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Donnerstag - 10. November 2011

GdW-Verbandstag: Kampagne zur Rettung starker Städte


„Die deutschen Städte stehen vor dem schleichenden Verfall, wenn der Bundestag die geplanten drastischen Einschnitte bei den Mitteln für die Wohnungspolitik im Bundeshaushalt 2012 nicht umgehend verhindert", sagte Axel Gedaschko, Präsident des GdW, zum Auftakt des Verbandstages bei einer Pressekonferenz.

In einer großen Anzeigen-, Postkarten- und Plakataktion macht die deutsche Wohnungswirtschaft – bestehend aus GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, BFW Bundesverband freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen sowie dem Zentralverband der Deutschen Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer Haus & Grund Deutschland – den drohenden Verfall von Gebäuden schon jetzt sichtbar. Breite Unterstützung erhält die Initiative vom Deutschen Städtetag, IVD Bundesverband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen, vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung und dem Deutschen Mieterbund.

„Heruntergekommene Häuser, Fußgängerzonen und Bahnhofsvorplätze – dieses Bild muss den Menschen erspart bleiben und die Städte als intakte Zentren des gesellschaftlichen Lebens erhalten werden“, legte Axel Gedaschko die Positionen des GdW zur Zukunft der Städte dar. Die geplante Kürzung der Städtebauförderung von 455 Millionen Euro im Jahr 2011 auf nur noch 410 Millionen Euro für 2012, die Förderung der energetischen Gebäudesanierung mit lediglich 1,5 Milliarden Euro und die komplette Streichung des KfW-Programms Altersgerecht Umbauen werden am Wohnungsmarkt nicht spurlos vorbeigehen.


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