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Dienstag - 24. Januar 2012

Erfolgreiches Flächenrecycling braucht Vorbereitung


Familienfreundliches Wohnen, Quelle: HANSA_KBNK Architekten

Wachsende Städte stehen vor der Herausforderung, wirtschaftliches Wachstum mit einer nachhaltigen Flächenentwicklung in Einklang zu bringen. Auch verschmutzte Industriebrachen haben mitunter großes Potenzial.

Wohnungsunternehmen, Grundeigentümer, Investoren und Nutzer schaffen in zahlreichen Projekten „Neue Werte auf alten Flächen“ und sammeln Erfahrungen mit dem Flächenrecycling. Diesen Erkenntnissen widmete sich eine Fachtagung über Flächenrecycling.

So hat die Hansa Baugenossenschaft mit Wohnungsbauprojekten auf Brach- und Industrieflächen in Hamburg gute Erfahrungen gemacht. Noch im Jahr 2011 sollten die Erdarbeiten für 76 neue Wohnungen in Hamburg-Barmbek beginnen. In der Straße Lämmersieth forschte bisher das Institut für Schiffbau der TU Harburg. In großen Hallen wurden hier unter anderem Schiffsmaschinen erprobt. Die Hansa Baugenossenschaft bewarb sich im Rahmen der Wohnungsbauoffensive II  für das Gelände und erhielt die städtische „Anhandgabe“. Die Auflagen: mindestens 30 Prozent familienfreundliche Wohnungen mit gedeckelter Miete. Schon im Frühjahr 2013 sollen die Wohnungen bezugsfertig sein. Die Hansa kaufte das Ex-Institutsgelände von der Stadt. Der Abriss der Institutsgebäude ging auf Kosten der Stadt.

Mehr zum Thema erfahren Sie in der DW 3/2012.


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