Februar 2012 ein gemeinsames Statement verfasst. Sie weisen darauf hin, den Stadtumbau als einen notwendigen, permanenten Anpassungs- und Begleitprozess an strukturellen Wandel zu begreifen. Deshalb fordern die Verbände, die Städtebauförderung als Instrument des Stadtumbaus wieder auf ein bedarfsgerechtes Niveau zu heben und vor allem planungssicher weiterzuführen.  

In Bezug auf die Energiepolitische Wende mahnen die Verbände die Sicherstellung der Wirtschaftlichkeit von Investitionen in den Klimaschutz an. Einen Lösungsansatz stellt hier die schnelle Schaffung attraktiver Anreizsysteme für Investitionen dar. Die wohnungs- und immobilienwirtschaftlichen Verbände – neben den bisherigen Ausrichtern IVD Immobilienverband Mitte-Ost e.V. (IVD), BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen Landesverband Mitteldeutschland e.V. und dem VSWG Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e.V. auch der vdw Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Sachsen e.V., der vtw. Verband Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V. und der ptw. Prüfungsverband Thüringer Wohnungsunternehmen e.V. - unterstreichen, dass gesamtgesellschaftliche Probleme wie Klimaschutz, demografischer Wandel und soziale Ausdifferenzierung nicht von der Immobilienwirtschaft allein gelöst werden können.  

Der 10. MIK fand parallel zur Leipziger Immobilienmesse statt und endete mit einer Rekordbeteiligung.

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23.02.2012 |

VdW südwest kritisiert Umsetzungskonzept des hessischen Energiegipfels


Die hessische Wohnungswirtschaft teilt die Ziele der Landesregierung, die Energieeffizienz von Immobilien deutlich zu erhöhen. Viele geplante Schritte des Umsetzungskonzeptes seien aber weder zielführend noch neu und die Haushaltsmittel viel zu knapp bemessen, so der Verbandsdirektor des VdW südwest, Rudolf Ridinger. 

So enthalte das Umsetzungskonzept des hessischen Energiegipfels Förderangebote, die seit Jahren existierten und lediglich fortgeführt werden sollen. Bei anderen Punkten seien die Zusammenhänge nicht ausreichend berücksichtigt. So sollen effiziente Umwälzpumpen gefördert werden, ohne dass dabei die notwendige Optimierung der Heizanlagen in das Konzept einfließe. Die vielfältigen Informationen und Beratungsangebote drohten ins Leere zu laufen, weil kein ausreichender Zusammenhang zwischen Angeboten und Monitoring, wie etwa dem angekündigten Sanierungsfahrplan, und der Bereitstellung von erforderlichen Mitteln oder Anreizen für Investoren hergestellt werde.

Da die „Musik der energetischen Sanierung“ vor allem auf Bundesebene spiele, reiche selbst ein inhaltlich maximal als „befriedigend“ zu bewertendes, zugleich aber erheblich unterkapitalisiertes Konzept Hessens nicht aus, um die Sanierungsgeschwindigkeit deutlich zu erhöhen. Um die von der Bundesregierung verfolgte Sanierungsquote von zwei Prozent zu erreichen, sei bundesweit ein jährliches Fördervolumen von fünf Milliarden Euro nötig. Der hessische Energiegipfel sei mit drei Prozent noch ehrgeiziger. Dafür seien bundesweit sieben Milliarden nötig. Auf Hessen entfielen dafür anteilig rund 500 Millionen Euro. Vor diesem Hintergrund fallen die von der hessischen Umweltministerin für alle Bereiche angekündigten 80 Millionen Euro verschwindend gering aus. Tatsächlich wolle der Bund anstelle der für 2012 angekündigten anderthalb Milliarden Euro voraussichtlich lediglich 900 Millionen aufwenden. Gleichzeitig stecke die steuerliche Sanierungsförderung im Vermittlungsausschuss zwischen Bundesregierung und Bundesrat seit einem halben Jahr fest.

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23.02.2012 |

Gif-Forum zur Zukunft des Wohnens


 Am 20. März 2012 veranstaltet die gif Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e. V. in München ihr 16. Forum zum Thema „Zukunft des Wohnens – Öffentliche Hand, Investoren und Nutzer im Dialog“. 

Das Thema Wohnen und dessen Zukunft wirft vielfältige Fragen auf. Um den multidimensionalen Aspekten des Wohnimmobilienmarktes gerecht zu werden, werden auf dem Forum der gif unterschiedliche Vortrags-Schwerpunkte gesetzt. Zukunftsweisende Konzepte als auch Anlagemöglichkeiten werden vorgestellt und neue Wohnformen von Experten diskutiert, um sich dem Thema sowohl von der theoretischen als auch von der praktischen Seite zu nähern. „Wir wollen die richtigen Zukunftsfragen stellen, die Betroffenen ansprechen, aber auch Handlungsempfehlungen geben,“ so Prof. Dr. Silke Weidner, Vorstand der gif: „Ein hochkarätiges und breit aufgestelltes Referententeam liefert fundierte Einblicke in die Fragestellungen und präsentiert innovative Lösungsansätze. Dies soll zu eigenen Reflektionen und zur Diskussion anregen, zu der im Rahmen der Veranstaltung ausreichend Gelegenheit gegeben ist.“ 

Zum Auftakt der Veranstaltung findet am 19. März 2012 eine Besichtigung der Baustelle The Seven und der Schrannenhalle statt. 

Weitere Informationen: www.gif-ev.de

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16.02.2012 |

Förderprogramm „Erneuerbare Energien – Premium“ wird fortgesetzt


Die KfW und das Bundesumweltministerium (BMU) haben für weitere fünf Jahre die gemeinsame Förderung von Investitionen zur Wärmeversorgung durch Erneuerbare Energien vereinbart. 

Gefördert werden große Solarkollektoren, Wärmespeicher, Wärmenetze, Biogasaufbereitungsanlagen, Biomasseanlagen und Tiefengeothermie über das Kfw-Programm „Erneuerbare Energien – Premium“. Dieses Programm ist Teil des Marktanreizprogramms des Bundesumweltministeriums, hier werden größere, meist gewerbliche Anlagen gefördert. 

„Unser Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 einen Anteil von 14 Prozent Erneuerbare Energien am Energieverbrauch für Wärme zu erreichen. Gewerbliche und kommunale Investitionen in Wärmeversorgungen als Basis erneuerbarer Energien sind dabei ein wesentlicher Baustein. Daher setzen wir an dieser Stelle einen Förderschwerpunkt“, sagte Jürgen Becker, Staatssekretär im Bundesumweltministerium. 

Die Nachfrage nach dem KfW-Programm Erneuerbare Energien – Premium stieg 2011 deutlich an. Es wurden Förderkredite in Höhe von 500 Millionen Euro (Vorjahr: 340 Millionen Euro) ausgereicht. Attraktiv ist die Kombination von Kfw-Darlehen und Tilgungszuschüssen, die vom Bundesumweltministerium in diesem Programm zur Verfügung gestellt werden.  

Weitere Informationen: www.kfw.de/energiewende

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09.02.2012 |

Verein zur Förderung der Nachhaltigkeit im Wohnungsbau (NaWoh) gegründet


Mit dem Ziel, die Qualität neu errichteter Wohngebäude zu steigern, die Transparenz beim Bauen in Bezug auf Nachhaltigkeit zu fördern und einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten, hat eine Reihe von Verbänden aus der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft den Verein zur Förderung der Nachhaltigkeit im Wohnungsbau (NaWoh) gegründet. 

Der Verein wird das Qualitätssiegel „Nachhaltiger Wohnungsbau" anbieten. Dieses basiert auf einem System zur Beschreibung und Bewertung der Qualität und Nachhaltigkeit neu zu errichtender Wohngebäude. Dazu werden wesentliche Merkmale der Nachhaltigkeit dokumentiert. Unabhängige Experten überprüfen zudem, ob die geforderten Kriterien von den Bauherren tatsächlich erfüllt werden. 

Das neuartige Bewertungssystem orientiert sich unmittelbar an den Bedürfnissen der wohnungswirtschaftlichen Praxis. Innerhalb der verschiedenen auf dem Markt befindlichen Systeme zur Bewertung von Nachhaltigkeit im Wohnungsbau spezialisiert sich das Qualitätssiegel „Nachhaltiger Wohnungsbau“ insbesondere auf die Handlungsmöglichkeiten von Wohnungsunternehmen als Bestandshalter und ist ebenfalls für private Wohnungsanbieter geeignet. Besonderheiten sind eine ausführliche Behandlung des Bereiches Wohnqualität, das Herstellen eines methodischen Zusammenhangs zwischen Gebäudestandort und Umfeld und vor allem die Einbeziehung der ökonomischen Nachhaltigkeit auch aus Sicht des Bauherren.  

Mitglieder des Vereins „NaWoh" sind der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunter-nehmen e.V., Deutscher Mieterbund, GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V., Haus & Grund Deutschland und der Verband Privater Bauherren e.V., die immobilienwirtschaftlichen Weiterbildungsakademien AWI – Akademie der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft GmbH, BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., EBZ – Europäisches Bildungszentrum der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft und Südwestdeutsche Fachakademie der Immobilienwirtschaft e.V. sowie die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau e.V.  

Weitere Informationen: http://www.nawoh.de

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01.02.2012 |

Hartz IV: Hilfebedürftigkeit sinkt – bei den Kindern allerdings besonders langsam


Der Deutsche Landkreistag hat die Hartz IV-Empfängerzahlen für den Monat Januar 2012 veröffentlicht. Aktuell sind 6,2 Millionen Menschen im SGB II-Leistungsbezug. Im Jahresdurschnitt 2011 waren dies 4,6 Millionen erwerbsfähige Leistungsberechtigte und 1,7 Millionen Kinder unter 15 Jahren. 

Die Hilfebedürftigkeit erwerbsfähiger Menschen ist 2011 im Jahresvergleich mit 2006 um 14,4 Prozent gesunken. Bei den Kindern unter 15 Jahren betrug der Rückgang im gleichen Zeitraum allerdings nur 11 Prozent.  

Die aktuelle Entwicklung ist im Einzelnen durch folgende Eckdaten gekennzeichnet:  

Im Januar befanden sich nach den hochgerechneten Daten weiterhin rund 6,16 Millionen Menschen im Leistungssystem SGB II (Hartz IV). Die Hilfebedürftigkeit im SGB II spreizt sich zwischen 3,4 Prozent der Einwohner in Bayern und 16,7 Prozent in Berlin. Die Stadtstaaten weisen insgesamt mit 14,4 Prozent gegenüber den Flächenländern im Westen mit 6,2 Prozent den höchsten Wert auf. Gegenüber dem Vormonat Dezember ist der Bestand ganz geringfügig um 0,4 Prozent gesunken (25.000 Leistungsberechtigte). Gegenüber dem Vorjahresmonat Januar 2011 liegt ein Rückgang um rund 4,9 Prozent vor. Gegenüber dem Vorjahresmonat Januar 2011 sind die Zahlen in den Stadtstaaten am geringsten (minus 2,4 Prozent), in den östlichen Flächenländern am stärksten (minus 5,9 Prozent) zurückgegangen.

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11.01.2012 |

Bund unterzeichnet Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung 2012


Bundesbauminister Peter Ramsauer hat am 29. Dezember 2011 die Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung 2012 unterzeichnet. Damit stehen 455 Millionen Euro Bundesmittel zur Städtebauförderung bereit.

Die Verwaltungsvereinbarung wird nunmehr von den Landesbauministern gegengezeichnet. Das Inkrafttreten der Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung 2012 wird für Ende März 2012 erwartet.

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05.12.2011 |

Soziale Spaltung der Städte – Wohnungswirtschaft am Scheideweg?


Die soziale Ungleichheit in Deutschland nimmt zu. Das Land ist reich, nicht arm. Aber der Reichtum wird immer ungerechter verteilt. Dadurch vergrößert sich auch die Finanznot der öffentlichen Hand. Das hat Auswirkungen für den Zusammenhalt der Gesellschaft, aber auch für die Volkswirtschaft. 

Deutschland ist reich, hat ein immenses Produktivitätsniveau und enorme Exportüberschüsse, wird dank seiner Innovationskraft weltweit bewundert. Soweit die gute Nachricht. Sie steht in Kontrast zu zwei schlechten Nachrichten: Die Staatsverschuldung hat Ende 2010 ein Niveau von 2.000 Milliarden Euro erreicht, und der aufgehäufte private Reichtum kommt nur bei einem kleinen Teil der Bevölkerung an.

Soziale Polarisierung und Sparen an der falschen Stelle verschlechtert die Rahmenbedingungen für wohnungswirtschaftliches Handeln. Kürzungen zum Beispiel an der Städtebauförderung mit ihrem investiven Multiplikatoreffekt oder an der staatlichen Unterstützung für den dringend notwendigen altersgerechten Umbau des Wohnungsbestandes, würgen die Rahmenbedingungen für effektives Wirtschaften ab.

In vielerlei Hinsicht steht die Wohnungswirtschaft am Scheideweg zwischen wirtschaftlich tragbarem Handeln und sozialen Zielsetzungen. Beides muss auch zukünftig als Einheit möglich sein.

Der Zusammenhang von Politik, Ökonomie und Armutsentwicklung wird in der Dezember Ausgabe der DW im Thema des Monats „Armut und Segregation“ genauer beleuchtet.

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16.11.2011 |

455 Millionen Euro für den Städtebau


Der Bund stellt für das nächste Jahr 455 Millionen Euro für die Programme der Städtebauförderung zur Verfügung.

„Ich begrüße die Entscheidung des Parlaments sehr, die Programme der Städtebauförderung auf dem Niveau von 455 Millionen Euro zu verstetigen“, sagte Bundesbauminister Peter Ramsauer zur Erhöhung der Mittel für die Städtebauförderung durch den Haushaltsausschuss. 

Für die Förderung der Kommunen steht damit nächstes Jahr 455 Millionen Euro für die sechs Programme der Städtebauförderung plus 92 Millionen Euro für das neue Programm zur energetischen Stadtsanierung bereit.

Entwicklung der Bundesmittel für die Städtebauförderung in den letzten Jahren

- 2008: 505 Mio Euro + 200 Mio. Euro Investitionspakt

- 2009: 570 Mio Euro + 300 Mio. Euro Investitionspakt + 150 Mio. Euro Welterbe

- 2010: 535 Mio Euro + 70 Mio. Euro Welterbe - Programm

- 2011: 455 Mio Euro

- 2012: 455 Mio Euro (plus 92 Mio Euro für „Energetische Stadtsanierung“)

Die Bundesmittel verteilen sich auf 6 Programme:

Programm

Eingeführt

2011

2012

Soziale Stadt

1999

28,5 Mio

40 Mio

Stadtumbau

Ost: 2001

West: 2004

158,3 Mio

(83 Ost / 75,3 West)

153 Mio

(82 Ost, 71 West)

Aktive Stadt- und Ortsteilzentren

2009

90,3 Mio

93 Mio

Städtebaulicher Denkmalschutz

Ost: 1991

West: 2009

92,3 Mio

(62,1 Ost / 30,2 West)

92,1 Mio

(62,7 Ost / 29,4 West)

Kleinere Städte und Gemeinden

2010

35,2 Mio

44,4 Mio

Sanierung und Entwicklung

1971

50,4 Mio

(25,2 Ost / 25,2 West)

32,1 Mio

(16,1 Ost / 16,1 West)

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16.11.2011 |

Neues KfW-Förderprogramm gestartet


Neue Impulse für mehr Energieeffizienz und Energieeinsparung in Kommunen wollen das Bundesbauministerium und die KfW mit dem Zuschussprogramm „Energetische Stadtsanierung“ setzen.

Mit dem neuen KfW-Programm sollen Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz der Gebäude und der Infrastruktur insbesondere zur Wärmeversorgung im Quartier entwickelt und umgesetzt werden. 

Zu diesen Quartieren zählen insbesondere die Gebiete der Städtebauförderung. Für 2012 stehen für das KfW-Förderprogramm 92 Millionen Euro aus dem Sondervermögen „Energie- und Klimafonds“ zur Verfügung.  

Die Kommunen erhalten Zuschüsse für die Erstellung integrierter Quartierskonzepte. Das Programm bezuschusst auch Kosten für einen Sanierungsmanager, der die Erarbeitung und Umsetzung der Konzepte begleitet und koordiniert. Die Initiative zur Erstellung der Sanierungskonzepte kann auch von Stadtwerken, Wohnungsgesellschaften und Wohnungseigentümern oder Eigentümerstandortgemeinschaften ausgehen, die eine energetische Aufwertung ihres Quartiers anstreben.  

Die Konzeptförderung ist die erste Stufe des neuen Programms. Das Programm wird im kommenden Jahr um die Förderung investiver Maßnahmen erweitert und startet in Abstimmung mit den Ländern mit bis zu fünf Pilotprojekten je Bundesland. Ein Aufruf zur Teilnahme erfolgt über das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).

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10.11.2011 |

GdW-Verbandstag: Kampagne zur Rettung starker Städte


„Die deutschen Städte stehen vor dem schleichenden Verfall, wenn der Bundestag die geplanten drastischen Einschnitte bei den Mitteln für die Wohnungspolitik im Bundeshaushalt 2012 nicht umgehend verhindert", sagte Axel Gedaschko, Präsident des GdW, zum Auftakt des Verbandstages bei einer Pressekonferenz.

In einer großen Anzeigen-, Postkarten- und Plakataktion macht die deutsche Wohnungswirtschaft – bestehend aus GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, BFW Bundesverband freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen sowie dem Zentralverband der Deutschen Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer Haus & Grund Deutschland – den drohenden Verfall von Gebäuden schon jetzt sichtbar. Breite Unterstützung erhält die Initiative vom Deutschen Städtetag, IVD Bundesverband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen, vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung und dem Deutschen Mieterbund.

„Heruntergekommene Häuser, Fußgängerzonen und Bahnhofsvorplätze – dieses Bild muss den Menschen erspart bleiben und die Städte als intakte Zentren des gesellschaftlichen Lebens erhalten werden“, legte Axel Gedaschko die Positionen des GdW zur Zukunft der Städte dar. Die geplante Kürzung der Städtebauförderung von 455 Millionen Euro im Jahr 2011 auf nur noch 410 Millionen Euro für 2012, die Förderung der energetischen Gebäudesanierung mit lediglich 1,5 Milliarden Euro und die komplette Streichung des KfW-Programms Altersgerecht Umbauen werden am Wohnungsmarkt nicht spurlos vorbeigehen.

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22.09.2011 |

Baden-Württemberg kündigt Verschärfung des Wärmegesetzes an


Die Bilanz des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes (EWärmeG) in Baden-Württemberg ist durchwachsen. Es schreibt seit dem 1. Januar 2010 eine Quote von zehn Prozent erneuerbaren Energien bei Sanierungsmaßnahmen an Heizungen vor. Ersatzmaßnahmen über Dämmung sind möglich. Der Effekt: 2009 haben viele Wohnungsunternehmen und Hausbesitzer Heizungsanlagen getauscht, 2010 sind die Umsätze der SHK-Unternehmen auch mit erneuerbaren Energien eingebrochen. Der neue Umweltminister Franz Untersteller (Bündnis 90/Die Grünen) hat nun mit der Sanierungspflicht für Büros und einer höheren Erneuerbaren-Quote bei Wohngebäuden eine weitere Verschärfung angekündigt.

Mehr erfahren Sie in der September-Ausgabe der DW.

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15.08.2011 |

Kommunale Unternehmen


Absage an die Ideologie der Privatisierung

Kommunale und öffentliche Wohnungsunternehmen spielen eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung der Städte: Das war das Fazit des Kongresses der kommunalen und öffentlichen Wohnungsunternehmen, den der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen unter dem Titel „Typisch kommunale Wohnungsunternehmen – wirtschaftlich kompetent, sozial unverzichtbar, ökologisch vorbildlich“ in Berlin veranstaltete.

Mehr darüber lesen Sie in der August-Ausgabe der DW!

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03.08.2011 |

10. Forum Wohnungswirtschaft des VdW Rheinland Westfalen


Von der Energiewende zur Parallelwelt: wohnungspolitische Tour d‘Horizon

Neuer Veranstaltungsort und neues Konzept: Mit frischem Elan veranstaltete der VdW Rheinland Westfalen sein 10. Forum Wohnungswirtschaft in Düsseldorf. Zu den zentralen Themen des von rund 300 Teilnehmern besuchten Kongresses zählten die energetische Gebäudesanierung, die Chancen des Ersatzneubaus und das Spannungsfeld zwischen Renditeerwartung und gesellschaftlicher Verantwortung.

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29.07.2011 |

vtw: „Tage der Thüringer Wohnungswirtschaft“ 2011


Branche mit strategischer Weitsicht

Unter dem Motto „Wohnungswirtschaft – Branche mit strategischer Weitsicht – Anspruch und Herausforderung“ fanden Ende Mai 2011 in Suhl die „Tage der Thüringer Wohnungswirtschaft“ 2011 des vtw. Verband Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e. V. statt.

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